Wissen auf Abruf

Wissen auf Abruf ist so, als würde man in die eigene Küche gehen, um zu schauen, welche Lebensmittel vorhanden sind und was man daraus zubereiten kann.

In der Küche kommt die Inspiration oft erst, wenn man sieht, was man gerade vorrätig hat.

Je mehr Vorräte man in der Küche hat, desto mehr Möglichkeiten bieten sich.

Mit Wissen ist es nicht anders.

Wissen auf Abruf ist auf die verfügbaren Bestände ebenfalls beschränkt.

Je mehr Wissen du in verschiedenen und vielfältigen Bereichen hast, desto mehr Inspiration und Möglichkeiten stehen dir bei der Vorbereitung zur Verfügung.

Je mehr Wissen wir auf Abruf parat haben, desto mehr Möglichkeiten eröffnen sich, und das nicht nur in der Küche.

„All you can eat“ und „All you can learn“

„All you can eat“ ist in Restaurants mit Buffet ein gängiges Angebot. Man zahlt einmal und kann dann so viel essen, wie man möchte.

„All you can learn“ hingegen ist das Angebot des Wissens und Erfahrung und dieses Angebot findet man nicht nur in Restaurants, sondern auch überall im Leben.

Es gibt aber gewisse Gemeinsamkeiten mit beiden Angeboten.

Im Restaurant schmeckt nicht alles, was angeboten wird und mit dem Wissen ist es vergleichbar.

Die Quantenphysik ist nicht jedermanns Sache und eine Ausbildung als Automechatroniker ist sicherlich auch nicht für alle Menschen in diesem „All you can learn“ Angebot interessant.

Es ist entscheidend zu wissen, was es zu entdecken gibt und wo man es finden kann – sowohl in einem Restaurant, wenn es um Essen geht, als auch im Leben, wenn es um Wissen geht.

Die Auswahl ist riesig und vielfältig, sowohl was das Essen am Buffet angeht als auch das Wissen, das wir mitnehmen und in unserem Alltag anwenden können.

Wir müssen nur zugreifen.

Nun, greif jetzt zu und lass es dir „schmecken“.

Ein Unternehmen durch abgelehnte Kunden bewerten

Die Qualität eines Unternehmens kann auch durch die Anzahl der möglichen Kunden bemessen werden, die durch das Unternehmen abgelehnt wurden.

Das bedeutet, dass das Unternehmen selbst diese potenziellen Kunden nicht angenommen hat.

Das mag zwar teilweise an der Positionierung des Unternehmens liegen – schließlich passen nicht alle Kunden zu jedem Unternehmen –, ist aber auch ein Zeichen dafür, dass sich das Unternehmen in der glücklichen Lage befindet, selbst entscheiden zu können, ob es Kunden annimmt oder nicht.

Denn wenn ein Unternehmen wirtschaftlich von seinen Kunden abhängig ist, wird es in der Regel nicht besonders wählerisch sein, wen es als Kunden akzeptiert.

Natürlich benötigen alle Unternehmen Kunden, um zu überleben, aber wenn potenzielle Kunden abgewiesen werden, hat das in der Regel einen von zwei Gründen:

  1. Das Unternehmen ist überlastet und kann keine Kunden mehr aufnehmen.
  2. Das Unternehmen verfügt nicht über die notwendigen Kompetenzen (bei der Beratung) oder besitzt nicht die erforderlichen Produkte (für den Verkauf) für den Kunden.

Die Gründe, warum ein Unternehmen sich weigert, selbst potenzielle Kunden anzunehmen, sagen viel über die Qualität dieses Unternehmens aus.

Man muss sich nur fragen, welche Gründe das sind; dann kann man selbst entscheiden, ob das Unternehmen das Qualitätsniveau bietet, das man sich als Kunde wünscht.

Und zu wissen, warum Kunden abgelehnt wurden, ist eine vielversprechende Möglichkeit, die Qualität eines Unternehmens einzuschätzen, bevor man etwas mit diesem Unternehmen zu tun hat.

Die Kehrseite des Möglichen

Die Kehrseite des Möglichen ist nicht nur das Unmögliche, sondern auch die Einsicht und Akzeptanz, dass etwas überhaupt nicht möglich ist.

Einsicht und Akzeptanz sind die Aspekte, die gelegentlich vergessen oder übersehen werden.

Die gute Nachricht ist, dass sowohl Einsicht als auch Akzeptanz sich auf den jeweiligen Moment beziehen und nicht auf unbestimmte Zeit gelten müssen.

Es ist vielleicht gerade im Moment nicht möglich, aber eine Garantie für die Zukunft muss das nicht immer sein.

Aber so zu tun, als ob es möglich wäre, und weiter an einem Projekt oder an einer Tätigkeit zu basteln, ist meist nicht zweckdienlich, denn es muss zunächst anerkannt werden, dass es im Moment nicht möglich ist.

Und auch wenn wir so lange an etwas arbeiten können, bis es möglich wird, sind es doch diese Schritte der Einsicht und Akzeptanz, die die Grundlage dafür bilden, weiterzukommen.

Akzeptiere zunächst eine Sache, wie sie ist, und erst dann fange damit an, sie zu verändern oder zu verbessern, aber nicht bevor die Kehrseite des Möglichen akzeptiert und verstanden wurde — dass es im Moment doch nicht möglich ist.

Montagsfrage 203

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Hast du ein Leitbild für dein Leben selbst definiert?

Das Leitbild kann sowohl ein persönliches Leitbild als auch ein Unternehmensleitbild sein.

Und wenn du für ein Unternehmen arbeitest, hat dieses Unternehmen ein Leitbild und kennst du dieses?

Aber ein persönliches Leitbild verleiht Klarheit und Richtung im eigenen Leben.

Wenn du noch kein persönliches Leitbild hast, wäre nicht jetzt ein guter Zeitpunkt, um damit anzufangen?

Es dauert ohnehin eine gewisse Zeit und lässt sich fast nie an einem einzigen Tag erledigen, aber wenn wir jetzt nicht anfangen, wann werden wir dann jemals fertig werden?