Die Vergangenheit loslassen

Die Vergangenheit loszulassen bedeutet nicht, dass wir sie komplett vergessen sollen, sondern dass wir uns nicht weiter mit ihr aktiv beschäftigen dürfen, wenn wir effektiv in der Gegenwart leben wollen.

Erfahrungen und Erlebnisse können und müssen wir teilweise aus der Vergangenheit mitnehmen, damit wir in der Gegenwart nicht die gleichen Fehler machen wie damals.

Aber etwas mitzunehmen bedeutet nicht zwangsläufig gleichzeitig, dass wir uns in der Gegenwart auch immer wieder damit beschäftigen müssen.

Loslassen bedeutet nicht, zu vergessen oder zu relativieren, sondern LOSZULASSEN und keine Zeit mehr als notwendig in der Gegenwart mit der Vergangenheit zu verbringen.

Jeder Moment, den du geistig in der Vergangenheit verbringst, wird aus der Gegenwart geraubt.

Wir können schöne Zeiten mit unseren Erinnerungen abrufen, Bilder aus Urlaubstagen anschauen und uns immer an schöne Feierlichkeiten mit Familie und Freunden erinnern.

Aber es sind Erinnerungen, und diese Zeiten sind vorbei, ob sie nun gut und schön oder weniger erfreulich waren.

Manchmal benötigt man aber Zeit, um loszulassen, und das ist absolut verständlich und nachvollziehbar, denn nicht alles lässt sich einfach loslassen.

Dennoch können wir die Gegenwart nicht vollständig erleben, fühlen und wahrnehmen, solange wir mit der Vergangenheit zu sehr beschäftigt sind.

Sich daran erinnern? Auf jeden Fall. Es nie vergessen? Sicher. Ständig darüber nachdenken? Nein. Es ist Zeit, loszulassen.

Die Gegenwart will uns oft etwas mitteilen, aber um diese Botschaft zu hören, müssen wir die Vergangenheit erst loslassen.

Montagsfrage 170

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Worüber kannst du dich schon heute freuen?

Das kann etwas sein, das heute vorkommen oder in der Zukunft stattfinden soll.

Die Vorfreude ist oft die beste Freude, und ich wusste selbst nicht, wie man die Woche besser anfangen könnte, als mit ein wenig Freude.

Die gemeinsamen Nenner suchen

Bei fast allen Vorgehensweisen und Empfehlungen aus der Motivationsszene gibt es gemeinsame Nenner.

Diese gemeinsamen Nenner sind etablierte und allgemeingültige Gedanken aus der Vergangenheit.

Das Einzige, was sich meist ändert, ist die Verpackung. Wie etwas beschrieben oder erklärt wird. Mit welchen Worten eine bestimmte Vorgehensweise vorgetragen wird.

Es sind die gemeinsamen Nenner, die man überall finden kann. Nicht nur aus der Motivationsszene, sondern auch in vielen Bereichen des täglichen Lebens.

Es sind diese Nenner, die uns offenbaren können, ob die angestrebte Vorgehensweise oder die erhaltene Empfehlung Bestand haben kann.

Man muss nur diese gemeinsamen Nenner suchen.

Der Titel und die Arbeit

Der Titel für eine geleistete Arbeit ist meistens nur ein Oberbegriff für die gesamte Arbeit an sich, und dient einer vereinfachten Orientierung und Zuordnung der Tätigkeit insgesamt.

Ein Titel wird dann problematisch zu beschreiben, wenn durch die Arbeit unterschiedliche oder vielfältige Tätigkeiten erbracht werden.

Alle Anwälte, die ich kenne, haben eine gewisse Orientierung oder bevorzugte Richtung für ihre Arbeit, unabhängig davon, ob sie zusätzlich einen Titel als Fachanwalt in einem bestimmten Bereich haben oder nicht.

Auch Steuerberater haben fast alle eine Orientierung oder Präferenz für die Arbeit, die sie leisten. Möglicherweise eine Richtung oder einen Schwerpunkt. Vielleicht auch eine gewisse Bevorzugung für bestimmte Mandanten, die sie aus Erfahrung besser betreuen können.

Das Gleiche gilt auch für Ärzte und viele andere Berufe.

Der Titel dient am Anfang zunächst immer nur der Orientierung.

Ob der Anwalt, der Steuerberater, der Arzt, der Berater oder der Coach die erwünschte Leistung tatsächlich erbringen kann, ist immer durch Nachfragen sicherzustellen, und zwar bevor die Leistung beantragt wird.

Ich bin selbst Life-Coach, würde mich aber niemals so bezeichnen, obwohl das meine Arbeit ist. Ich bin auch Berater für kleine und mittlere Unternehmen, würde mich aber ebenfalls niemals als Berater bezeichnen.

Meine Arbeit ist fast immer eine Mischung aus verschiedenen und oft unterschiedlichen Fähigkeiten.

Der Titel für meine Arbeit ist auch nicht Life-Coach oder Berater.

Der Titel ist David Blaz.

Obwohl dies insbesondere zu Beginn nicht besonders aussagekräftig ist, umfasst meine Arbeit fast immer Elemente sowohl des Life Coachings als auch der Beratung.

Wie bei anderen Berufen auch erfährt man dies jedoch nur, wenn man nachfragt oder etwas recherchiert.

Absichtliche Unwissenheit

Absichtliche Unwissenheit beschreibt den Zustand einer getroffenen Entscheidung, etwas nicht wissen zu wollen.

Man entscheidet sich aktiv gegen die Zunahme von Wissen oder Erfahrung in einem bestimmten Bereich oder Lebensabschnitt.

Da diese Entscheidung aktiv ist und daher immer bewusst getroffen werden muss, muss sie auch immer wieder aufrechterhalten werden, um zu vermeiden, dass man doch nicht an Wissen oder Erfahrung aus Versehen gelangt.

Die bewusste Entscheidung, etwas nicht zu wissen oder zu lernen, kann auch gewisse Vorteile mit sich bringen, denn wenn man etwas nicht weiß, ist man mit weniger Informationen konfrontiert, was die Entscheidungsfindung oft erleichtert.

Wichtig ist zu wissen und zu verstehen, weshalb man auf Wissen oder Erfahrung verzichtet.

In den meisten Fällen basiert die Entscheidung darauf, dass die Vorteile die Nachteile überwiegen.

Zu verstehen, wo die Vor- und Nachteile solcher Entscheidungen liegen und weshalb sie begründet sind, kann uns unterstützen, lange auf Wissen und Erfahrungen in bestimmten Bereichen zu verzichten.

Die absichtliche Unwissenheit, bewusst und gezielt angewendet, kann uns oft mehr dienen als schaden, denn wir müssen und können ohnehin nicht immer alles wissen.

Entscheiden wir für das Wesentliche, für das Nützliche und für das Zweckdienliche.

Dabei kann uns die absichtliche Unwissenheit unterstützen.