Der Kopf will, aber der Körper will nicht

Die meisten von uns kennen das Gefühl, wenn wir etwas unternehmen möchten, aber unser Körper nicht so mitmacht, wie wir es gerne hätten.

Wenn der Körper nicht mitspielt, können die besten Absichten völlig über Bord geworfen werden.

Normalerweise nehmen wir unseren Körper nur dann wahr, wenn etwas nicht in Ordnung ist, ansonsten nehmen wir alles als selbstverständlich hin.

Der Körper muss jedoch mitspielen, wenn wir Probleme wirksam lösen wollen, und das erfordert ein aktives Vorgehen, bevor ein Bedarf entsteht. Konkret bedeutet das, etwas Gutes für den eigenen Körper zu tun.

Dem Körper etwas Gutes zu tun, kostet zwar Energie, aber der gesundheitliche Nutzen übersteigt bei Weitem die Kosten einer späteren Behandlung.

Das gilt auch für unsere Problemlösungskompetenz.

Abrufen von Gedanken zur richtigen Zeit

Manche Menschen sind abends kreativ und topfit, während andere frühmorgens fit und leistungsfähig sind.

Zu wissen, wann unsere innere Uhr am besten tickt, kann uns helfen zu erkennen, wann wir wichtige Gedanken machen können.

Manche Gedankengänge können nicht aufgeschoben werden, andere hingegen schon.

Nicht umsonst sollte man eine Nacht darüber schlafen, bevor eine wichtige Entscheidung getroffen wird. Es geht nicht um den Schlaf an sich, sondern um die Möglichkeit, Gedanken zur richtigen Zeit abzurufen. Und da dieser Zeitpunkt bei allen Menschen unterschiedlich ist, ist der Ratschlag, eine Nacht darüber zu schlafen nicht verkehrt, denn viele Zeiten werden somit abgedeckt.

Viele Menschen wissen, wie hilfreich es sein kann, eine Nacht darüber zu schlafen, wissen jedoch nicht genau, warum das so ist.

Bis jetzt.

Respekt an die freiwilligen Frühaufsteher

Es ist erstaunlich, was man alles machen kann, wenn nur eine oder zwei freie Stunden mehr am Tag vorhanden sind. Eine von vielen Menschen hochgelobte und effiziente Methode, um mehr Zeit aus dem Tag herauszuholen, ist ein wenig früher aufzustehen.

Leider gehöre ich nicht zu den Frühaufstehern. Ich kann mich gelegentlich zwingen, früher aufzustehen, aber auf Dauer klappt das frühe Aufstehen einfach nicht. Und bevor ich den ersten Kaffee morgens getrunken habe, bin ich ohnehin nicht besonders aufnahmefähig, unabhängig davon, wann ich aufgestanden bin.

Einerseits ist es ein wenig schade, dass ich mich nicht dauerhaft dazu bringen kann, früher aufzustehen. Auf der anderen Seite habe ich jedoch paar Techniken entwickelt, die für mich persönlich hilfreich sind, um ein wenig mehr aus dem Tag zu holen.

  1. Mach Notizen, was du am nächsten Tag machen willst, bevor du abends einschläfst.
  2. Am nächsten Tag, bevor du anfängst zu arbeiten, geh nochmals durch die Liste von gestern und nimm dir lediglich eine einzige Aufgabe ins Visier, die heute erledigt werden muss. Wenn die Aufgabe nicht an einem Tag erledigt werden kann, dann muss sie entweder in Teilen verkleinert oder es muss eine andere Aufgabe ausgesucht werden.
  3. Die Aufgabe erledigst du heute, egal, was dazwischen kommt (und es wird einiges dazwischen kommen).

Diese Eine-Aufgabe-Pflicht hat mir persönlich meistens mehr gebracht, als die zwei Stunden, die ich gelegentlich geschafft habe, früher aufzustehen. Mit dieser Technik kann ich doch ein wenig länger im Bett bleiben morgens und trotzdem mehr erreichen, als wenn ich die dringende, einzige Aufgabe nicht hätte.

Der Kaffeetrick im Alltag

Wer Kaffee trinkt, hat meistens entweder eine Lieblingssorte oder hat sich einfach daran gewöhnt, das zu trinken, was da ist.

Der Kaffeetrick im Alltag ist leicht zu erklären und kann mit einem Wort beschrieben werden.

Abwechslung.

Abwechslung muss nicht zwangsläufig bedeuten, die Kaffeesorte zu wechseln, sondern einfach etwas ein klein wenig beim Kaffeetrinken zu verändern.

Was verändert wird, ist nicht unbedingt wichtig. Hauptsache, etwas wird verändert. Weniger Zucker als sonst, Milch oder weniger als sonst, vielleicht dieses Mal schwarz oder doch sehr dünn, fast wie Wasser?

Warum die Abwechslung ein Trick ist, kann leicht erklärt werden.

Durch diese Veränderungen nimmst du den Kaffee unterschiedlich wahr und diese Abwechslung sorgt für eine erhöhte Wahrnehmung des Kaffeetrinkens im Gehirn. Dein Gehirn muss nun diese abweichende Kaffeevariante neu bewerten, egal ob die Bewertung besser oder schlechter ausfällt.

Dieser Bewertungsprozess nimmt die Gewohnheiten aus dem Kaffeetrinken kurzzeitig weg und ist der Trick für das Kaffeetrinken im Alltag.

Wenn die Veränderung dir doch schmeckt, dann nimmst du vielleicht das nächste Mal die gleiche Mischung. Und wenn nicht, dann freust du dich umso mehr, wenn deine alte Kaffeesorte wieder über die Lippen fließt.

Abschalten am Ende des Tages

Nach einem langen und stressigen Arbeitstag wollen wir manchmal nur schnell nach Hause fahren und abschalten. Keine Telefonate mehr, kein Stress und keine Hektik.

Wie wir abschalten und was wir dabei tun, ist ganz individuell und kann vollkommen unterschiedlich ausfallen. Meistens geht es aber darum, eine gewisse Freude dabei zu erleben.

Ablenkung und Abwechslung wird zwar häufig erwünscht, aber im Gründe genommen wollen wir alle letztlich eine gewisse Freude verspüren. Wir erhoffen diese Freude eben durch diese Ablenkung oder Abwechslung.

Treffen wir eine gute Entscheidung, wie wir uns am Ende des Tages abschalten und was wir dabei machen, tun oder lassen.

Wenn wir Freude verspüren, dann war die Entscheidung für uns vermutlich eine Gute. Entscheide aber jeden Tag neu, dann bleibt die Freude an unterschiedlichen Dingen länger aufrechterhalten.