Die oberste Priorität bei der Arbeit

So albern es auch klingen mag: Die oberste Priorität bei der Arbeit ist nach wie vor die Arbeit selbst.

Nicht die Pflege von Freundschaften oder Beziehungen.

Nicht das Schmieden von Plänen für das bevorstehende Wochenende mit Freunden.

Nicht die freundlichen, aber belanglose Gespräche mit anderen Kollegen vor der Kaffeemaschine.

Die Arbeit an oberste Stelle zu setzen, bedeutet jedoch nicht, dass die Arbeit die einzige Priorität ist, und genau hier kommt es manchmal zur Verwirrung.

Zuerst die Arbeit; dann mit Freunden plaudern und Kontakte pflegen; Pläne für das kommende Wochenende mit Freunden schmieden; und schließlich die neuesten Nachrichten aus dem Büroalltag zu erfahren, während man an der Kaffeemaschine steht.

Die Arbeit, während der Arbeit, als oberste Priorität zu setzen und entsprechend zu handeln bedeutet keinesfalls, dass andere Prioritäten vernachlässigt oder sogar ausgeschlossen werden sollen.

Wenn die Arbeit jedoch nicht oberste Priorität hat, ist es durchaus berechtigt, sich zu fragen, ob dies noch der richtige Job ist oder ob man einen möglichen Wechsel in Betracht ziehen sollte.

Was sind derzeit deine Prioritäten bei der Arbeit?

Montagsfrage 205

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Welches Gericht wolltest du schon immer mindestens einmal in deinem Leben probieren, um herauszufinden, ob es dir schmeckt oder nicht, hast es aber bisher noch nicht getan?

Was hält dich davon ab, dieses Gericht schon diese Woche auszuprobieren?

Danach fragst du dich vielleicht: „Warum habe ich das nicht früher getan?“

Oder stellst du vielleicht fest: „Das brauche ich nicht nochmals!“

Trotzdem, du kannst es nicht wissen, bis du das Gericht probiert hast.

Wer verschiebt, verpasst.

Freunde und Feeds

Ein altes Sprichwort lautet:

„Sag mir nicht, wer du bist, sondern zeig mir deine Freunde, dann weiß ich, wer du bist.“

Aber in der letzten Zeit gibt es eine Ergänzung dieses Sprichwortes:

„Sag mir nicht, wer du bist, sondern zeig mir deine Feeds am Handy, dann weiß ich, wer du bist.“

Denn die Nachrichten, die du durch die sozialen Medien gezeigt bekommst, widerspiegeln deinen Interessen und Vorlieben, auch wenn es dir manchmal nicht ganz bewusst ist.

Wenn wir unsere eigenen Freunde und Feeds betrachten, dann können wir gelegentlich auch etwas mehr über uns selbst lernen.

Ständige Erreichbarkeit am Handy

Handys sind die größten Übeltäter, wenn es darum geht, ständig erreichbar zu sein.

Das hat aber seine Vor- und Nachteile.

Das Handy einfach abzuschalten möge eine Lösung sein, aber das kommt in vielen Fällen nicht in Betracht, besonders wenn man das Handy als Wecker benutzt wird und man am nächsten Tag pünktlich aufstehen muss.

Eine praktische Lösung besteht darin, die akustischen Benachrichtigungen auszuschalten, die uns ständig ablenken.

Somit funktioniert auch der Wecker.

Mein Handy selbst schaltet die akustischen Benachrichtigungen automatisch in der Zeit von 21 Uhr bis 7 Uhr morgens am nächsten Tag aus.

Die Benachrichtigungen kommen zwar immer an, nur ich werde nicht immer wieder mit einem Piepsen genervt und abgelenkt.

Das heißt, ich kann zwar jederzeit Nachrichten empfangen, aber erst am nächsten Tag darauf antworten.

Und mein Wecker klingelt trotzdem pünktlich am nächsten Tag, und ich kann dann auf die Nachrichten eingehen, die während der Ruhezeit bei mir eingegangen sind.

Oder ich kann die Nachrichten eben zur Kenntnis nehmen.

Selbstbestimmung hat etwas mit der Festlegung der eigenen Erreichbarkeit zu tun und es gibt ein paar einfache Maßnahmen, die uns dazu unterstützen können, mehr Selbstbestimmtheit zu gewinnen.

Und wenn es nur zwischen 21 Uhr bis 7 Uhr am Handy ist.

Denkgewohnheiten

Alle Menschen haben Gewohnheiten.

Bestimmte Ritualen.

Übliche Vorgehensweisen.

Immer dieselbe Strecke auf dem Weg zur Arbeit zu fahren.

Was manchmal übersehen wird, ist, dass auch unsere Gedanken Gewohnheiten haben.

Wenn wir etwas erleben oder einer bestimmten Person wieder begegnen, spielen unsere Denkgewohnheiten oft eine entscheidende Rolle.

Und diese Denkgewohnheiten können unsere Gefühle beeinflussen, ohne dass wir uns dessen wirklich bewusst sind.

Das liegt daran, dass Gewohnheiten automatisch ablaufen und kein Handeln unsererseits erfordern.

Wenn wir etwas in der Vergangenheit mit einer Person erlebt haben, dann besteht die Möglichkeit, dass wir bereits eine Denkgewohnheit über diese Person entwickelt haben, ohne es zu wissen.

Wenn wir unsere Reaktionen auf bestimmte Ereignisse oder Menschen besser verstehen wollen, kann es hilfreich sein, einen Blick auf unsere Denkgewohnheiten zu werfen.

Gewohnheiten können verändert werden.

Zunächst einmal müssen wir sie einfach als das akzeptieren, was sie sind: Gewohnheiten.

Dann können wir entscheiden, ob diese Gewohnheiten für uns noch sinnvoll sind oder ob es an der Zeit ist, sie zu ändern.