Montagsfrage 186

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Hast du heute genug getrunken?

Es tut mir leid, wenn diese Montagsfrage ein wenig trivial erscheint.

Sie bleibt trotzdem eine Montagsfrage, denn diese Frage ist eine grundsätzliche Frage, besonders wenn es draußen wärmer ist als sonst üblich, wie es jetzt der Fall ist.

Die negativen Auswirkungen einer unzureichenden Flüssigkeitszufuhr machen sich meist erst bemerkbar, wenn man bereits dehydriert ist.

Und dem ist leicht vorzubeugen, daher diese Montagsfrage.

Wäre gerade jetzt nicht eine gute Zeit, etwas zu trinken, auch wenn du nicht gerade Durst hast?

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Die Sicherheitsabwägung bei der Speicherung von Passwörtern

Wo und wie Passwörter digital gespeichert werden, ist fast zu einer Wissenschaft geworden, denn es ist immer eine Abwägung zwischen Sicherheit und Nutzen.

Es ist diese notwendige Abwägung, die eine Entscheidung erschwert und verkompliziert.

Absolute Sicherheit bedeutet in der Regel auch einen Einbuß an Komfort.

Und je mehr Komfort angestrebt wird, desto mehr tendiert die Sicherheit dazu, darunter zu leiden.

Meine Erfahrungen mit der Nutzung von KeePassDX als Passwortmanager haben ergeben, dass die App komplizierter und aufwendiger in der Nutzung war, als der empfundene Nutzen. Aber das ist natürlich eine subjektive Bewertung, die lediglich für mich und für meine Bedürfnisse anwendbar ist.

Passwörter im Browser zu speichern, ist zwar bequem, aber dann kommen die Sicherheitsbedenken hinzu.

Inzwischen bin ich bei der Nutzung von StandardNotes für die Verwaltung und Speicherung meiner Zugangsdaten und Passwörter geblieben, trotz der bekannten Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Speicherung in den USA, trotz Verschlüsselung.

Es ist immer die Abwägung des Ganzen unter Kenntnisnahme des sogenannten Threat Models und nach der Abwägung der Vor- und Nachteile einer solchen Entscheidung, die eine bestmögliche Entscheidung ermöglicht.

Eine solche Entscheidung ist selten fest in Stein gemeißelt und sie kann jederzeit angepasst oder komplett geändert werden.

Bei solchen Entscheidungen ist es entscheidend zu wissen, was getan werden kann – und vor allem, wie –, falls etwas geändert werden muss oder sollte.

Meine Lösung ist sicherlich nicht perfekt, aber für mich und für meine Sicherheitsbedürfnisse im Alltag, ist sie derzeit ausreichend und daher akzeptabel.

Es ist das Wort „ausreichend“, das in vielen Aspekten der Sicherheit angestrebt werden soll, wenn die Technik verwendet werden soll, und nicht „perfekt“.

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Menschen geistig vor Ort abholen

Mit einer geistigen Abholung ist die effektive Übertragung einer Mitteilung oder einer Anweisung in diesem Beitrag gemeint.

Damit diese Information effektiv ankommt und verstanden wird, muss die Nachricht die Menschen abholen, wo sie sich gerade befinden, und nicht, wo sie sein sollten oder wo wir sie gerne gehabt hätten.

Somit muss die Information in der Botschaft oder in der Anweisung so gestaltet werden, dass die Menschen etwas damit anfangen können.

Die Mitteilung muss somit die Aufmerksamkeit zunächst ansprechen, denn wenn Menschen anderweitig beschäftigt sind, dann wird eine geistige Abholung allein deswegen schon schwierig sein.

Wenn die Aufmerksamkeit gegeben ist, dann muss die Mitteilung auch verstanden werden und eine gewisse Akzeptanz für die Aufnahme der Botschaft vorhanden sein.

Ist die Aufmerksamkeit vorhanden und wird die Information verstanden, dann können Menschen geistig vor Ort abgeholt werden, dort, wo sie sich gerade geistig befinden, sowohl mit Aufmerksamkeit, als auch mit Verständnis.

