Vollkommene Freiheit

Ich würde so weit gehen zu behaupten, dass es niemals eine vollkommene Freiheit geben kann, denn alle Freiheiten, die wir genießen, müssen Grenzen haben, die diese Freiheit definieren.

Denn meine Freiheit endet genau dort, wo deine Freiheit beginnt.

Es mag zwar Gemeinsamkeiten und gemeinsame Freiheiten geben, doch ob dies eine vollkommene Freiheit darstellt, hängt weitgehend vom Kontext sowie von der Bedeutung und dem Verständnis von Freiheit in dem jeweiligen Zusammenhang ab.

Wenn diese Freiheit jedoch im jeweiligen Kontext aufeinander abgestimmt und von allen Seiten akzeptiert wird, dann sind wir – auch wenn sie vielleicht nicht ganz perfekt ist – der Vollkommenheit bereits sehr nahe.

Eine Kleinigkeit jeden Tag

Was auch immer eine Kleinigkeit für dich jetzt bedeuten mag, wird gelegentlich vergessen, was man langfristig erreichen kann, wenn man jeden einzelnen Tag etwas dafür tut.

Eine Kleinigkeit jeden Tag zu machen, bringt oft bessere Ergebnisse, als wenn man alles auf einmal macht.

Denn erst wenn man einzelne, kleine Schritte täglich macht, bestehen auch bessere Möglichkeiten, die Richtung oder Vorgehensweise entsprechend anzupassen.

Nebenbei entsteht auch eine gewisse Gewohnheit durch tägliche Kleinigkeiten, und diese Gewohnheit kann uns unterstützen, jeden Tag diese Kleinigkeit auch zu machen.

Ich habe bereits in der Vergangenheit in diesem Blog darüber berichtet, und dieser Beitrag ist ebenfalls nur eine Kleinigkeit, um daran zu erinnern, wie wichtig diese täglichen Kleinigkeiten sein können.

Wenn man so will, ist dieser Beitrag auch nur eine Kleinigkeit und entfaltet, an sich allein gestellt, keine besondere Wirkung, als vielleicht eine Erinnerung darüber.

Der Beitrag kann jedoch eine große Wirkung mit sich bringen, wenn man eine Kleinigkeit jeden Tag macht.

Unternehmen und CTA

Der Begriff „CTA“ steht für „Call to Action“ und bezeichnet im Marketingbereich eine unmittelbare Aufforderung, die darauf abzielt, die Nutzer dazu zu ermutigen, eine bestimmte Aktion auszuführen.

Websites, E-Mails oder Social-Media-Posts verwenden visuelle oder textuelle Elemente wie Schaltflächen, Links oder Textabschnitte, um die Konversionsraten zu steigern und Besucher in Kunden oder Leads umzuwandeln.

Das ist nichts anderes als eine bewusste Aktion, um jemanden zu einer bestimmten Handlung zu bringen.

Man kann viel über ein Unternehmen erfahren, wenn man sich ansieht, wie es seine Produkte oder Dienstleistungen verkauft.

Wenn ein Unternehmen einen CTA für notwendig hält, stellt sich die Frage, warum Kunden überhaupt mit diesem Unternehmen Geschäfte machen sollten, das der Meinung ist, dass seine Kunden angeleitet werden müssen, was sie machen sollen.

Wer sich wirklich für die Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens interessiert, findet von selbst den Weg zu diesem Unternehmen – und nicht, weil ihn ein großer, auffälliger Button davon überzeugt hat, sich für dieses Unternehmen zu entscheiden.

Die Frage „Hä?“ erklärt

Diese Frage taucht manchmal auf, wenn eine ausführliche Erklärung zu einem schwierigen oder komplizierten Thema gegeben wurde.

Nach der langen und ausführlichen Erklärung bleibt manchmal nur eine Frage offen:

„Hä?“

Natürlich ist „Hä?“ nur ein Akronym für „Weitere Informationen werden benötigt, damit ein fachliches, sachliches und unvoreingenommenes Verständnis des behandelten Sachverhaltes gewonnen werden kann.“

Das ist doch klar. 😉

Manchmal machen wir uns über solche Begriffe wie „Hä?“ lustig, weil sie uns allen geläufig sind, und meistens glauben wir zu wissen, warum ein bestimmter Sachverhalt nicht verstanden wurde.

Und wir tendieren dazu zu glauben, dass das Problem beim Empfänger liegt.

Aber wenn ein „Hä?“ ausgesprochen wurde, dann ist das eine vielversprechende Möglichkeit, diese so lange und ausführliche Erklärung zu einem so schwierigen oder komplizierten Thema, doch ein wenig verständlicher zu gestalten.

Schließlich kann Wissen, das nicht verstanden wird, weder verarbeitet noch genutzt werden, auch wenn man damit nicht einverstanden ist oder noch nicht davon überzeugt ist.

Schließlich muss man etwas erst einmal verstehen, bevor man entscheiden kann, ob man damit einverstanden ist oder davon überzeugt ist – oder auch nicht.

Und die Verantwortung für dieses Verständnis liegt beim Absender der Erklärung, nicht beim Empfänger – auch wenn dieses „Hä?“ manchmal ein wenig albern klingt und ein erneuter Erklärungsversuch dadurch erschwert werden kann. 🙂

Montagsfrage 183

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Der kommende Donnerstag dieser Woche ist ein gesetzlicher Feiertag in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland.

Unabhängig davon, ob du am Donnerstag einen Feiertag hast oder nicht: Ist dir jetzt schon aufgefallen, dass diese Woche etwas anders läuft als sonst?

Dies könnte für Mitarbeiter gelten, die wegen des langen Wochenendes am Freitag Sonderurlaub nehmen, oder es könnte sich darauf beziehen, wie die Arbeit ansonsten geregelt wird.

Je sensibler und aufmerksamer man ungewöhnliche Situationen bewusst wahrnimmt, desto genauer sind diese Wahrnehmungen, wenn alles unverändert bleibt und wie gewohnt weitergeht.