Der Newsletter-Köder

Ich abonniere gerne Newsletter, wenn sie interessant sind. Die durchschnittliche Lesedauer beträgt circa drei Wochen, dann melde ich mich in der Regel ab.

Warum?

Zusammengefasst: Die Werbung überwiegt den Nutzen.

Der Newsletter-Köder kommt ins Spiel, wenn wir uns für ein Thema interessieren und mehr darüber wissen möchten. Wir abonnieren einen Newsletter.

Es kommen dann ein paar E-Mails, teilweise nützlich und informativ, gelegentlich richtig gut und manchmal nicht zu gebrauchen. Trotzdem bestellen wir sie meistens nicht sofort ab, denn es kann sein, dass sie noch besser werden. Manchmal werden die E-Mails auch besser. Also bleiben wir dran.

Dann kommen weitere E-Mails und mit der Zeit, fangen die Inhalte an, sich zu wiederholen. Was bleibt bei zu vielen Newslettern, ist die Werbung für ein Produkt oder eine Dienstleistung.

In anderen Fällen gibt es vielleicht etwas für eine Newsletter-Anmeldung. Eine PDF-Datei mit Informationen ist üblich.

In allen Fällen ist eine Newsletter-Anmeldung nicht verkehrt und kann einen Nutzen mit sich bringen.

Für die Anbieter gilt: Haltet euch zurück mit Werbung und lasst euch Zeit. Die Leser heutzutage sind klüger als je zuvor, behandele sie nicht, als ob sie es nicht wären.

Für die Leser gilt: Behaltet eure Newsletter im Blick.

Lest ihr nicht mehr? Abmelden.

Bekommt ihr mehr Werbung als Nutzen? Abmelden.

Der Newsletter-Köder sorgt höchstens für kurzfristige Ergebnisse und Handlungen.

Ob aus kurzfristigen Interaktionen, langfristige Kundenbeziehungen werden können, hängt zum größten Teil von der Art des Umgangs miteinander ab.