Künstliche Ziele

Um die eigenen Ziele schneller und effizienter zu erreichen, können wir die Technik der künstlichen Ziele in Betracht ziehen.

Die Problematik:  

  1. Wir tendieren, die benötige Zeit für die Erledigung von Aufgaben zu unterschätzen und unsere eigene Geschwindigkeit bei der Erledigung von Aufgaben zu überschätzen.
  2. Die meisten Aufgaben werden genauso lange Zeit benötigen, die du dafür eingeplant hast.
  3. Die meisten Aufgaben werden erst kurz vor dem zeitlichen Ziel oder Frist erledigt.  

Was sind künstliche Ziele?

Ein künstliches Ziel ist genau das — künstlich und nicht echt. Künstliche Ziele sind Endziele und unterscheiden sich daher von Zwischenzielen.  

Um die Technik der künstlichen Ziele zu verwenden, setze ein künstliches Ziel vor dem eigentlichen Ziel und betrachte das künstliche Ziel als Endziel, nicht verschiebbar, nicht veränderbar.

Ein künstliches Ziel ist das Endziel. Das Finale. Der Abschluss.  

Wir können behaupten, dass ein künstliches Ziel nichts anders ist als ein Zwischen- oder Etappenziel und uns nichts bringt, aber es gibt tatsächlich einen gravierenden Unterschied.  

Wenn du ein solches Ziel als endgültig, abschließend und nicht verschiebbar festlegst, dann nimmst du die Bedeutung anders wahr als mit einem Zwischenziel. Du ordnest ein künstliches Ziel wesentlich mehr Bedeutung bei, als du es bei einem Zwischenziel tun würdest.  

Setze künstliche Ziele ein anstatt Zwischen- oder Etappenziele und nenne die Ziele entsprechend. Es funktioniert tatsächlich in vielen Fällen. Ob die Technik für dich geeignet ist oder nicht, kannst du ruhig selbst feststellen.

Kann es schaden, die Technik wenigstens einmal auszuprobieren?

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