Eine geistige Abholung vor Ort ist keine Garantie, dass die Menschen sich lange mit der Mitteilung oder Anweisung beschäftigen werden, aber abgeholt wurden sie.

Wie die Reise weitergeht, kann anschließend dann immer noch entschieden werden.

Aber ohne geistige Abholung vor Ort, kein Einstieg in die Materie, und keine Möglichkeit für eine Entscheidung, wie mit der Information später umgegangen wird.

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Tu so, als ob

Die Redewendung „Tu so, als ob“ bedeutet in der Regel, etwas vorzugeben oder zu simulieren, obwohl es nicht der Wahrheit entspricht.

Eine solche Einstellung zu praktizieren kann jedoch sehr hilfreich sein, wenn du etwas machen sollst oder musst, was du nicht gerade machen möchtest.

Der Anfang ist entscheidend, denn im Laufe der Zeit ändert sich oft die anfängliche Einstellung, und auch die Denkweise kann sich wandeln.

Wenn du etwas machen solltest und hast momentan keine Lust darauf, dann tu so, als ob du Lust darauf hättest.

Ich sage immer, übe dich in deinen schauspielerischen Fähigkeiten mit dieser Aufgabe am Anfang aus.

Denn mit der Zeit, müssen wir oft keine Schauspielerei mehr ausüben.

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WhatsApp-Statusmeldungen optimieren

Für die Menschen, die derzeit WhatsApp benutzen möchten oder müssen, sind diese sogenannten Statusmeldungen vermutlich bekannt.

Das sind diese Meldungen, die nach 24 Stunden automatisch verschwinden.

Und obwohl ich selbst derzeit noch WhatsApp benutze (die Betonung liegt auf noch), schaue ich schon lange keine Statusmeldungen mehr an, obwohl sie von Bekannten, Freunden und Familie stammen.

Warum?

Der persönliche Bezug fehlt fast immer.

Der persönliche Bezug ist zunächst die Beschreibung, die angibt, was das für ein Bild ist, wo es gemacht wurde und was du damit zu tun hast.

Nur ein Bild zu posten, sagt gar nichts darüber aus, wo das sein soll, was du dort machst, wie du dich fühlst, und was du dabei empfindest.

Ein Bild zu posten ist an sich ganz nett, aber ohne einen Bezug zu haben und ein Verständnis darüber zu haben, was du da gerade machst, wie du dazu gekommen bist, dort zu sein (Urlaub, Einladung, Ausflug), und was das überhaupt für ein Gebäude oder Denkmal sein soll, ist das sehr schade um das Bild.

Besser wäre, einen kurzen Text bei jedem Bild zu posten als eine Art Erklärung, was das ist, was wir gerade anschauen.

Statusmeldungen mit Bezug zu Menschen und deren Empfindungen an unterschiedlichen Ortschaften sind immer interessanter und wertvoller, als Bilder ohne Bezug.

Je persönlicher, umso besser.

Statusmeldungen können optimiert werden, wenn wir erst verstehen, was wir da anschauen, und anschließend einen Bezug zu dir bilden können.

Und beim Eisessen in Italien ist es gut zu wissen, wo du bist und wie du dazu gekommen bist, dort zu sein, aber nicht vergessen, mehr zu schreiben, als nur „Sehr lecker“. Was ist lecker? Warum ist das Eis lecker?

Je mehr wir von einer Statusmeldung verstehen, desto besser können wir am Geschehen teilnehmen.

Und ist das nicht der Grund, weshalb Statusmeldungen überhaupt gepostet werden — damit andere Menschen am Geschehen teilnehmen können?

Optimiere eure Statusmeldungen mit Beschreibungen, Ergänzungen und persönlichen Empfindungen, dann bin ich geistig ganz nah bei dir bei deinem nächsten Besuch in der Eisdiele in Italien mit dem Schokoladeneis mit den kleinen Erdnussstücken, die manchmal zwischen den Zähnen hängen bleiben.

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