„Du kannst mir vertrauen.“

Diese Aussage gehört wahrscheinlich zu den mit Vorsicht zu genießenden Aussagen aller Zeiten.

Wenn wir aber einen Moment darüber nachdenken, dann wird diese Aussage meistens ausgesprochen, wenn sie beruhigen und entspannen soll, und das muss nicht immer etwas mit Vertrauen an sich zu tun haben.

Menschen, die wir vertrauen möchten und auch können, beruhigen und entspannen uns — eben, weil wir sie vertrauen.

Ein Schutz vor Enttäuschungen kann leider niemals durch solche Aussagen garantiert werden, aber sie formt die Basis für einen vernünftigen Umgang miteinander, trotz Risiken und Nebenwirkungen.

Und auch wenn wir gelegentlich enttäuscht werden, lohnt es sich dennoch, den Menschen weiterhin zumindest die Chance zu geben, unser Vertrauen zu gewinnen.

Nichts auf dieser Welt ist perfekt und Vertrauen gehört dazu.

Aber als Grundlage für unsere Beziehungen untereinander kommt Vertrauen der Perfektion verdammt nahe.

Und das stimmt.

Du kannst mir vertrauen.

Verlieren wir wirklich Zeit?

Die einfache Antwort lautet: Nein, denn man kann keine Zeit verlieren – sondern nur den subjektiven Nutzen, den man daraus zieht.

Vielleicht war die Zeit für die Arbeit nicht ausreichend, sodass wir jetzt keine Zeit mehr haben, weil eine Frist näher rückt. Zeit wurde durch die bisherigen Aktivitäten hier nicht verloren, es steht lediglich weniger Zeit nun zur Verfügung.

Oder vielleicht wurde viel Zeit damit verbracht, die neuesten Fernsehsendungen anzuschauen, anstatt die Wäsche zu waschen (vollkommen nachvollziehbar übrigens). Auch hier wurde keine Zeit verloren, sie wurde nur für andere Zwecke verwendet.

Wenn wir sagen, dass wir keine Zeit verschwenden wollen, meinen wir damit eigentlich, dass wir unsere Prioritäten und Aktivitäten entsprechend anpassen wollen, damit wir unsere Ziele innerhalb der festgelegten Rahmenbedingungen erreichen können.

Aber es ist viel einfacher, einfach zu sagen: „Lasst uns keine Zeit verschwenden“, und doch wissen wir alle, was das wirklich bedeutet.

Montagsfrage 200

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Diese Montagsfrage ist Nummer 200, das heißt, dass eine Montagsfrage bereits seit 200 Wochen jede Woche immer wieder gestellt wurde, um die Woche mit einem aktiven und positiven oder vielleicht nachdenklichen Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Was tust du selbst, um deine Woche mit einem aktiven und positiven Geist zu beginnen?

Sind diese Montagsfragen möglicherweise hilfreich und regen sie gelegentlich zum Nachdenken an?

Was tust du selbst?

Oder überlässt du die Woche vielleicht dem Zufall und handelst entsprechend?

Aufgeben erfordert Mut

Etwas aufzugeben ist fast nie leicht oder einfach.

Es bleiben immer die Zweifel und Überlegungen übrig, ob man sich doch nur noch ein wenig länger damit beschäftigen soll.

Und es besteht meistens viel Unsicherheit über wann genau aufgegeben werden soll. Welche Uhrzeit? Welcher Tag? Welches Jahr vielleicht?

Eine Möglichkeit, mehr Mut für eine Entscheidung aufzubringen, besteht darin, eine Alternative im Voraus zu organisieren, die unverzüglich nach dem Aufgeben begonnen werden kann.

Nicht als Ersatz, sondern als Zusatz. Eine Ergänzung. Eine Erweiterung des Denk- und Handlungsprozesses.

Somit ist ein Aufgeben nicht das Ende, sondern lediglich ein Richtungswechsel.

Anstatt beharrlich Tätigkeiten nachzugehen, die unbefriedigend oder kontraproduktiv sind, können wir unseren ursprünglichen Zielen näherkommen, wenn wir sie aufgeben – und sofort mit einer neuen Tätigkeit beginnen, sobald wir damit fertig sind.

Geld als Motivation im Beruf

Geld wird oft als eine Motivationsmaßnahme für mehr Leistung im Beruf, aber diese Motivation ist nur auf kurze Dauer und nur bis zu einem bestimmten Grad tatsächlich motivierend.

Es ist der Grad der Zufriedenheit, der maßgeblich bestimmt, ob mehr Leistung wirklich erbracht wird oder nicht.

Und Zufriedenheit hat ihre Grenzen, wenn es um den Nutzen geht.

Geld ist ein Mittel. Ein Mittel zum Zweck. Die Frage ist immer, welcher Zweck damit erreicht oder erfüllt werden soll.

Sobald der Zweck erfüllt oder erreicht ist, lässt die Motivation nach.

Man freut sich vielleicht über ein zusätzliches Weihnachtsgeld in der Regel mehr, als wenn der gleiche Betrag über zwölf Monate anteilig ausbezahlt wird, auch wenn steuerliche Auswirkungen und die entsprechenden Abzüge bei einer Einmalzahlung meistens härter ausfallen.

Sogar kleine Einmalzahlungen sind meistens effektiver und motivierender als eine monatliche Gehaltserhöhung.

Was regelmäßig kommt, wird eines Tages zur Gewohnheit und Geld gehört dazu.