Inselhopping bei Insellösungen

Wer sich nicht für ein einzelnes Urlaubsziel entscheiden kann oder möchte, kann Inselhopping eine Alternative sein.

Beim Inselhopping reist man von Insel zu Insel und verbringt auf jeder nur kurze Zeit, um ihre verschiedenen Facetten kennenzulernen.

Bei der Suche nach Insellösungen für ein Problem wird gelegentlich auch Inselhopping betrieben.

Es wird immer wieder, und nur kurz, nach einer Insellösung gesucht, die zu einem gerade passt.

Dann kommt einem der Gedanke, dass es für den nächsten Schritt vielleicht doch noch eine bessere Insellösung gibt, und die Suche geht weiter.

Und weiter, und weiter, und weiter.

Das ist Inselhopping bei der Suche nach einer Insellösung.

Theoretisch gut gemeint, aber in der Praxis und aus zeitlichen Gründen, meist schwer umzusetzen.

Der Vergleich von Insellösungen kann von Vorteil sein, allerdings nur, wenn die Anzahl der Vergleiche in einem vernünftigen Rahmen bleibt.

Ein Vorhaben kann komplett an der ewigen Suche nach einer einzigen Insellösung scheitern.

Und das ist sicherlich auch nicht der Grund, weshalb man von Anfang an begonnen hat, Inselhopping zu betreiben.

Insellösungen

Eine Insellösung ist eine eigenständige und gezielte Lösung für einen bestimmten Aspekt eines ansonsten größeren oder komplexeren Problems.

Insellösungen werden oft von Inseltalenten angeboten, aber das muss nicht immer der Fall sein.

Manche Probleme erfordern eine ganze Reihe verschiedener, voneinander unabhängiger Insellösungen, bevor die eigentliche Lösung definiert und verfolgt werden kann.

Man spricht auch oft über die verschiedenen Schritte, die unternommen werden müssen, um ein Ziel zu erreichen oder einen Plan umzusetzen.

Insellösungen sind eben diese Schritte, denn jeder Schritt hat eine bestimmte Aufgabe und Bedeutung.

Erst wenn die Bedeutung und die Folgen dieser Insellösungen in ihrer Gesamtheit betrachtet werden, wird ihre tatsächliche Wirkung deutlich.

Die oberste Priorität bei der Arbeit

So albern es auch klingen mag: Die oberste Priorität bei der Arbeit ist nach wie vor die Arbeit selbst.

Nicht die Pflege von Freundschaften oder Beziehungen.

Nicht das Schmieden von Plänen für das bevorstehende Wochenende mit Freunden.

Nicht die freundlichen, aber belanglose Gespräche mit anderen Kollegen vor der Kaffeemaschine.

Die Arbeit an oberste Stelle zu setzen, bedeutet jedoch nicht, dass die Arbeit die einzige Priorität ist, und genau hier kommt es manchmal zur Verwirrung.

Zuerst die Arbeit; dann mit Freunden plaudern und Kontakte pflegen; Pläne für das kommende Wochenende mit Freunden schmieden; und schließlich die neuesten Nachrichten aus dem Büroalltag zu erfahren, während man an der Kaffeemaschine steht.

Die Arbeit, während der Arbeit, als oberste Priorität zu setzen und entsprechend zu handeln bedeutet keinesfalls, dass andere Prioritäten vernachlässigt oder sogar ausgeschlossen werden sollen.

Wenn die Arbeit jedoch nicht oberste Priorität hat, ist es durchaus berechtigt, sich zu fragen, ob dies noch der richtige Job ist oder ob man einen möglichen Wechsel in Betracht ziehen sollte.

Was sind derzeit deine Prioritäten bei der Arbeit?

Montagsfrage 205

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Welches Gericht wolltest du schon immer mindestens einmal in deinem Leben probieren, um herauszufinden, ob es dir schmeckt oder nicht, hast es aber bisher noch nicht getan?

Was hält dich davon ab, dieses Gericht schon diese Woche auszuprobieren?

Danach fragst du dich vielleicht: „Warum habe ich das nicht früher getan?“

Oder stellst du vielleicht fest: „Das brauche ich nicht nochmals!“

Trotzdem, du kannst es nicht wissen, bis du das Gericht probiert hast.

Wer verschiebt, verpasst.

Freunde und Feeds

Ein altes Sprichwort lautet:

„Sag mir nicht, wer du bist, sondern zeig mir deine Freunde, dann weiß ich, wer du bist.“

Aber in der letzten Zeit gibt es eine Ergänzung dieses Sprichwortes:

„Sag mir nicht, wer du bist, sondern zeig mir deine Feeds am Handy, dann weiß ich, wer du bist.“

Denn die Nachrichten, die du durch die sozialen Medien gezeigt bekommst, widerspiegeln deinen Interessen und Vorlieben, auch wenn es dir manchmal nicht ganz bewusst ist.

Wenn wir unsere eigenen Freunde und Feeds betrachten, dann können wir gelegentlich auch etwas mehr über uns selbst lernen.