Montagsfrage 82

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen!

Die heutige Montagsfrage lautet:

Welche Art von Problemen löst du am liebsten?

Handelt es sich um zwischenmenschliche Probleme wie Differenzen, Streitigkeiten oder Meinungsverschiedenheiten?

Oder handelt es sich um technisch bedingte Probleme, z. B. auf einem PC oder mit Anwendungen?

Oder sind es vielleicht berufliche Probleme im Unternehmen?

Wir alle lösen tagtäglich zahlreiche Probleme in verschiedenen Bereichen, aber in der Regel haben wir eine Vorliebe für die Art von Problemen, die wir am liebsten lösen möchten.

Die Antwort auf diese Frage kann viel über uns selbst verraten, und nicht selten kann die Antwort auch als Augenöffner für unser zukünftiges Verhalten dienen.

Absätze oder nur Sätze im Blog?

Die meisten Blogs, die ich kenne, verwenden Absätze für die Schreibweise und bei längeren Beiträgen scheint mir das auch korrekt und angemessen zu sein. Einzelne Ideen und Gedanken werden in einem Absatz behandelt.

In der Zwischenzeit habe ich jedoch einige Blogs entdeckt, die nur Sätze verwenden, auch wenn der Blogbeitrag etwas länger oder ausführlicher ist.

Ich muss gestehen, ich war leicht überrascht festzustellen, dass ich beide Arten des Schreibens mag. Vielleicht war es die Abwechslung beim Lesen, die mir gefallen hat, das kann auch eine Rolle für meine Wahrnehmung gespielt haben.

Ebenfalls habe ich auch hier im Blog die letzten paar Tagen, vorwiegend einzelne Sätze anstatt Absätze geschrieben. So etwa wie eine Art Test, um zu sehen, wie das Schreiben mit Sätzen sich anfühlt.

Ich tendiere trotzdem zu Absätzen, denn mir scheint diese Schreibweise einfach „richtig“ zu sein und die Gedanken in Absätzen zu bringen, gefällt mir einfach besser.

Trotzdem hat es Spaß gemacht und war eine interessante Erfahrung, in einfachen Sätzen zu schreiben.

Es kann sich lohnen, die eigene Schreibweise, zumindest zeitweise zu ändern, denn die eigene Schreibweise zu ändern, und wenn es sich nur um Absätzen und Sätzen handelt, ändert zwangsläufig die Art und Weise, wie wir unsere Gedanken schriftlich formulieren müssen.

Und diese Übung ist nicht nur für Blogger geeignet, sondern für alle, die sich schriftlich äußern müssen oder möchten.

Der Schnelltest für einen guten Life-Coach

Unabhängig davon, dass der potenzielle Life-Coach sympathisch und für das gewünschte Ergebnis geeignet sein sollte, gibt es dafür einen einfachen Schnelltest.

Dieser Schnelltest kann viel mehr über einen Life-Coach verraten, als es lange Verkaufsbeschreibungen und vom Life-Coach ausgewählte Rezensionen jemals können.

Der Schnelltest ist eine einfache Frage:

Bist du für das Coaching zeitlich gebunden? Ja oder nein?

Zeitlich gebunden bedeutet, dass das Coaching für einen bestimmten Zeitraum laufen soll und du für diese Zeit bezahlen sollst, ohne das Coaching vor Ablauf der vereinbarten Zeit beenden zu können.

Kein einziger effektiver Life Coach bietet befristete Verträge an.

Solche Verträge dienen immer nur dem Life Coach und nie dem Gecoachten selbst.

Dieser Schnelltest kann viel Zeit und Geld bei der Suche nach einem effektiven Life Coach sparen.

Und der Test ist auch noch schnell und das gefällt mir am meisten!

Erfolg und Sympathie beim Lernen

Ich kenne einige Leute, die sich selbst gerne als erfolgreich im Internet darstellen und in der Regel haben sie natürlich auch etwas zu verkaufen.

Da die Rechtfertigung und Definition von Erfolg immer relativ und subjektiv ist, müssen wir selbst vom Erfolg überzeugt sein.

Daher werden häufig Zahlen genannt. Dazu gehören Besucherzahlen bei Veranstaltungen, verkaufte Bücher oder Teilnehmer an Online-Kursen.

