Das Problem mit Werbung im Netz ist die Werbung

Wenn wir nach bestimmten Themen im Netz recherchieren, stoßen wir auf Webseiten und Informationsportalen, die uns weitere Informationen liefern wollen, wir müssen nur auf den Link dazu klicken.

Dann landen wir auf einer Website und sind auf die Information endlich gespannt.

Selbstverständlich kommt aber vorher der Cookie-Spaß und wir dürfen die Cookies akzeptieren oder anpassen. Also, nochmals geklickt.

Aber jetzt, her mit den Informationen!

Leider zu früh gefreut, denn es kommt der Hinweis, dass diese Information ohne Werbung angesehen werden kann für einen monatlichen Betrag in Höhe von 2,49 EUR. Es muss nur an der richtigen Stelle nochmals geklickt werden. Ob die Information für mich interessant oder relevant ist, wurde nicht vorher gefragt.

Oder, ich kann die Inhalte doch betrachtet, aber mit Werbung. Dafür muss ich an der richtigen Stelle klicken.

Inzwischen habe ich fast vergessen, was ich am Anfang beim Cookie-Spaß akzeptiert oder zugestimmt habe.

Jetzt aber. Nun erscheint die Information. Leider für mich nicht geeignet und ich will weg.

Aber Moment! Da ich meine Maus in der Nähe von der Rückwärts-Taste bewegt, ist ein neues Fenster plötzlich erschienen, mit, welch eine Überraschung, einem Sonderangebot für die Inhalte ohne Werbung! Ich muss auch hier nur klicken oder einfach das Fenster im Browser schließen.

Die gewünschte Information war auf dieser Website nicht zu finden, aber auch wenn sie dort wären, hätte diese penetrante und wiederholende Werbung die letzten Chancen vermiesen, mich als zahlender Kunde zu gewinnen.

Werbung irritiert genug und ist leicht zu übertreiben. Angemessen angewendet, ist Werbung jedoch unabdingbar wichtig, um für das Produkt oder Dienstleistung zu werben.

Jede Art von Werbung hat ihre Probleme und Schwierigkeiten. Dafür gibt es aber Lösungen.

Das Problem mit Werbung darf aber nicht die Werbung an sich selbst sein.

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