Wenn Optionen uns hindern

Optionen sind wichtig im Leben, aber sie erfordern Entscheidungen, damit wir vorwärtskommen.

Wenn wir für etwas entscheiden, dann wird grundsätzlich automatisch auch gegen etwas anderes entschieden.

Genau demzufolge wird dauerhaft und fieberhaft nach Lösungen gesucht, die so wenig negative, unvorteilhafte und unpopuläre Aspekte wie möglich mit sich bringen. Eine schwierige Aufgabe.

Wenn wir ein Bild am Computer ein wenig bearbeiten möchten, dann gibt es zahlreiche Optionen dazu. Welches Programm soll ich benutzen? Wie bekomme ich das beste Ergebnis? Mit welchen Apps komme ich vielleicht persönlich am besten klar?

Es ist bereits vorgekommen, dass so viele Optionen vorhanden waren, dass das Bild doch nicht weiter bearbeitet wurde, sondern genauso gelassen, wie es war. Letztlich auch eine Option.

Eine bewährte Methode, nicht im Dschungel des Optionswahns gefangen zu werden ist es, zeitliche Abstände zu setzen für eine bestimmte Option.

Beispiel: Heute bearbeite ich das Bild mit dem Programm „Paint“ aus Windows, trotz allen anderen Optionen. Ich bleibe auch bei dieser Entscheidung für die nächsten 60 Tagen fest dabei und lasse mich nicht von anderen Optionen ablenken oder stören. Erst nach 60 Tagen kann ich andere Optionen in Betracht ziehen und eine neue Entscheidung treffen.

Die Methode funktioniert tatsächlich und sorgt für Entspannung und Klarheit.

Zumindest für die nächsten 60 Tage.

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