Verbraucherschutz im Alltag

Das Thema Verbraucherschutz ist bei uns in Deutschland allgegenwärtig. Wir sollen vor bösen Überraschungen und Betrügereien geschützt werden. Der Ansatz an sich ist korrekt. Nur wie so oft im Leben und in anderen Bereichen mangelt es an einer praxisnahen Umsetzung.

Im Kern betrachtet ist der Sinn des Verbraucherschutzes, unwissende Menschen vor falschen Entscheidungen zu schützen. Wir haben etwas nicht gewusst oder verstanden und daher müssen wir geschützt werden.

Es tut mir leid, aber dieser Ansatz fördert und unterstützt unwissende Bürgerinnen und Bürger und macht es uns bequem. Denn wenn wir nur halbwegs ein wenig Wissen über einen Sachverhalt haben, können wir eine für uns geeignete und informierte Entscheidungen treffen, mit allen Vor- und Nachteilen.

Der beste Datenschutz bist du selbst. Immer.

Da, wo du jedoch ungenügend Wissen oder Erfahrung über einen Sachverhalt, einen Kaufvertrag oder sonst etwas hast, kann der Verbraucherschutz eine wertvolle Stütze für dich sein. Sonst informiere dich selbst oder lass dich beraten von Fachleuten bevor du eine Entscheidung triffst.

Sei nicht bequem. Betrachte Verbraucherschutz als eine Ergänzung und niemals als Ersatz des gesunden Menschenverstandes.

Notizen schreiben

Gehörst du zu den Menschen, die gerne Notizen, Erinnerungen oder sonstige Hinweise aufschreiben?

Wenn du aufschreibst, dann kannst du später nachlesen oder recherchieren, was du aufgeschrieben hast. Eine optimale Möglichkeit, deine Zeit nach deinen eigenen Bedürfnissen einzuteilen.

Hast du eine Blitzidee für ein Geschenk für deine Partnerin oder Partner oder wolltest du jemanden anrufen, mit dem du schon lange nicht mehr gesprochen hast? Schreib deine Gedanken sofort auf. Achte nicht auf Rechtschreibung.

Wenn wir unsere Gedanken schriftlich fixieren, dann aktivieren wir nachweislich zusätzliche Gehirnarealen, die uns unterstützen, unsere geschriebenen Gedanken zu verinnerlichen.

Und? Was hast du heute schon aufgeschrieben? 🙂

Morgenroutine mit Kaffee

Mit wenigen Ausnahmen gibt es keinen Tag ohne Kaffee bei mir. Der Morgen fängt einfach nicht richtig an ohne diese Tasse schwarzer Brühe. Wir können streiten über die gesundheitlichen Aspekte des Kaffee-Trinkens oder ob es nicht besser wäre, Sport oder Meditation am Anfang des Tages zu betreiben (hervorragende Vorsätze, keine Frage), aber ich habe mich für meinen Kaffee entschieden und komme damit klar.

Kaffee zu trinken, ist eine Routine geworden. Was bedeutet das?

Sehr viel wird automatisiert vorgenommen, ohne darüber Gedanken zu machen. Plötzlich steht die Tasse Kaffee da. Wenig Aufwand. Wenig Mühe.

Das sind Routinen, auch bekannt als Gewohnheiten.

Routinen brauchen im Vergleich zu bewussten Tätigkeiten weniger Kraft und Anstrengung. Die laufen automatisiert ab. Was lernen wir daraus? Du kannst sie definitiv zu deinem Vorteil nutzen.

Beobachte, welche Routine du täglich durchführst, ob bewusst oder unbewusst. Sind sie gut für dich? Willst du diese Routine noch behalten? Was ist dein persönlicher Nutzen von diesen Gewohnheiten?

Das Gleiche gilt für Routine, die nicht so gut für dich sind. Kannst du dich davon befreien? Willst du dich von diesen Gewohnheiten wirklich trennen?

Wenn es dir bewusst wird, welche Routinen du hast, dann bist du einen Schritt näher zu einem selbstbewussten und selbstbestimmten Leben.

Welche IT-Werkzeuge brauchst du wirklich?

