Die Bereitschaft, Risiken einzugehen

Die Bereitschaft, Risiken im Leben einzugehen, wird durch zwei Faktoren erheblich verstärkt:

  1. Es ist einem egal, wie das Ergebnis aussieht;
  2. Man hat nichts mehr zu verlieren.

Zwar kann die Erwartung eines positiven Ergebnisses der eingegangenen Risiken die Risikobereitschaft erhöhen, doch tut sie dies nicht in demselben Maße wie die beiden oben genannten Faktoren.

Wenn wir besser verstehen wollen, warum Menschen bestimmte Risiken eingehen, kann es manchmal hilfreich sein, zu untersuchen, ob einer dieser beiden Faktoren eine Rolle gespielt hat.

Je besser wir die Beweggründe der Menschen verstehen, desto besser können wir ihr Handeln nachvollziehen.

Die wichtigste Entscheidung

Man kann gar nicht genug betonen, dass die wichtigste Entscheidung im Leben immer die Entscheidung ist, bewusst eine Entscheidung treffen zu wollen.

Und nicht, weil man eine Entscheidung treffen muss, sondern weil man eine Entscheidung treffen will.

Selbst die Entscheidung, keine Entscheidung zu treffen, kann die wichtigste Entscheidung sein – allerdings nur, wenn diese Entscheidung bewusst getroffen wurde und nicht, weil man sich dazu gezwungen fühlte.

Welche Themen werden hier im Blog behandelt?

Es wird ein breites Spektrum an Themen angeboten; die wichtigsten Schwerpunkte sind:

Lernen & Denken:
Effektives Buchlesen, optimale Lerngeschwindigkeit bei Videos, schnelles vs. langsames Denken, Wissen vs. Verständnis.

Problemlösung & Entscheidungsfindung:
Arten von Problemen, die „beste Lösung aller Zeiten“, Probleme in eigenen Worten umformulieren, „eine Nacht darüber schlafen“.

Zeitmanagement & Selbstbestimmung:
Die Macht der eigenen Zeit, feste Erreichbarkeitszeiten, Prioritäten setzen.

Motivation & Lebensphasen:
Motivation als Muskel, „Wir sind alle Phasenmenschen“, Jahresrückblicke und Reflexionen.

Selbstständigkeit & Unternehmertum:
Goldene Regeln für Solo-Selbstständige, Geschäftsmodelle, B2B-Kommunikation (z. B. Cold Calls)

Führung & Kommunikation:
Wahre Führung, Feedback-Kultur, Lehrer-Schüler-Beziehung.

Meditation & Entspannung:
Kurze Meditationstechniken (60 Sekunden), Stressbewältigung.

KI & Technologie:
Effektive Nutzung von KI durch Frageformulierung, Passwort-Sicherheit.

Psychologie & Alltagsweisheiten:
Gefühlte Wichtigkeit, „Keine Ahnung ist auch eine Ahnung“, Erwartungsmanagement.

Alle Blogbeiträge sind zusätzlich als kostenlose PDF-Sammlungen (ca. 400 Seiten pro Jahr) zum Download verfügbar.

Montagsfrage 196

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

In welchem Bereich deines Lebens würdest du dich als „verdammt gut“ bezeichnen?

Was „verdammt gut“ in diesem Zusammenhang bedeutet, kannst du im gestrigen Blogbeitrag nachlesen.

Perfekt oder verdammt gut

Ich würde immer verdammt gut vor „perfekt“ vorziehen, denn perfekt ist fast nie ein Ergebnis, sondern beschreibt den Prozess, verdammt gut sein zu wollen.

Perfekt sein zu wollen, beschreibt lediglich die angestrebte Richtung, und verdammt gut zu sein, das Ergebnis dieser Bemühungen.

Erst wenn wir versuchen, perfekt zu sein, können wir tatsächlich verdammt gut werden.