Warum haben wir so viele Ratgeber?

Wenn wir etwas wissen wollen, dann fragen wir einfach Onkel Google, denn er weiß bekanntlich doch alles. Wir geben unsere Frage ein und kommen dann gleich die Ergebnisse.

Unsere einfache Frage liefert dann tausende von Ergebnissen. Einige sehen vielleicht gar nicht so schlecht aus und wir recherchieren erneut, klicken auf Links zu weiteren Webseiten und informieren wir uns vertieft weiter.

Am Ende haben wir zahlreiche Antworten und Lösungen für unsere gestellte Frage bekommen, nur welche ist die richtige? Welche Antwort ist wahr? Welche Lösung passt zu unserer Frage wirklich?

Das Problem mit Google-Ergebnissen ist das gleiche Problem, welches wir mit Ratgebern haben. Zahlreiche und unterschiedliche Antworten auf eine einzige Frage werden geliefert. Unterschiedliche Sichtweisen und Antworten sind die Regel, denn alle möglichen Probleme sollen dadurch abgedeckt sein. Wir wollen ja keine offenen Fragen haben, oder?

Die Herausforderung ist immer die gleiche: Die Anwendbarkeit in deinem bestimmten und konkreten Fall muss auf deine Bedürfnisse und Erwartungen angepasst und abgestimmt werden, damit sie effektiv sind und das können weder Ratgeber noch Ergebnisse im Internet, denn sie kennen dich einfach nicht.  

Einfache Fragen lassen sich mit einfachen Antworten beantworten. Je komplizierter und persönlicher die Frage wird, desto weniger geeignet werden Suchergebnisse und Ratgeber dafür sein.

Wir haben so viele Ratgeber, weil es so viele unterschiedliche Antworten gibt.

So viele Ratgeber zu haben, ist an sich gar nicht schlecht. Jedoch nicht zu vergessen, dass nicht alle Ratgeber geeignet sind, um deine Frage zutreffend und passend zu beantworten, ist ein erster Schritt Richtung Ratgeber Reduktion. Die Suche nach passenden Antworten wird dann gezielter durchgeführt werden können.

Wir wissen das zwar alles schon, aber eine freundliche Erinnerung hat sich in der Vergangenheit bei vielen Menschen als sehr hilfreich erwiesen.

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