Warum und wozu bei Entscheidungen

Wenn du eine Entscheidung getroffen hast, ein wenig abzunehmen, dann frage ich dich nicht nur warum, sondern auch wozu.

Warum du abnehmen möchtest, könnte sein, dass du dich gerade nicht besonders gut fühlst, dass du körperliche Beschwerden hast oder vielleicht, dass deine Kleidung dir nicht mehr so gut passt wie früher.

Das „Warum“ wurde geklärt.

Wozu du abnehmen möchtest, liefert jedoch die Antwort darauf, welche Zustände du nicht nur erreichen, sondern auch behalten möchtest. Bessere körperliche Bewegung zu genießen? Kleidung zu behalten, die du vielleicht doch nicht wegwerfen musst?

Die Antwort auf die Frage „Wozu“ beschreibt der langfristige Zustand oder das Niveau, das du beibehalten möchtest.

„Warum“ ist die Antwort auf die Gegenwart, und „wozu“ ist die Antwort auf die Zukunft.

Beide Antworten auf die Fragen nach dem Warum und dem Wozu müssen klar und verständlich beantwortet werden, wenn Entscheidungen getroffen werden und diese Entscheidungen Veränderungen bewirken sollen.

Und das gilt nicht nur bei Entscheidungen zum Thema Abnehmen, sondern bei allen Entscheidungen, die wahrhaftige und langfristige Veränderungen verursachen sollen.

Nach Entscheidungen: Umfassende Maßnahmen ergreifen

Wahre Veränderung im Leben beginnt fast immer zunächst mit einer Entscheidung.

Eine Entscheidung zu treffen, ohne umfassende Maßnahmen zu ergreifen, ist jedoch keine Entscheidung, sondern Wunschdenken.

Warum umfassende Maßnahmen ergreifen und nicht nur einfach „Maßnahmen“ an sich?

Weil die eine oder andere Maßnahme mit höchster Wahrscheinlichkeit, nicht immer funktionieren wird.

Umfassende Maßnahmen decken eine ganze Bandbreite von Möglichkeiten ab, und sorgen für eine bestmögliche Realisierung des Vorhabens.

„Ich hätte es gerne“ ist nicht gleich zu setzen mit „Ich werde es jetzt tun“.

Manche Menschen nennen diese Vorgehensweise einen Plan B zu haben für den Fall, dass die erste Vorgehensweise nicht funktioniert.

Und wenn Plan B nicht klappt, dann gibt es immer noch 24 weitere Buchstaben im Alphabet (ohne Umlaute und Eszett), die man für den nächsten Plan benutzen könnte.

Wir können die Abläufe und Pläne so beschreiben, wie wir wollen, aber letztlich, und in den meisten Fällen, sind es die umfassenden Maßnahmen, die zum gewünschten Ergebnis führen, sobald eine Entscheidung getroffen wurde.

Montagsfrage 204

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Was könntest du heute tun, um jemand anderem eine Freude zu machen?

Das kann beruflich oder privat sein.

Nur eine Person.

Aber heute.

Inseltalente

Inseltalente ist eine zutreffende Bezeichnung für Spezialisten oder Fachleute auf einem bestimmten Gebiet.

Es sind die Verbindungen zu anderen Spezialisten und Fachgebieten, die Inseltalente für die Entfaltung und Erbringen von Dienstleistungen benötigen.

Ein Herzchirurg mag die benötigte Qualifikation besitzen, um eine bestimmte Operation vorzunehmen, aber ohne die weiteren Spezialisten für die Anästhesie, Beobachtung der körperlichen Funktionen des Patienten und sonstige Unterstützung des operierenden Arztes, kann die Operation nicht durchgeführt werden.

Viele Coaches und Berater sind Inseltalente, aber es sind die Verbindungen zu weiteren Fachgebieten, auf die ein Coach oder Berater zugreifen muss, um ein bestmögliches Coaching oder eine bestmögliche Beratung erbringen zu können.

In Fällen des Coachings und der Beratung bezieht sich Inseltalent auf die Verbindung und Anwendung unterschiedlicher Disziplinen und Fachgebieten für eine erfolgreiche Umsetzung des Vorhabens.

Denn wie bei einer Operation muss der Coach oder Berater mit unvorhersehbaren Ereignissen rechnen, wenn der effektiv sein möchte.

In diesem Fall muss der Coach oder Berater nicht sofort alles wissen, um die Herausforderung anzugehen; stattdessen muss er wissen, wo er dieses zusätzliche Wissen finden kann.

Und das sind meistens von anderen Inseltalenten.

Eine Anregung für Veränderungen

Eine Anregung ist am besten geeignet für Veränderungen, wenn die eigenen Perspektiven durch eine Anregung hinterfragt werden.

Es ist die Auseinandersetzung mit den eigenen Perspektiven, die den ersten Schritt für wahre und nachhaltige Veränderungen verursacht.

Und eine Anregung muss daher nicht mehr als diese Auseinandersetzung mit den eigenen Perspektiven anstreben, und nicht die Veränderung selbst.

Eine Anregung muss also nicht mehr bezwecken als diese Auseinandersetzung mit den eigenen Perspektiven und Sichtweisen – und nicht die Veränderung an sich.

Falls die Anregungen angenommen wird, kommt der Rest dann von allein.