Die tägliche Vereinfachung des eigenen Lebens

Täglich putzen wir unsere Zähne (oder sollten wir es zumindest regelmäßig tun).

Täglich essen und/oder trinken wir etwas (medizinische Ausnahmen und Fastenzeiten ausgeschlossen).

Und dazu gibt es zahlreiche weitere Tätigkeiten, Gewohnheiten und Aktivitäten, die wir immer wieder regelmäßig und auch täglich vornehmen.

In unserer zunehmend komplizierten Welt, soll eine tägliche Vereinfachung des eigenen Lebens zur sonst täglichen Routine hinzugefügt werden.

Nur eine Kleinigkeit vereinfachen, aber täglich.

Was diese Kleinigkeit sein kann und wie sie vereinfacht werden kann, ist immer individuell und kann nicht pauschal beantwortet werden.

Wir wissen jedoch meistens selbst, wo es ein wenig zu kompliziert in unserem Leben geworden ist, und genau dort können wir unsere Gedanken zunächst richten.

Die großen Veränderungen und Vereinfachungen müssen nicht unbedingt angestrebt werden, nur eine Kleinigkeit, aber jeden Tag.

Die Vereinfachung des eigenen Lebens ist ein Prozess und kein Ziel.

Wie beim Zähneputzen, Essen, Trinken und Schlafen: Wir machen diese Dinge täglich und die tägliche Vereinfachung des eigenen Lebens gehört dazu.

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Wer verlinkt, hat es geliked

Das Einfügen eines Links zu etwas in einem Blogbeitrag oder einem Beitrag in den sozialen Medien gilt als ein „Like“ (Gefällt mir), auch wenn der Link lediglich dazu diente, auf ein Problem aufmerksam zu machen.

Das Internet lebt von Aufmerksamkeit, und ein Link im Netz trägt zu dieser Aufmerksamkeit bei und wird daher als ein „Like“ betrachtet und von den Suchmaschinen und KI entsprechend bewertet.

Wir sollten vorsichtig sein, worauf wir verlinken.

Und da dieser Beitrag in einem verenglischten Stil verfasst wurde, hier noch ein letzter, einfacher Satz, der dir vielleicht im Gedächtnis bleibt, bevor du das nächste Mal einen Link teilst.

Wer linkt, liked.

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Montagsfrage 172

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Wenn du in einem einzigen Satz beschreiben müsstest, was du dir im Leben generell erhoffst, ohne ins Detail zu gehen oder eine lange Antwort zu geben, wie würdest du antworten?

Nimm dir ruhig eine gewisse Zeit, um darüber nachzudenken.

Falls es hilft, möchte ich den einen Satz nennen, der zusammenfasst, was ich mir im Leben generell erhoffe.

„Ich möchte die Welt ein wenig besser hinterlassen, als ich sie vorgefunden habe.“

Der Satz ist auch nicht mal von mir, sondern von Robert Baden-Powell, aber es steckt viel Wahrheit und Inhalt drin.

In nur einem einzigen Satz.

Wie sieht es bei dir aus?

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Man findet, was man sucht

Das gilt auch für Nachrichten und welche Themen in den Nachrichten gesucht werden.

Aber die Suche ist nur der erste Schritt, denn man findet bekanntlich immer, was gesucht wird.

Entscheidend ist daher immer zu verinnerlichen, dass die Suche an sich genauso relevant, wenn nicht sogar wichtiger ist, als die Ergebnisse selbst.

Wenn immer wieder ähnliche Ergebnisse geliefert werden, dann tendieren wir dazu, zu glauben, dass sie der Wahrheit entsprechen.

Das nennt sich aus dem Englischen „Confirmation Bias“, und das ist eine kognitive Verzerrung, bei der Menschen Informationen bewusst oder unbewusst so auswählen, interpretieren und erinnern, dass sie ihre eigenen bestehenden Überzeugungen, Annahmen oder Hypothesen bestätigen.