Wir leben in Zeiten des Überflusses. Wir haben alles, was wir brauchen, um einigermaßen glücklich zu sein, zumindest hinsichtlich materiellen Sachen. Heutzutage haben die Qual der Wahl, was IT-Werkzeugen angehen, aber ist das auch wirklich schlecht?

Jein.

Wenn du ein Bild am PC bearbeiten willst, hast du gefühlt 1000 Programme und Apps, die du dafür benutzen kannst, teilweise kostenpflichtig, teilweise um sonst. Was willst du benutzen, um deine Bilder zu bearbeiten? Hast du schon Bilder am PC bearbeitet?

Diese letzte Frage ist essenziell, denn wenn ja, hast du bereits Erfahrung, vielleicht ein wenig oder mehr, wie du vorgehen kannst und da sind wir beim Thema. Brauchst du wirklich etwas anders? Ich wurde sage, die Antwort ist nein. Du hast schon deine Lösung. Wenn du etwas anders ausprobieren willst, dann ist das völlig in Ordnung. Das ist dann Neugierde (völlig in Ordnung), aber nicht Notwendigkeit.

Wie gehst du aber vor, wenn du noch nie Bilder am PC bearbeitet hast? Was brauchst du wirklich, um dein Ziel zu erreichen (Bilder bearbeiten)?

Onkel Google kann dir helfen, ein gutes Programm oder App zu finden. Erfahrungsberichte von anderen Menschen können ebenfalls hilfreich sein, eine Entscheidung zu treffen, wie du vorgehen kannst.

Die Empfehlung aus der Praxis: Recherchiere ein wenig nach und entscheide dich für ein Programm oder App. Voraussetzung: Es muss kostenlos sein, zumindest als Testversion. Kauf niemals etwas, nur weil andere Menschen es gut finden. Es muss zu dir und deiner Aufgabe passen. Bleib bei maximal 3 Programmen oder Apps, mehr nicht, sonst verlierst du den Überblick und verschwindest Zeit.

Wenn du fertig bist, dann wirst du deine Aufgabe erledigt haben und dabei glücklich über die Vorgehensweise sein. Ein Doppelgewinn.

Cloud – ja oder nein?

Die Frage, ob wir unsere Daten in der Cloud speichern sollen oder nicht, hat seine Relevanz in den letzten Jahren zunehmend verloren. Wir speichern unsere Daten ohnehin bereits seit Jahren in verschiedenen Clouds, zum Teil ohne es selbst zu wissen oder wahrzunehmen.

Es altes Sprichwort besagt, „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“ und dieses Zitat lässt sich optimal auf die Hard-Core-Cloud-Verweigerer anwenden, die glauben, dass es irgendwie besser wäre ohne Cloud.

Die Frage sollte daher lauten: Welche Cloud ist für mich an meine Bedürfnisse am besten geeignet und wie kann ich mich am besten absichern, mit Verschlüsselung und anderen Techniken? Diese Frage ist tatsächlich nicht pauschal zu beantworten, aber wenn wir sie stellen, haben wir eine vernünftige und vor allem korrekte Grundlage für die besten Entscheidungen.

Und ja, für die Neugierigen unter uns — ich war ein Cloud-Verweigerer seit Jahren, bis ich endlich erkannte, dass die Vorteile der Cloud die Nachteile mit Abstand überwiegen. Als Datenschutz-Freak und Linux Befürworter habe ich meine Schwierigkeiten mit der Cloud gehabt.

Meine eigene Lösung lautet derzeit: vollständige Verschlüsselung mit Seafile. Zusätzlich, tägliche Sicherungen mit 256 AES-Verschlüsselung in die eigene Nextcloud. Ich gehe hier absichtlich nicht tief in die Technik ein, damit es nicht zu kompliziert wird. Also, grob gesagt — es werden keine Daten in der Cloud gespeichert, die nicht verschlüsselt sind. Diese Lösung ist für meine Bedürfnisse ausreichend und geeignet. Die müssen natürlich nicht für dich optimal geeignet sein, aber lass dich nicht davon abringen, die für dich besten Lösungen für deine Arbeit mit der Cloud zu finden und benutzen. Die Frage, Cloud ja oder nein ist einfach nicht mehr relevant. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Finde heraus, welche Cloud-Lösung für dich geeignet ist und benutze sie. Du wirst es nicht bereuen.