MHD für Problemlösungen

Ich bin für die freiwillige Einhaltung eines Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) für Problemlösungen, denn viele Lösungen sind inzwischen veraltet und funktionieren nicht mehr. Solche Lösungen müssen daher entsorgt werden, um mögliche Schäden durch veraltete und nicht mehr gültige Lösungen zu vermeiden.

Für Lebensmittel haben wir eine solche Methode (MHD), aber für die Lösung von Problemen gibt es Tausende veralteter und erwiesenermaßen falscher Ideen und Methoden, die damals vielleicht funktioniert haben, aber heute leider nicht mehr anwendbar oder nützlich sind.

Solche Lösungen sind nicht immer sofort als veraltet und nutzlos zu erkennen.

Es gibt zu viele abgelaufene Lösungen auf dem Markt, und den Menschen, die nach Lösungen suchen, sind damit nicht geholfen. Veraltete Methoden sind zwar unterhaltsam und interessant, wie ein Archiv, aber sie eignen sich nicht zur aktiven Problemlösung.

Die Herausforderung bei der Pflege eines MHD ist die notwendige Pflege der Beiträge, damit sie korrigiert, verbessert oder gelöscht werden können. Und genau daran scheitert der Einsatz eines MHD für Problemlösungen in der Regel – am zusätzlichen Aufwand für die Pflege und Aktualisierung alter Lösungen.

Aber bis wir ein solches System haben, ist es sinnvoll immer auf das jeweilige Datum der Veröffentlichung der Information zu achten. Dann können wir zumindest selbst überlegen und einschätzen, ob die Informationen möglicherweise bereits abgelaufen sind oder nicht und ob diese Informationen und dienen können, oder eben nicht.

Schnelle Entspannung vom Stress am Schreibtisch

Jeder, der viel am Schreibtisch arbeitet, kennt das gelegentliche Bedürfnis nach Entspannung, und manchmal kann eine schnelle Erholung gar nicht schnell genug kommen. Leider ist es nicht immer möglich, eine Pause zu machen, wenn man sie braucht.

Eine bewährte Methode, um schnell zumindest ein wenig Entspannung zu erfahren, ist es, die Gegenstände auf dem Schreibtisch zu bewegen.

Es muss nicht plötzlich Ordnung geschaffen werden, wenn auf dem Schreibtisch bereits ein Durcheinander herrscht. Aber in diesem Fall sollte man das Durcheinander neu ordnen oder einfach den Papierstapel von einer Seite des Schreibtisches nehmen und auf die andere Seite des Schreibtisches verschieben.

Die Kraft eines Perspektivwechsels und die daraus oft resultierende Entspannung sollten nicht unterschätzt werden.

Wenn du das nächste Mal gestresst an deinem Schreibtisch sitzt und keine Pause machen kannst, was hält dich davon ab, diese Idee einmal auszuprobieren?

Keine Ahnung ist auch eine Ahnung

Viele Entscheidungsprozesse beginnen mit dem ersten Schritt, und manche Menschen sind oft überrascht zu erfahren, dass Ahnungslosigkeit häufig Teil des Prozesses ist.

Denn nur wenn wir erkennen, dass wir keine Ahnung haben, können wir diesen Zustand als das erkennen, was er ist: eine realistische Wahrnehmung.

Wenn wir erkennen und wahrnehmen, dass wir in einem bestimmten Bereich keine Ahnung haben, sind wir offener für neue Vorschläge und Ideen. Wenn wir bereits Ideen und Vorschläge in einem bestimmten Bereich haben, dann sind wir weniger offen für andere Meinungen und Vorschläge.

Es gibt Menschen, die nicht erkennen können oder wollen, dass sie in einem Bereich einfach keine Ahnung haben, weil es nicht immer leicht ist, sich selbst einzugestehen, dass einem die nötigen Kenntnisse oder Fähigkeiten fehlen.

Aber sie ahnen es, garantiert, auch wenn sie keine Ahnung haben.

Montagsfrage 72

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen!

Die heutige Montagsfrage lautet:

Ganz allgemein gesprochen: Wann ist ein Freund nicht mehr dein Freund?

Was muss passieren, damit dein Freund nicht mehr dein Freund ist?

Und jetzt denk ein wenig über die Vergangenheit nach.

Wer ist nicht mehr dein Freund und warum ist er nicht mehr dein Freund?

Sind die Gründe, warum dieser Freund nicht mehr dein Freund ist, dieselben, die du normalerweise angibst, wenn jemand nicht mehr dein Freund sein kann?

Veränderungen erst akzeptieren

Menschen verändern sich ständig, und wenn uns diese Veränderungen gefallen, dann ist noch alles in Ordnung. Problematisch wird es meistens erst, wenn uns die Veränderungen nicht gefallen oder passen.

Wie bei der Problemlösung selbst, ist es sinnvoll, Veränderungen erst zu akzeptieren, was sie sind, nämlich nur Veränderungen. Erst später werden diese Veränderungen bewertet und hierzu hat jeder Mensch seine eigenen Kriterien für eine begründete Bewertung.

Bei der Bewertung von Veränderungen ist es hilfreich, sich vor Augen zu halten, dass wir uns selbst ständig verändern. Wenn wir die Gründe kennen, warum wir uns selbst verändert haben, können wir oft mehr Verständnis für andere Menschen aufbringen, wenn sie sich verändern.

Noch einmal: Es ist wichtig, die Veränderungen als das zu erkennen, was sie sind, nämlich nur Veränderungen. Nur wenn wir die Veränderung zunächst selbst akzeptieren, können wir besser entscheiden, ob wir diese Veränderungen annehmen oder ablehnen wollen.

Es kommt im Leben zu oft vor, dass Veränderungen sofort abgelehnt werden, ohne vorher zu verstehen, dass es sich nur um Veränderungen handelt und die Welt deswegen nicht gleich untergeht.

Also, genieße den heutigen Sonntag, die Welt geht nicht unter, trotz aller Veränderungen und Nachrichten, die das Gegenteil manchmal behaupten.