Der Weckruf für weniger im Leben

Wir haben im Allgemeinen einfach zu viel von allen Dingen.

Zu viel Zeug um uns herum, zu viel Information und zu viele Optionen, aus denen wir Entscheidungen treffen sollen und müssen.

Immer mehr und mehr zu haben, schleicht sich meist unbewusst in unser Leben ein.

Wir nennen das Sammeln von vielen Dingen oft ein natürliches Phänomen, und in vielen Bereichen kann das Sammeln zunächst vorteilhaft sein.

Aber ob und wann es genug ist, können wir meistens nur schwer im Voraus beurteilen.

Der Weckruf kommt meistens dann, wenn die Nachteile des Sammelns, die Vorteile überwiegen.

Vor lauter Gegenständen bei uns in der Wohnung, finden wir nicht das, wonach wir suchen.

Bei so viel Information ist die Entscheidungsfindung kaum zu bewältigen.

Es muss meistens erst etwas passieren, bevor wir feststellen, dass einfach zu viel „Zeug“ um uns herum ist, und uns daran hindert, freier und zufriedener zu leben.

Das ist aber ein normaler Vorgang, dass etwas erst passieren muss, bevor wir es wahrnehmen.

Wichtig beim Weckruf für weniger im Leben ist daher, den Weckruf wahrzunehmen, denn oft klingelt es, aber wir hören nicht hin.

Vielleicht, weil wir so viel Zeug um uns herum haben, das uns vom Weckruf ablenkt?

Montagsfrage 185

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Was könntest du heute anders essen oder trinken, was du schon lange nicht mehr gegessen oder getrunken hast, um ein wenig mehr Vielfalt in dein Leben zu bringen?

Je früher du diesen Beitrag am Tag liest, desto mehr Zeit hast du, entsprechend zu handeln.

Und wenn es schon zu spät ist, um heute etwas zu ändern, wie sieht es dann morgen mit ein wenig mehr Vielfalt aus?

Aufgaben schrittweise erledigen

Für die Erledigung meiner zahlreichen Aufgaben, versuche ich immer, die einfachste Methode zu benutzen.

Nach der Prüfung zahlreicher Methoden für die Aufgabeverwaltung, habe ich meine eigene APNA-Methode entwickelt, die ich bis heute noch benutze.

Diese Methode eignet sich, sowohl für Notizen, als auch für Aufgaben.

Anstatt mich dauerhaft mit einem System für die Verwaltung von Aufgaben zu beschäftigen, habe ich somit lediglich eine To-do-Liste mit allen Vor- und Nachteilen, die einfache und nicht strukturierte Listen mit sich bringen.

Wichtig für die Aufgabenbewältigung mit Listen ist, die einzelnen Schritte immer zu notieren, damit nicht vergessen wird, was, wann und wie etwas gemacht wird oder noch gemacht werden soll.

Hat eine Aufgabe ein bestimmtes oder festes Datum, dann ist sie ein Termin mit Fälligkeitsdatum und es erfolgt ein Eintrag in den Kalender.

Aber für die zahlreichen weiteren Aufgaben, die nicht zeitlich gebunden sind, bleibt oft eine längere Aufgabenliste übrig.

Hilfreich für die Erledigung solcher Aufgaben ist, die Gewohnheit zu entwickeln, jeden einzelnen Tag etwas für eine Aufgabe zu tun.

Die Aufgabe muss nicht komplett erledigt werden und es müssen nicht mehrere Aufgaben bearbeitet werden, sondern nur eine einzige Aufgabe, jeden Tag, mit einer Notiz dazu, was gemacht wurde und wann.

Die Erfahrung mit dieser Vorgehensweise hat gezeigt, dass diese kleinen, täglichen Schritte oft entscheidend für die Bewältigung von vielen Aufgaben waren.

Zunächst, weil man sich täglich mit allen Aufgaben beschäftigt (anstatt Zeit zu verbringen, sie kompliziert zu verwalten) und die täglichen Schritte sich mit der Zeit addieren.

Täglich etwas für die Aufgaben zu tun, bringt in der Regel mehr, als Zeit mit deren Verwaltung zu verbringen.

Aufgaben schrittweise zu erledigen, kann für überraschend schnelle Ergebnisse sorgen.

Man muss sie nur schrittweise erledigen.

Die manchmal fehlerhafte, aber daher authentische Schreibweise

Solange ich mich erinnern kann, verwende ich verschiedene Rechtschreibprogramme, um meine Texte halbwegs grammatikalisch korrekt zu schreiben.

Und wenn manche Texte unverständlich sind, dann liegt das meistens nicht an der Schreibweise, sondern an der Ausdrucksweise und Authentizität.

Sarkasmus ist oft mit Vorsicht zu genießen, denn beim Lesen allein, kann die Intention nicht immer gleich als eine sarkastische Aussage verstanden werden.

Hilfreich in solchen Fällen können Zeichen wie 😉 oder 🙁 sein.

Authentisch zu schreiben bedeutet für mich, so zu schreiben, wie ich selbst schreiben würde, und nicht wie ein Rechtschreib- oder Grammatikprogramm es mir vorschlagen würde.

Das ist auch der Unterschied zwischen KI und Mensch — die Menschlichkeit, Individualität und Fehleranfälligkeit. Solche Begriffe kennt die KI beim Schreiben nicht.

Es ist manchmal eine fehlerhafte Schreibweise, die darauf hinweisen kann, dass ein echter Mensch dahintersteht.

Und gelegentliche Fehler sind daher authentisch und für mich, auch sympathisch.

Explizit implizit

„Explizit“ bedeutet, dass etwas klar und eindeutig formuliert ist, ohne Missverständnisse. Der Ausdruck wird benutzt, um zu zeigen, dass etwas deutlich und unmissverständlich gesagt wurde, ohne Platz für Missverständnisse oder verschiedene Deutungen zu lassen.

Im Gegensatz dazu bedeutet „implizit“ „indirekt mitgemeint“, „unausgesprochen enthalten“ oder „nicht explizit genannt“. Implizite Aussagen oder Bedeutungen werden zwar nicht direkt ausgedrückt, lassen sich jedoch aus dem Kontext entnehmen.

Im Allgemeinen lässt sich festhalten, dass Fähigkeiten in der Regel implizit erlernt werden, während Fakten in der Regel explizit erworben werden. Ausnahmen bestätigen die Regel. 

„Explizit implizit“ kann daher auch bedeuten, dass etwas explizit und eindeutig mehr bedeuten und andeuten kann, als es für sich genommen tut.

Viele Beiträge hier im Blog sind explizit implizit, denn die Bedeutung und der Nutzen sind oft weitreichender und tiefgründiger, als die Botschaft selbst.