Tag 2 ohne Internet

Als ob gestern nicht genug wäre, ist das Internet an meinem Standort weiterhin vollkommen ausgefallen.

Und noch dazu bin ich wegen einer Operation am Mittwoch immer noch nicht mobil.

Nur durch eine Satelliten-Verbindung kann ich diesen Beitrag überhaupt schreiben.

Also, schon wieder etwas Neues gelernt.

Ohne diese Panne, hätte ich dieses neue Wissen und diese abweichende Möglichkeit, aktiv zu sein, trotz Hindernisse, nie gelernt.

Etwas Gutes aus etwas Schlechtem zu holen, passiert meistens aus der Not heraus und weniger aus einer Absicht.

Der Tag ohne Internet

Es ist immer interessant zu beobachten, wie Menschen reagieren, wenn das Internet für einen Tag ausfällt.

Noch interessanter wird es, wenn das Internet bei einem selbst ausfällt, wie bei mir gestern der Fall war.

Und wenn es kommt, kommt es dicke, denn ich hatte gestern auch einen OP-Termin im Krankenhaus für einen komplizierten Leistenbruch und ich war ohnehin nicht ganz bei der Sache.

Und bei Vodafone gab es Probleme mit meinem Internetanschluss im Homeoffice, obwohl ich einen Geschäftskundenvertrag habe. Probleme bedeuten bei Vodafone meistens Totalausfall, und so war es auch.

Ein kompletter Ausfall kann jedoch zu neuen Erkenntnissen führen, denn es war tatsächlich interessant zu erkennen, welche Dinge, die wir täglich nutzen, vom Internet abhängig sind und welche Alternativen uns zur Verfügung stehen, wenn das Internet ausfällt.

Wir glauben zwar zu wissen, was das alles ist, aber ein Komplettausfall bietet die beste Möglichkeit , unser Wissen im Alltag zu testen.

Tatsächlich waren es einige Apps, die ich über Web-Apps in Brave nutze, die mir die Augen geöffnet haben, denn mir waren die Einschränkungen von Web-Apps und ihre starke Abhängigkeit vom Internet bewusst.

Und trotzdem hatte ich dieses Wissen wohl geistig verdrängt, vermutlich in der Annahme, dass so etwas nicht passieren kann. Das ist die gleiche fehlerhafte Denkweise wie wenn man keine Backups macht in der Annahme, dass man sie nie benötigt.

Wie in vielen Bereichen unseres Lebens muss erst etwas passieren, bevor wir etwas ändern, aber so lange wir den jeweiligen Weckruf für eine Veränderung nutzen, dann war der Komplettausfall, wie in diesem Fall, doch nicht umsonst.

Die Hemmschwelle beim Nachfragen

Obwohl das Stellen von Nachfragen, um ein besseres Verständnis zu erlangen, für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit ist, zögern manche dennoch, wenn es darum geht, Nachfragen tatsächlich zu stellen.

Der Grund dafür ist oft, dass manche Menschen nur ungern zugeben können oder möchten, dass sie etwas nicht ganz verstanden haben.

Denn wenn man etwas nicht gleich und vollständig versteht, wird dies oft als eine eigene Schwäche empfunden.

Es entsteht dann eine Hemmschwelle beim Nachfragen.

Um eine mögliche Hemmschwelle zu überbrücken, kann Humor hilfreich sein.

„Ich habe sowas von Bahnhof verstanden, versuchen wir es nochmals in einer anderen Sprache.“

„Das meiste habe ich schon verstanden, nur die restlichen 99 % nicht. Wie war das nochmals?“

Natürlich hängt die Reaktion von den Umständen ab und davon, ob eine solche Reaktion angemessen ist, aber Humor ist fast immer eine Möglichkeit, die Situation aufzulockern, wenn es gelegentlich unangenehm sein soll, nachzufragen.

Die Hemmschwelle beim Nachfragen soll uns nicht daran hindern, trotzdem nachzufragen.

Entspannung mit Planung

Jeder Mensch benötigt irgendwann ein wenig Entspannung im Leben.

Manchmal mehr, manchmal weniger.

Und manchmal klappt das mit der Entspannung nicht so richtig.

Obwohl es unterschiedliche und auch valide Gründe gibt, weshalb man sich zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht entspannen kann oder darf, haben die meisten Methoden für eine effektive Entspannung etwas gemeinsam:

Sie sind geplant.

Vielleicht ist eine Entspannung gleich nach der Beendigung eines Projekts oder einer Aufgabe vorgesehen.

Möglicherweise ist eine völlige Entspannung nach einem stressigen Arbeitstag geplant.

Damit eine Entspannung am verlässlichsten funktioniert und tatsächlich dazu beiträgt, dass man sich entspannen kann, soll die Entspannung geplant werden.

Termine werden geplant, damit sie eingehalten und nicht durch dauerhafte Ablenkungen gestört werden.

Termine für die Entspannung sind nicht anders als feste oder zumindest vorgesehene Zeiten für ein wenig Ruhe und Erholung.

Eine Entspannung ist jedoch nicht gleichzusetzen mit einer Pause, denn eine Pause muss in den meisten Fällen nicht festgeplant werden und kann flexibel vorgenommen werden, obwohl eine Pause ebenfalls zu einer Entspannung dazubeitragen kann.

Daher bleibt die beste Chance für eine erholsame Entspannung, die Planung.

Montagsfrage 186

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Hast du heute genug getrunken?

Es tut mir leid, wenn diese Montagsfrage ein wenig trivial erscheint.

Sie bleibt trotzdem eine Montagsfrage, denn diese Frage ist eine grundsätzliche Frage, besonders wenn es draußen wärmer ist als sonst üblich, wie es jetzt der Fall ist.

Die negativen Auswirkungen einer unzureichenden Flüssigkeitszufuhr machen sich meist erst bemerkbar, wenn man bereits dehydriert ist.

Und dem ist leicht vorzubeugen, daher diese Montagsfrage.

Wäre gerade jetzt nicht eine gute Zeit, etwas zu trinken, auch wenn du nicht gerade Durst hast?