Die meisten Menschen kennen diesen Ausdruck, der bedeutet, dass man von etwas genug hat, es satt hat oder sich darüber ärgert.
Menschen sagen: „Ich habe die Nase voll davon“, und wir alle wissen sofort, was damit gemeint ist.
Das ist ein Satz, den ich selbst gerne benutze, wenn ich meiner Frau von meinen Erlebnissen mit anderen Autofahrern erzähle (leider ein Dauerthema in letzter Zeit).
Das Gegenteil von voll ist natürlich leer, und es kann eine interessante Übung sein, für einen kleinen Moment zu überlegen, wovon man die Nase leer hat.
Klingt vielleicht wie ein doofer Spruch, aber so abwegig ist der Ansatz trotzdem nicht.
Denn wie bei vielen Ansätzen zur Problemlösung und zum Umgang mit Problemen liegt ein Teil der Lösung darin, den eigenen Fokus neu auszurichten.
Anstatt deine eigenen Gefühle mit dem Satz „Ich habe die Nase voll“ zu äußern, könnte es hilfreich sein, darüber nachzudenken, wovon genau du bislang nicht die Nase voll hast.
Das kann manchmal schwierig sein, insbesondere im Straßenverkehr (habe ich gehört), aber je außergewöhnlicher ein Ansatz ist, desto öfter kann er erfolgreich sein.
Wovon du die Nase leer hast, ist die Frage zu stellen, wenn du die Nase voll hast.