Montagsfrage 180

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Würdest du dich grundsätzlich als einen ehrlichen Menschen bezeichnen? Warum findest du das so?

Ehrlichkeit zeigt sich meist in den schwierigen Momenten des Lebens, weniger in den einfachen.

Wann hast du das letzte Mal deine Ehrlichkeit in einer schwierigen Situation unter Beweis gestellt?

Die Wahrheit sagen

Die Wahrheit zu sagen bedeutet nicht gleichzeitig, dass alles voll und umfänglich auch gesagt werden muss.

Aber das, was gesagt wird, sollte der Wahrheit entsprechen.

Denn die Wahrheit ist die Basis und das Fundament für einen ehrlichen Umgang miteinander.

Oft ist es besser, weniger zu sagen, als weniger ehrlich zu sein und eine Aussage mit Füllwörtern oder subjektiven Meinungen aufzublähen.

Und das ist die Wahrheit.

Wissen und Erfahrung teilen – Teil 2

Wie bereits im Blogbeitrag vom vergangenen Samstag erwähnt, wurde eine neue Seite eingerichtet, auf der du Zusammenfassungen der Beiträge herunterladen oder ansehen kannst:

Downloads

Jetzt wurden zusätzlich zwei weitere PDF-Dateien hochgeladen, die zum Herunterladen oder Anzeigen bereitstehen:

Die 10 Gebote für Unternehmensberater
(ursprünglich im Blog erschienen unter https://blaz.de/2023/08/26/die-10-gebote-fuer-unternehmensberater/)

und

Die 10 Gebote für Life-Coaches.
(ursprünglich im Blog erschienen unter https://blaz.de/2023/08/25/die-10-gebote-fuer-life-coaches/)

Denn, auch wie im Blogbeitrag von letzter Woche geschrieben, haben Wissen und Erfahrung einen unschätzbaren Wert und können anderen Menschen in ähnlichen oder vergleichbaren Situationen extrem hilfreich sein.

Aber nur, wenn dieses Wissen und diese Erfahrung dauerhaft verfügbar und zugänglich sind.

Um ein gewisses Maß an Langlebigkeit und Unabhängigkeit zu gewährleisten, müssen verschiedene Speichermedien verwendet werden.

Wissen und Erfahrung können ebenfalls nachhaltig sein – insbesondere, wenn sie zusätzlich in Form von PDF-Dokumenten weitergegeben werden.

Gesundheitshysterie bekämpfen

Der Begriff „Gesundheitshysterie“ bezeichnet eine übertriebene, oft von Angst und Panik getriebene Fixierung auf Gesundheit und vermeintliche oder übertriebene Gesundheitsrisiken.

Die Herausforderung besteht darin, die Auswirkungen dieser vermeintlichen Gesundheitsbesessenheit zu verstehen und sowohl die Folgen übertriebener Gesundheitsrisiken als auch die Folgen ihrer Behandlungen zu untersuchen und zu bewerten.

Wenn man sich einfach besser fühlt, weil man beim Arzt war und dieser bestätigt hat, dass alles in Ordnung ist, dann ist das völlig in Ordnung, und in vielen Fällen sind solche Vorsorgeuntersuchungen empfehlenswert und auch notwendig.

Aber wie bei vielen anderen Fällen von Massenhysterie liegt das Hauptproblem in der schieren Menge – in diesem Fall in der Anzahl und Häufigkeit der Untersuchungen mit der Begründung: „Nur zur Sicherheit.“

In solchen Fällen wird der psychologische Zustand vielleicht behandelt, aber nicht unbedingt der Körper selbst.

Für manche Menschen besteht ein großer Unterschied zwischen der Anzahl der empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen, denen sie sich ab einem bestimmten Alter unterziehen sollten, und der Anzahl der Vorsorgeuntersuchungen, für die sie sich aus eigenem Antrieb und nach eigenem Ermessen entscheiden könnten.

Eine bewährte Methode, um möglichen Gesundheitsängsten entgegenzuwirken, besteht darin, offen und ehrlich mit Ärzten und Freunden über die Gründe und Ursachen deiner Gefühle zu sprechen.

Denn es sind oft zunächst unsere Gefühle, die unsere Handlungen steuern, und anschließend der Verstand.

Und oft sind es gerade unsere Ärzte und Freunde, die uns besser dabei helfen können, zu erkennen, ob unser Handeln in erster Linie von unseren Emotionen oder von unserer Vernunft bestimmt wird.

Undankbarkeit besser verstehen

Entgegen der landläufigen Meinung, dass Undankbarkeit einer fehlenden Wertschätzung entspricht, liegt die Ursache von Undankbarkeit erfahrungsgemäß meist woanders.

Es hat weniger mit Wertschätzung zu tun, sondern eher mit der Verbindung mit dem Nutzen.

Je weniger Nutzen durch eine Handlung subjektiv wahrgenommen wird, desto weniger Dankbarkeit wird daraus empfunden.

Ob ein Buchautor ein Jahr oder eine Woche für die Fertigstellung eines Buches benötigt, spielt für die Dankbarkeit der Leserinnen und Leser effektiv keine Rolle.

Wenn dieses Buch ein Problem lösen kann, dann sind wir dankbar für das Buch und dafür, dass es überhaupt geschrieben wurde, um dieses Problem zu lösen, und weniger dafür, dass eine bestimmte Autorin oder ein bestimmter Autor es geschrieben hat.

Es ist der Nutzen, der Dankbarkeit hervorruft, denn es ist der Nutzen, der die Wertschätzung bestimmt.

Wenn du das Gefühl hast, dass die Leute für etwas, das du getan hast, undankbar sind, lohnt es sich vielleicht, dich zu fragen, worin der Nutzen für diese Leute eigentlich besteht.

Somit kann empfundene Undankbarkeit definitiv besser verstanden werden.