Nachfragen effektiver vornehmen

Du wartest auf etwas und möchtest fragen, wie lange es noch dauern wird, bis alles erledigt ist oder bis es ankommt.

Wie fragst du nach?

Es kommt nicht darauf an, ob du fragst, sondern wie du es tust.

Bevor du eine Nachfrage machst, solltest du einige wichtige Punkte beachten:

  1. Erkenne und verstehen, dass alle Menschen etwas zu tun haben, und nicht nur mit deiner Angelegenheit beschäftigt sind.
  2. Nur, weil du es eilig hast, bedeutet das nicht, dass der Lieferant oder der Dienstleister es auch eilig hat.
  3. Freundlichkeit triumphiert über Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit.
  4. Humor und eine lockere Herangehensweise wirken als Katalysator, um jeden Prozess zu beschleunigen.

Insbesondere wenn keine konkreten Termine festgelegt wurden, können die oben genannten Punkte bei einer Nachfrage äußerst hilfreich sein.

Aber selbst wenn Fristen nicht eingehalten werden oder etwas länger dauert als gewöhnlich, schaden die oben genannten Punkte nicht und tragen immer dazu bei, die Dinge zu beschleunigen oder den Prozess voranzubringen.

Erfahrungen aus der Praxis für die Praxis.

Was geht und was nicht geht

Zu erkennen, was geht und was nicht geht, ist nicht immer leicht oder einfach.

Erschwerend dazu kommt die Unsicherheit der Beurteilung darüber.

Wir können nicht immer im Voraus wissen, ob etwas klappen wird oder nicht; wir können nur unser Handeln im gegenwärtigen Moment steuern – und genau das ist die gute Nachricht, denn, wie wir mit dem gegenwärtigen Moment umgehen, das klappt immer.

Und es sind unsere Handlungen im Hier und Jetzt, die maßgeblich darüber entscheiden, ob etwas später auch klappt oder nicht.

Die Vorprüfung zur Prüfung

Die Vorprüfung zur Prüfung ist die eigene Prüfung, die vor der eigentlichen Prüfung stattfindet.

Diese Vorprüfung ist eine Art Kontrollinstanz, die uns Hinweise gibt, ob wir bereit für die bevorstehende Prüfung sind — oder vielleicht noch nicht.

Da Vorprüfungen stets subjektiv und daher fehleranfällig sind, können und sollten diese Prüfungen uns lediglich einen Anhaltspunkt dafür liefern, ob wir für eine bevorstehende Prüfung bereit sind, jedoch keine endgültige Bewertung abgeben.

Man kann auch sagen, dass Vorprüfungen eine Arte innere Stimme sind, die uns ein Gefühl für unsere Aussichten auf Erfolg einer Prüfung geben können.

Und wenn uns diese innere Stimme gute Aussichten prognostiziert, dann stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Vorprüfung bereits bestanden wurde, und die reguläre Prüfung beginnen kann.

Montagsfrage 197

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Welche Farbe haben die Schuhe, die du heute trägst?

Die Antwort wird spannender sein, wenn du direkt auf deine Schuhe hinunterblicken musst, um die Farbe zu erkennen oder um sicherzugehen, welche Farbe sie tatsächlich haben.

Oder kannst du die Farbe aus dem Gedächtnis sofort und mit Sicherheit beschreiben?

Diese einfache Übung kann uns helfen, achtsamer mit uns selbst umzugehen und dadurch auch achtsamer mit anderen zu sein.

Kleine Details können uns oft mehr verraten und Dinge verständlicher erklären als lange, ausführliche Beschreibungen.

Und manche kleinen Details fangen schon bei den Schuhen an.

Unverständnis verstehen

Unterschiedliche Meinungen werden häufig mit Ablehnung und Unverständnis begegnet.

Eine Meinung kann man jedoch jederzeit ablehnen und das ist vollkommen in Ordnung.

Das Problem beginnt, wenn man nicht versteht, warum und wie Menschen zu unterschiedlichen Meinungen gelangen.

Es herrscht dann oft einfach Unverständnis und Unverständnis bedeutet, dass man selbst nicht weiß, warum sein Gesprächspartner anderer Meinung ist, nur dass er anderer Meinung ist.

Unterschiedliche Meinung zu haben ist fast immer vorteilhaft, auch wenn eine Einigung dadurch gelegentlich verlangsamt oder erschwert wird, denn unterschiedliche Meinungen sind Kontrollinstanzen, die unsere eigenen Meinungen prüfen, validieren oder verändern können.

Entscheidend ist daher, dass wir die unterschiedlichen Meinungen zunächst verstehen, auch wenn wir nicht damit einverstanden sind, denn erst dann können wir entsprechend intelligent und im Interesse aller Beteiligten handeln.

Doch zunächst müssen wir unser Unverständnis verstehen.