Für und nicht gegen etwas entscheiden

Heute ist es warm draußen und wir stehen an der Eisdiele, um einen leckeren Becher „Abkühlung“ zu bestellen.

Schokolade oder Vanille? Eine Mischung von beiden wäre auch nicht schlecht. Aber dann sehen wir die Sahne-Kirch und Zitronensorten. Inzwischen sprechen uns alle Eissorten an. Die Entscheidung ist plötzlich nicht mehr so einfach zu treffen. Warum eigentlich?

Weil wir gegen etwas entscheiden und wiegen die Konsequenzen ab. Für Schokolade und gegen Vanille?  Was würde das bedeuten, Vanille nicht zu bekommen? Ist ein Verzicht auf Vanille verkraftbar und akzeptabel?

Wenn wir für etwas entscheiden, dann ist diese Entscheidung zwangsläufig mit einer Entscheidung gegen etwas anders verbunden, sonst wäre keine Entscheidung notwendig. Der Versuch, alle Faktoren in einer Entscheidung einzubinden, scheitert in fast allen Fällen.

Alle Eissorten in der Eisdiele zu bestellen und mitzunehmen, wäre theoretisch möglich – mit einem Eimer für die ganzen Eissorten. Wenn wir Entscheidungen treffen wollen, dann haben wir meistens aber keinen Eimer dabei.

Für etwas zu entscheiden ist der richtige Weg und sorgt für einen leckeren Eisbecher ohne Eimer.

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