Das Problem mit Notizen ist oft nur der Text

Wer viel zu tun hat, schreibt in der Regel Aufgabelisten oder Notizen auf, damit nichts in Vergessenheit gerät. Auch neue Idee, Konzepte und Vorstellungen wollen nicht im Alltagsstress verloren gehen. Es wird aufgeschrieben und notiert.

Und dabei bleibt es oft. Neue Ideen und Vorsätze sind zwar gut, aber im Moment ist leider keine Zeit dafür verfügbar. Die Notizen sollen aber auf keinen Fall gelöscht werden, denn irgendwann wird die Zeit dafür reif sein. Irgendwann.

Interessant wird es, wenn die Zeit für die Bearbeitung von Notizen doch gekommen ist.

Solche Reaktionen kommen häufig vor:

  • Was habe ich eigentlich gemeint?
  • Wie habe ich das gemeint?
  • Was wollte ich damals erreichen?
  • Wie wollte ich das damals erreichen?

Die Vorteile des Aufschreibens sind gleichzeitig deren Nachteile, wenn die Gedankengänge nicht weitergegeben werden können. Wenn keine Absichtserinnerung hervorgerufen werden kann, dann wozu dann aufschreiben für später?

Notizen mit Erläuterungen ist eine Lösung. Nicht nur eine Notiz für später anfertigen, sondern gleichzeitig eine kurze Erläuterung dazu aufschreiben.

Eine weitere Lösung, die ich selbst verwende, sind Sprachnotizen. Viele interessante Ideen und Vorschläge bekomme ich zwangsläufig beim Autofahren. Wenn ich erst nach meiner Ankunft aufschreiben würde, dann wäre die Hälfte durch den Alltagsstress verloren gegangen, wenn ich mich überhaupt noch an diese Ideen und Vorschläge erinnern kann.

Notizen sind hilfreich, sowohl die Geschriebenen als auch die Ausgesprochenen. Entscheidend für eine spätere Verwendung sind paar Erläuterungen, Erklärungen oder Ergänzungen, die eine Wiederverwendung der Gedanken ermöglichen.

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