Wichtig ist das Wort „Verzerrung“, denn das bedeutet, dass wir die Nachrichten so anpassen und nur welche annehmen, die wir haben möchten, unabhängig davon, ob sie einer nachweisbaren Wahrheit entsprechen oder nicht.

Lasst uns bewusst darauf achten, wonach wir suchen, denn oft sind es gerade die Ergebnisse, die wir zunächst nicht glauben oder nicht anerkennen wollen, die das vollständige Bild der Informationen vermitteln, nach denen wir suchen.

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Ein weiterer Vorteil des täglichen Bloggens

Eine der wichtigsten Erkenntnisse, die ich nach vier Jahren des täglichen Bloggens gewonnen habe, ist, wie sehr mir diese Tätigkeit dabei geholfen hat, meine Gedanken zu fokussieren, auch in anderen Bereichen.

Jeden Tag einen Blogbeitrag zu schreiben, ist leicht.

Jeden Tag einen Blogbeitrag zu schreiben, der etwas erzählt oder über etwas berichtet, ist schwieriger.

Jeden Tag einen Blogbeitrag zu schreiben, der versucht, anderen Menschen weiterzuhelfen und sie anzuregen, selbstständiger oder differenzierter als sonst zu denken, ist am schwierigsten.

Ich versuche, Wissen und Erfahrung weiterzugeben, und zwar in kompakter Form. Keine langen oder aufgeblasenen Beiträge, damit ich besser bei den Suchmaschinen oder VG-Wort stehe, sondern einfach nützlich für andere Menschen, und zwar kurz und kompakt.

Dafür muss ich aber immer fokussiert sein, und das ist alles andere als leicht oder einfach. Manchmal habe ich wirklich absolut keine Zeit für das Schreiben, und ich muss zugeben, nicht immer habe ich ein brennendes Verlangen danach, immer einen Blogbeitrag zu schreiben.

Trotzdem schreibe ich täglich, und zwar ohne Ausnahme.

Es ist diese notwendige Fokussierung, damit ich einen hoffentlich halbwegs nützlichen Blogbeitrag schreiben kann, die mir nach vier Jahren des täglichen Bloggens in anderen Bereichen meines täglichen Lebens jetzt hilft und unterstützt.

Multitasking ist ohnehin eine Illusion, denn echtes Multitasking gibt es de facto nicht, nur das schnelle Umschalten zwischen Tätigkeiten oder Aufgaben.

Durch das tägliche Bloggen habe ich meine Fokussierungsfähigkeiten dramatisch verbessert.

Ich kann schneller und effektiver zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln als früher, ohne fünf Minuten zu brauchen, um wieder in den Arbeitsfluss zu kommen.

Auch meine Aufmerksamkeit für Details hat sich verbessert, denn durch das tägliche Bloggen habe ich gelernt, äußere Ablenkungen und Störungen besser auszublenden oder ganz auszuschalten.

Über diese Erfahrungen und Erlebnisse kann ich aber erst nach über vier Jahren berichten und gleichzeitig bestätigen, dass sie tatsächlich funktionieren.

Ich habe immer wieder gesagt und geschrieben, dass es allgemein fast immer besser ist, selbst etwas auf die Beine zu stellen, als dauerhaft in den sozialen Medien zu verweilen und auf Reichweite zu hoffen oder auf neue „Likes“ zu warten.

Die Vorteile ergeben sich nicht sofort, sondern langfristig. Dies ist vermutlich einer der Gründe, weshalb nicht viele Menschen diesen Weg gehen, da sie nicht auf die Ergebnisse warten können oder wollen.

Vielleicht regt dieser Blogbeitrag dich dazu an, noch einmal darüber nachzudenken, ob es sich lohnen könnte, einen eigenen Online-Auftritt aufzubauen und dich dort zu engagieren, anstatt deine Zeit mit den meist oberflächlichen Gesprächen zu verbringen, die auf den meisten Social-Media-Plattformen zu finden sind.

Die Vorteile überwiegen die Nachteile.

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