Wenn Zahlen allein nicht überzeugen, dann gibt es die allseits beliebten Bewertungen von anderen Menschen. Dabei werden natürlich nur die gewünschten (guten?) Bewertungen präsentiert.

Und wenn das alles nicht ausreicht, dann kommen noch weitere Angaben zu Ausbildungen, Erfahrungen und Leistungen hinzu.

Im Grunde gibt es nur einen Grund, den Erfolg auf diese Weise darzustellen:

Es soll Kompetenz signalisieren und Vertrauen erwecken – damit etwas verkauft werden kann.

Ansonsten gibt es einfach keinen Grund, sich so viel Mühe zu geben.

Ich bin mein ganzes Leben lang Autodidakt und versuche, jeden Tag etwas zu lernen (meist gelingt es mir ungewollt!).

Dabei habe ich viel Geld ausgegeben, um meinen Wissensdurst zu stillen.

Erfolg war nie ein Kriterium für einen Kauf bei mir.

Von jemandem, der immer wieder gescheitert ist und trotzdem die Kraft zum Weitermachen findet, kann ich mehr lernen als von jemandem, der sein ganzes Leben lang nur erfolgreich war (mit den üblichen Krisen, die ohnehin alle Menschen haben).

Für mich war die Sympathie des Anbieters oder der Person immer kaufentscheidend.

Ich bin sogar bereit, auf einiges an Fachwissen zu verzichten, wenn die Sympathie stimmt, weil ich von sympathischen Menschen einfach besser, umfassender und nachhaltiger lerne.

Das Lernen von solchen Menschen bringt mir einen effektiven NUTZEN.

Die Bereitschaft zu lernen ist auch größer, wenn man sympathisch ist.

Und wenn man sein ganzes Leben mit Lernen verbringt (wie ich), dann ist es die Sympathie, die ein dauerhaftes und nützliches Lernen ermöglicht und nicht ein vermeintlicher Erfolg.

Wirklich effektive Beratung erkennen

Die Welt der Beratung ist ständig im Wandel, aber ein Trend ist erkennbar.

Der Trend geht zur Massenberatung.

Massenberatungen sind allgegenwärtig. Anbieter solcher Beratungen sind weitverbreitet, insbesondere im Internet. Dazu gehören auch Gruppen, in denen sich mehrere Personen gleichzeitig und gemeinsam beraten lassen. Hinter solchen Anbietern stehen immer wirtschaftliche Ziele, aber nicht unbedingt die Interessen der Ratsuchenden.

Übrigens gehören auch viele Kurse und Schulungsprogramme im Internet dazu.

Massenberatung ist nichts anderes als eine Verkaufstaktik, um mehr Geld zu verdienen.

Das Problem vieler Beratungen und vor allem der Massenberatungen ist, dass es an einer vorherigen Untersuchung und Klärung der eigenen Bedürfnisse fehlt, bevor Ratschläge erteilt werden.

Stattdessen werden einfache und pauschale Lösungen angeboten, die als erfolgversprechend verkauft werden.

Bei der Buchung solcher Beratungen wird von den Menschen erwartet, dass sie selbst wissen, was sie brauchen.

Aus meiner fast 30-jährigen Beratungstätigkeit auf internationaler Ebene mit verschiedenen Kulturen weiß ich, dass dies absolut FALSCH ist und fast immer zu Enttäuschungen führt.

Wie wir alle wissen, ist das, was wir gerne hätten, nicht immer das, was wir wirklich brauchen oder was tatsächlich gut für uns ist.

Es ist die Aufgabe eines guten Beraters, diese Tatsache zu erkennen und die entsprechenden Ratschläge zu erteilen. Das bedeutet aber auch, dass diese Ratschläge unangenehm oder sogar schmerzhaft sein können. Schmerzhaft nicht im Sinne von körperlichen Schmerzen, sondern im Sinne der Anwendung von etwas Neuem oder Ungewohntem. Das allein kann schon sehr schmerzhaft sein.

Aber gerade diese Beratungen sind mit Abstand die effektivsten.

Wenn die Beratung weder unangenehm noch zumindest ein wenig schmerzhaft ist, dann ist das ein Zeichen dafür, dass du vielleicht den falschen Berater hast.