Ein guter Blog fasst zusammen

Eine der Herausforderungen für Blogger im Zeitalter der künstlichen Intelligenz besteht darin, Inhalte so bereitzustellen, dass sie leicht zu finden sind, ohne dass man sich durch zahlreiche Menüs, Optionen oder Ablenkungen kämpfen muss.

Eine weitere Herausforderung besteht darin, die Inhalte auf dem neuesten Stand zu halten. Auch wenn Blogbeiträge immer nur eine Momentaufnahme darstellen, wird dieser bestimmte Zeitpunkt oft nicht eindeutig gekennzeichnet, weshalb es immer wieder Menschen gibt, die glauben, die Inhalte seien aktuell und daher nach wie vor gültig.

Ein Blog kann sich aber auch ändern, und mit ändern sind nicht nur die Richtung, das Hauptthema oder die Farben des Blogs gemeint, sondern auch die Schreibweise der Inhalte.

Ein Beispiel, welches ich in letzter Zeit immer wieder beobachte in anderen Blogs und Informationsportalen, sind Sätze wie „Auf den Punkt gebracht“ oder „Information für ganz Eilige“, die letztlich eine Art Zusammenfassung der Inhalte darstellen.

Seit Jahren weise ich auf die Vorteile von Zusammenfassungen bei der Informationsbeschaffung hin und betone stets, dass man sich bei Bedarf jederzeit eingehender mit dem Thema befassen kann, um ein tieferes Verständnis zu erlangen.

Man muss nicht sofort alles verstehen; am Anfang reicht es aus, das Wesentliche zu erfassen, damit eine vernünftige Entscheidung getroffen oder eine geeignete Vorgehensweise geplant werden kann.

Erst nach Bedarf, kann das Wissen vertieft werden.

Ein guter Blog fasst zusammen und liefert nur, wenn notwendig oder erwünscht, lange Erklärungen oder Erläuterungen dazu.

Diese Erklärungen oder Erläuterungen sind jedoch immer als Ergänzungen zu Zusammenfassungen zu betrachten, und nicht als Hauptbestandteil eines Blogbeitrages.

Schon wieder veraltet im Blog

„Schon wieder veraltet“ ist eine treffende Beschreibung für viele Informationsquellen im Internet.

Eine Vielzahl von Informationen, Anleitungen, Vorgehensweisen – oder wie auch immer man sie nennen mag – wurde außerordentlich gut verfasst, doch leider ist ein Teil davon nicht mehr aktuell und daher veraltet.

Veraltet zu sein, ist nicht das Problem an sich, sondern die Tatsache, dass veraltete Informationen uns nicht helfen und in bestimmten Fällen, sogar schaden können.

Blogbetreiber scheinen besonders schwer unter sogenannten Aktualisierungsdefiziten (ist das überhaupt ein richtiges Wort?) zu leiden, und das liegt auch teilweise an der Natur von Blogs selbst, denn die Informationen sind meistens chronologisch geschrieben worden und entsprechen dem jeweiligen Stand des Wissens.

Und Wissen bewegt sich schnell, und wer nicht mit der Zeit geht, geht bekanntlich mit der Zeit, und zwar ins Abseits einer sonst informativen und nützlichen Bloggerwelt.

Es gibt jedoch eine einfache Lösung, die, wie die meisten einfachen Lösungen in der Welt, sich nicht so einfach realisieren lässt, aber trotzdem funktioniert:

Aktualisiert eure Inhalte.

Aktualisiert eure Blogbeiträge, insbesondere die, die konkrete Informationen oder Anweisungen liefern.

Meinungen können Meinungen bleiben und müssen nicht aktualisiert werden (nur wenn man seine Meinung vielleicht ändert).

Je wichtiger die Informationen jedoch sind, desto entscheidender ist es, dass sie auf dem neuesten Stand sind.

Einer der Gründe, warum Blogs und andere Informationsquellen unter dem Einfluss künstlicher Intelligenz leiden, ist, dass die dort bereitgestellten Informationen oft veraltet sind und die Leser daher zögern, darauf zuzugreifen.

Es liegt an uns, diesen Zustand zu verändern, anstatt nur darüber zu jammern.

Die meisten Veränderungen im Leben fangen klein und bei sich selbst an, und nicht in der Politik oder in der Wirtschaft.

Es wird oft unterschätzt, was sogar einzelne Personen erreichen können, wenn sie beharrlich und zielstrebig an einem Vorhaben, trotz Hindernissen und Schwierigkeiten, einfach weitermachen und veraltete Informationen zum Beispiel, einfach aktualisieren.

Montagsfrage 189

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Was würdest du niemals in deinem Leben tun und warum?

Viele Menschen werden vermutlich behaupten, dass sie niemals einen anderen Menschen töten würden, aber würdest du die gleiche Antwort geben, als Soldat im Krieg?

Andere Menschen werden vielleicht behaupten, dass sie Vegetarier sind und niemals tierisches Fleisch essen würden, aber wenn es für eine lange Zeit nichts außer Fleisch zu essen gäbe, würdest du hier eine Ausnahme machen, um nicht zu verhungern?

Wo sind in deiner Antwort die Ausnahmen zu dem, was du niemals tun würdest?

Die praktische Philosophie

Die praktische Philosophie ist meine Bezeichnung für die Anwendbarkeit der Philosophie im Alltag.

Da die Philosophie grundsätzlich die Suche nach der Wahrheit ist, sind es die Erkenntnisse, die wir aus dieser Suche gewinnen, die den wahren Nutzen für den Alltag durch die Umsetzung in der Praxis darstellen.

Fragen wie „Wie lebe ich ein gutes Leben?“ oder „Wie kann ich am besten mit anderen Menschen vorteilhaft und respektvoll umgehen?“ sind grundsätzliche philosophische Fragen, die teilweise gesellschaftlich definiert und beantwortet werden.

Die Philosophie liefert jedoch keine Antworten an sich, sondern Erkenntnisse, aber sie kann die Richtung unseres Handelns im Alltag beeinflussen und mitbestimmen.

Der praktische Nutzen der Philosophie sind die Antworten, die wir auf uns selbst anwenden, die uns unterstützend befähigen, einen Nutzen daraus zu ziehen.

Daher ist die Suche nach der Wahrheit schon eine praktische Sache, wenn wir nach nützlichen und effektiven Erkenntnissen für unser Leben und für unser Handeln suchen und diese Erkenntnisse im Alltag umsetzen.

Die wahre Bedeutung der Aussage: Ja, ja, ja

Hast du alles verstanden?

Ja, ja, ja.

Das sind zwei „Ja“ zu viel, und genau das ist das Problem.

Ein Ja reicht vollkommen aus, um Verständnis zu signalisieren.

Mehr als nur „ja“ zu sagen, ist meist ein Zeichen von Ungeduld oder Langeweile und deutet darauf hin, dass man nun endlich weitermachen möchte, und das ist die wahre Bedeutung dieser Aussage.

Bei solchen Antworten sind die Gefahren für Missverständnisse jedoch wesentlich höher als sonst.

Bei der Kommunikation miteinander sind es oft die Kleinigkeiten, die für Missverständnisse sorgen.

Und die Antwort „Ja, ja, ja“ gehört zu den Antworten, die man mit Vorsicht hinnehmen sollte, wenn eine vernünftige und verständliche Kommunikation miteinander erreicht werden soll.

Und jetzt muss ich natürlich die Frage stellen:

Hast du alles verstanden?

Welche Antwort gibst du jetzt? 😉