Die wichtigsten Aspekte von Wichtigkeit

Die Bedeutung von Wichtigkeit ist fast immer relativ und von der jeweiligen Situation, individuelle Betroffenheit und subjektiven Bewertung abhängig.

Der wichtigste Aspekt der Wichtigkeit ist daher erstens die eigene Einschätzung der Wichtigkeit und zweitens, in welcher Beziehung diese Wichtigkeit zu einem selbst steht.

Warum ist ein Ereignis wichtig? Wichtig für wen? Bin ich selbst davon betroffen? Interessiert mich dieses Ereignis so sehr, dass ich darüber informiert werden möchte?

Nicht alles, was wichtig ist, ist auch wirklich wichtig.

Es sind diese oben genannten wichtigsten Aspekte von Wichtigkeit, die uns Klarheit und Orientierung geben können, ob etwas wirklich wichtig ist, oder eben nicht.

Bewertungen bewerten

Eine Bewertung ist zunächst immer nur eine Auffassung.

Erst wenn eine Bewertung bewertet wird, erhält sie Bedeutung.

Wir können die Bedeutung von Bewertungen nicht immer komplett beeinflussen, aber wie wir sie selbst bewerten, teilweise schon.

Es geht darum zu erkennen, welche Aspekte oder Bestandteile einer Bewertung wir selbst bewerten und somit die Auswirkungen beeinflussen können.

Es ist oft mehr als wir denken.

Montagsfrage 195

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Was fehlt dir noch?

Ich habe nicht näher gefragt, in welchem Bereich dir noch etwas fehlt, denn das ist immer individuell und wenn du einen Moment darüber nachdenkst, dann weißt du das bereits selbst.

Übrigens: Was wir glauben uns fehlt, ist nicht immer das, was uns tatsächlich fehlt.

Also, was fehlt dir noch wirklich?

Orientierung und Freiheit

Um ein hohes Maß an Selbstbestimmung im Leben zu gewährleisten, ist ein Gleichgewicht zwischen Orientierung und Freiheit erforderlich.

Jede Orientierung im Leben beinhaltet eine Einschränkung, denn wenn für etwas entschieden wird, dann wir zwangsläufig gegen etwas anders entschieden.

Es kann meistens frei entschieden werden, ob wir eine gewisse Orientierung akzeptieren möchten oder nicht, aber nach der Akzeptanz einer Orientierung, haben wir unsere Freiheit dadurch zunächst eingeschränkt. Das liegt an der Natur von Entscheidungen.

Das bedeutet gleichzeitig, je mehr Orientierung wir annehmen, desto weniger Freiheit uns zur Verfügung steht, und das muss nicht immer schlecht sein.

Es soll uns nur bewusst sein, dass jede Orientierung im Leben eine Einschränkung an der eigenen Freiheit mit sich bringt.

Wir dürfen uns daher nicht allzu viel auf fremde Orientierungen verlassen, wenn wir die eigene Freiheit wertschätzen, auch wenn sind diese Orientierungen manchmal notwendig und hilfreich sein können.

Daher geht es darum, das Gleichgewicht zwischen Orientierung und Freiheit im Auge zu behalten.

Auch dies ist ein fortlaufender Prozess, der immer wieder wiederholt werden muss, wenn wir unsere eigene Freiheit genießen wollen, ohne dabei auf hilfreiche Orientierung im Leben verzichten zu wollen oder uns von ihr kontrollieren zu lassen.

Ein Stück vom Kuchen des Wissens

Wenn jemand in einer Bäckerei einen ganzen Kuchen kauft, kauft er ihn in der Regel nicht nur für sich selbst, sondern für mehrere Personen.

Oder der Kuchen soll über mehrere Tage allein gegessen werden.

Der ganze Kuchen wird trotzdem meistens nicht auf einmal gegessen (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel).

Wissen ist wie ein ganzer Kuchen.

Man kann all das Wissen, das in dem Kuchen steckt, nicht auf einmal „aufnehmen“ – sondern immer nur ein Stückchen nach dem anderen.

Wenn wir Wissen in diesem Sinne mit einem Kuchen vergleichen, können wir oft besser verstehen, wie wir selbst Wissen aufnehmen und verarbeiten.

Stück für Stück.