Die Formel eines glücklichen Lebens

Ist es nicht das, was wir alle wollen, die Formel für ein glückliches Leben, unabhängig davon, wo man lebt, ob man reich oder bedürftig, gesund oder krank, in einer Familie oder alleinstehend ist?

Eine ganze Branche lebt davon, uns in Büchern, Videos und sogar Live-Vorträgen ausführlich zu erklären, was wir machen können, sollen und manchmal müssen, um ein glückliches Leben zu führen. Natürlich ist all dieses Wissen gerade im Angebot, aber nur für kurze Zeit.

Wir können all dieses Wissen auf einen einzigen Satz reduzieren, der die Quintessenz aller Empfehlungen enthält:

Gib mehr, als du nimmst.

Dieser eine Satz kann auch ein Leitfaden für ein ganzes Leben sein.

Was mehr bedeutet, kann unterschiedlich sein und es muss nicht immer um Geld gehen oder in demselben Bereich liegen, aus dem es entnommen wurde. Es geht um die gesamte Zusammenfassung des Lebens, und zwar in allen Bereichen.

Menschen, die das Gefühl haben, dass sie im Leben mehr zu geben, als zu nehmen haben, sind in der Regel glücklicher als andere Menschen, unabhängig davon, ob sie Bücher gelesen, Videos gesehen oder Live-Vorträge darüber besucht haben oder nicht.

Denk mal einen Moment kurz darüber nach.

Wer ist glücklicher? Eine Person, die ein Geschenk erhält, oder eine Person, die sich die Mühe gemacht hat, jemandem ein Geschenk zu machen? Beide sind vermutlich glücklich. Aber was glaubst du, wer tatsächlich glücklicher ist?

Erinnerungen und Gefühle

Wir alle haben sowohl gute als auch weniger gute Erinnerungen in unserem Leben. Viele Erinnerungen möchten wir nie wieder loswerden und so lange wie möglich in Erinnerung behalten. Auf andere Erinnerungen hingegen können wir verzichten und würden sie vielleicht am liebsten ganz vergessen.

Erinnerungen lösen Gefühle aus, und es sind diese Gefühle, die den Erinnerungen Bedeutung verleihen. Es ist diese Verbindung mit Gefühlen, die unsere Erinnerungen und ihre Bedeutung stärkt.

Es sind unsere Gefühle, die unseren Erinnerungen Inhalt verleihen und an die wir uns tatsächlich erinnern.

Redest du viel in Gesellschaft?

Ob bei einer Familienfeier oder einer Firmenveranstaltung, es wird meist viel geredet. Manchmal fällt auch auf, dass bestimmte Personen offensichtlich das Bedürfnis haben, viel und fast ununterbrochen zu reden. In solchen Fällen erzählen sie hauptsächlich von ihren eigenen Erlebnissen und Abenteuern. Wer sich auf ein Gespräch mit solchen Menschen einlässt, muss sich darüber im Klaren sein, dass es sich nicht um ein Gespräch, sondern um einen Bericht handeln wird.

Es gibt auch Menschen, die kein Problem mit Berichten und einseitigen Gesprächen haben, und das ist völlig in Ordnung. Andere Menschen hingegen fühlen sich jedoch unwohl.

Wenn du das Bedürfnis oder die Angewohnheit hast, auf Partys und Feierlichkeiten viel zu reden, dann ist es ratsam, deine Gesprächspartner regelmäßig zu wechseln. Erwarte nicht, dass deine Gesprächspartner dies selbst tun. Indem du deine Gesprächspartner wechselst, kannst du besser erkennen, wer für deine Art zu reden empfänglich ist und wer sie nicht mag.

Gelegentlich einfach weniger zu reden und anderen Menschen zuzuhören, wäre natürlich eine zweite Möglichkeit.

Unpassende Geschenke

Über die Feiertage wurden viele Geschenke verteilt, und manchmal bekommt man etwas, mit dem man entweder gar nichts anfangen kann oder das sogar unerwünscht ist. Die Gründe, warum ein Geschenk auf diese Weise betrachtet wird, sind unterschiedlich und hängen von vielen Faktoren ab.

Da kaum jemand ein Geschenk einfach ablehnt, gibt es einige Überlegungen, die für den Umgang mit diesem Geschenk nützlich sein können.

Zunächst einmal ist es nicht falsch, Dankbarkeit zu zeigen, denn die meisten Geschenke sind entweder gut gemeint oder entstehen aus einem Gefühl der Pflicht oder Erwartung.

Es ist hilfreich, sich für die Gedanken des Schenkenden zu bedanken, unabhängig von dem Geschenk selbst, denn jemand hat an dich gedacht, unabhängig davon, ob das Geschenk selbst geeignet ist oder nicht. Allein deswegen sind Dankbarkeit und Wertschätzung nicht falsch.

Wenn das Geschenk umgetauscht werden soll, ist es eine gute Strategie, offen damit umzugehen. Du konntest erklären, warum das Geschenk im Moment nicht für dich geeignet ist und gleichzeitig eine Alternative vorschlagen, in diesem Fall einen Umtausch. Allerdings solltest du den Umtausch selbst vornehmen und den Schenkenden niemals zum Umtausch auffordern. Wenn du außerdem erklärst, dass du dich über das umzutauschende Geschenk freust und im Sinne des Schenkenden deshalb etwas anderes kaufen möchtest, werden die meisten Menschen nicht enttäuscht sein.

Wenn das Geschenk weitergegeben werden soll, dann ist auch hier Offenheit nicht verkehrt. Du hast dich über das Geschenk gefreut, auch wenn es unpassend war, und nun möchtest du diese Freude an einen anderen Menschen weitergeben, weil es für dich im Moment nicht passt. Eine doppelte Freude. Auch hier werden die meisten Menschen diese gute Absicht verstehen können.

Geschenke sind immer Absichten. Es geht darum, die Absicht dahinter zu erkennen und nicht das Geschenk selbst.

Was von Terminabsagen gelernt wird

Gleich im neuen Jahr geht es wieder los mit Geburtstagsfeiern und anderen Terminen. Gestern hat sich ein Familienmitglied kurzfristig entschlossen, ihren Geburtstag zu feiern, und kurzfristig heißt in diesem Fall, dass die Feier in etwas mehr als zwei Wochen stattfindet.

Bis auf zwei Ausnahmen hatten alle Familienmitglieder bereits andere Pläne für den Tag und sagten ab.

Wie bedauerlich.

Die Absage eines Termins ist immer mit einer Entscheidung für etwas anderes verbunden.

Es hängt also von der persönlichen Einschätzung der Wichtigkeit ab, welcher Termin abgesagt wird.

Ausnahmen bestätigen die Regel, denn Flugpläne, die schon seit Monaten geplant sind, oder Operationstermine haben natürlich Vorrang. Aber alle anderen Termine lassen sich entweder verschieben, später wahrnehmen oder flexibler gestalten.

Wir lernen manchmal mehr von Absagen als von Zusagen.