Eine der wichtigsten Erkenntnisse, die ich nach vier Jahren des täglichen Bloggens gewonnen habe, ist, wie sehr mir diese Tätigkeit dabei geholfen hat, meine Gedanken zu fokussieren, auch in anderen Bereichen.
Jeden Tag einen Blogbeitrag zu schreiben, ist leicht.
Jeden Tag einen Blogbeitrag zu schreiben, der etwas erzählt oder über etwas berichtet, ist schwieriger.
Jeden Tag einen Blogbeitrag zu schreiben, der versucht, anderen Menschen weiterzuhelfen und sie anzuregen, selbstständiger oder differenzierter als sonst zu denken, ist am schwierigsten.
Ich versuche, Wissen und Erfahrung weiterzugeben, und zwar in kompakter Form. Keine langen oder aufgeblasenen Beiträge, damit ich besser bei den Suchmaschinen oder VG-Wort stehe, sondern einfach nützlich für andere Menschen, und zwar kurz und kompakt.
Dafür muss ich aber immer fokussiert sein, und das ist alles andere als leicht oder einfach. Manchmal habe ich wirklich absolut keine Zeit für das Schreiben, und ich muss zugeben, nicht immer habe ich ein brennendes Verlangen danach, immer einen Blogbeitrag zu schreiben.
Trotzdem schreibe ich täglich, und zwar ohne Ausnahme.
Es ist diese notwendige Fokussierung, damit ich einen hoffentlich halbwegs nützlichen Blogbeitrag schreiben kann, die mir nach vier Jahren des täglichen Bloggens in anderen Bereichen meines täglichen Lebens jetzt hilft und unterstützt.
Multitasking ist ohnehin eine Illusion, denn echtes Multitasking gibt es de facto nicht, nur das schnelle Umschalten zwischen Tätigkeiten oder Aufgaben.
Durch das tägliche Bloggen habe ich meine Fokussierungsfähigkeiten dramatisch verbessert.
Ich kann schneller und effektiver zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln als früher, ohne fünf Minuten zu brauchen, um wieder in den Arbeitsfluss zu kommen.
Auch meine Aufmerksamkeit für Details hat sich verbessert, denn durch das tägliche Bloggen habe ich gelernt, äußere Ablenkungen und Störungen besser auszublenden oder ganz auszuschalten.
Über diese Erfahrungen und Erlebnisse kann ich aber erst nach über vier Jahren berichten und gleichzeitig bestätigen, dass sie tatsächlich funktionieren.
Ich habe immer wieder gesagt und geschrieben, dass es allgemein fast immer besser ist, selbst etwas auf die Beine zu stellen, als dauerhaft in den sozialen Medien zu verweilen und auf Reichweite zu hoffen oder auf neue „Likes“ zu warten.
Die Vorteile ergeben sich nicht sofort, sondern langfristig. Dies ist vermutlich einer der Gründe, weshalb nicht viele Menschen diesen Weg gehen, da sie nicht auf die Ergebnisse warten können oder wollen.
Vielleicht regt dieser Blogbeitrag dich dazu an, noch einmal darüber nachzudenken, ob es sich lohnen könnte, einen eigenen Online-Auftritt aufzubauen und dich dort zu engagieren, anstatt deine Zeit mit den meist oberflächlichen Gesprächen zu verbringen, die auf den meisten Social-Media-Plattformen zu finden sind.
Die Vorteile überwiegen die Nachteile.