Zu viel Mitgefühl schadet der Zusammenarbeit

Empathisch zu sein ist für den Umgang miteinander zweifellos notwendig.

Zu viel Mitgefühl hingegen behindert die Zusammenarbeit, denn wenn man versucht, es allen recht zu machen, macht man am Ende niemandem recht.

Wichtig ist, zu wissen, wie viel „zu viel“ ist.

Vorteile an einer Stelle bedeutet meist Nachteile an anderer Stelle.

Wenn die Nachteile die Vorteile überwiegen, dann hat das Mitgefühl, das dieser Zusammenarbeit zugrunde liegt, mehr Schaden als Nutzen angerichtet.

Der 60-Sekunden-Wissenstest

Der 60-Sekunden-Wissenstest ist eine einfache Methode, um Wissen zu überprüfen.

Das Thema sollte in 60 Sekunden so erklärt werden, dass es für einen Laien allgemein verständlich ist, ohne unnötige Fachbegriffe zu verwenden.

Dieser Test soll kein tiefgreifendes Wissen über das Thema vermitteln und ist auch nicht dafür gedacht, er erfordert jedoch sowohl fundierte Kenntnisse des Themas als auch ein tiefes Verständnis davon, um es innerhalb von 60 Sekunden verständlich zu erklären.

Falls das Thema innerhalb von 60 Sekunden nicht grundsätzlich erklärt werden kann, dann wurde der Test nicht bestanden und das Wissen ist (noch) nicht ausgereift für die Benutzung im Alltag.

Denn nur weil man etwas auswendig kann, heißt das noch lange nicht, dass man es auch wirklich versteht.

Orientierung schnell finden

Eine bewährte Methode, um sich manchmal schnell zu orientieren, besteht darin, einfach anzufangen, etwas zu tun – ganz egal was.

Beschäftigt zu sein, sorgt für Orientierung.

Die Richtung der Orientierung kann immer noch später korrigiert oder angepasst werden.

Wenn es jedoch auf Schnelligkeit ankommt, ist so gut wie jede Beschäftigung ein schneller Weg, um wieder die Orientierung zu gewinnen.

Texte voller heißer Luft

„Texte voller heißer Luft“ beschreibt einen Schreibstil, bei dem das Thema und die Pointe unnötig in die Länge gezogen werden.

Wenn weniger Text den Lesern hilft, ein Thema besser zu verstehen, dann sind wir unseren Lesern gegenüber verpflichtet, prägnanter zu schreiben.

Und das bedeutet, kürzer zu schreiben.

Romane können ein Thema endlos in die Länge ziehen, um die Spannung aufrechtzuerhalten, und das ist völlig in Ordnung.

Aber nicht alles im Leben muss oder soll als ein Roman betrachtet oder behandelt werden.

Daher gilt immer noch: Weniger ist mehr, vor allem wenn es ums Schreiben geht.

E-Mails als eine Ergänzung der Kommunikation

Trotz der zunehmenden Nutzung von Messenger-Diensten bleibt die E-Mail für die Kommunikation unverzichtbar, insbesondere in geschäftlichen Angelegenheiten.

Und auch wenn es möglich wäre, alle geschäftlichen Angelegenheiten per Post zu erledigen, würde wohl niemand so viel Zeit dafür aufwenden wollen, immer auf die Post zu warten. Trotzdem wäre es möglich.

E-Mail ist somit eine Ergänzung der Kommunikation miteinander, eine Möglichkeit, eine Alternative.

Aber kein Ersatz, denn ein Ersatz bedeutet, dass E-Mails andere Kommunikationsformen ausschließen und ersetzen.

Der springende Punkt ist, dass es immer alternative Kommunikationsmöglichkeiten gibt und man die eine nicht zugunsten der anderen ausschließen sollte, unabhängig davon, ob Werbung für die Nutzung eines bestimmten Dienstes gemacht wird oder nicht.

Die Basis der Kommunikation miteinander muss immer flexibel und anpassbar sein, damit sie effektiv ist und auch effektiv bleibt.