1 + 1 = 1

Diese Formel möge zwar mathematisch nicht korrekt sein, aber in Bezug auf Beziehungen ist sie absolut richtig.

Je mehr wir aufeinander zugehen, desto mehr werden wir eins, trotz all unserer Unterschiede.

In Stresssituationen oder wenn es Probleme gibt, kann die Mathematik manchmal 1+1 = 0,75 lauten.

In solchen Fällen ist keine der beiden die volle 1.

Aber so ist das mit der Mathematik und den Beziehungen, aber im Laufe der Zeit ändern sich die Berechnungen erneut.

Denn wenn eine Beziehung wirklich stark ist und länger anhält, dann sind alle Plus- und Minusrechnungen nicht mehr so wichtig und relevant für die Beziehung wie früher.

Eine neue Formel muss diese Beziehung dann beschreiben.

Die neue Berechnung für lang anhaltende und starke Beziehungen lautet: 1 × 1 = 1.

Die Beziehung addiert und subtrahiert nicht, sie multipliziert.

Und dann stimmt auch die Beziehung und sogar die Mathematik.

Ob das wirklich ein Zufall ist?

Negative und positive Gedanken bei Angeboten

Ich komme schnell auf den Punkt: Negative Gedanken sind mächtiger als positive.

Sie sind mächtiger, weil sie uns eher beeinflussen und zum Handeln motivieren können als die positiven Gedanken.

Die meisten von uns wissen das.

Aber trotzdem lassen wir uns immer wieder davon manipulieren.

Ein Angebot, das normalerweise 500 € kostet, wird derzeit – allerdings nur für kurze Zeit – für 399 € angeboten.

Diese Taktik funktioniert, aber nicht, weil das Angebot an sich günstiger ist, sondern weil der Kunde nicht bereuen will, das Angebot zu diesem Zeitpunkt nicht angenommen zu haben und später den Normalpreis zahlen zu müssen.

Das Erkennen dieser Unterscheidung ist absolut entscheidend für die Wahrnehmung und Erklärung unseres Handelns.

Wir waren glücklich, ein Schnäppchen gemacht zu haben, aber es war die Angst, das Angebot zu verpassen und es vielleicht später zu bereuen, die uns zum Kauf in den meisten Fällen tatsächlich animierte.

Wir können uns auf das Schnäppchen freuen, aber die Gründe zu verstehen, weshalb wir das Angebot angenommen haben, kann uns helfen, noch bessere Schnäppchen in der Zukunft zu machen.

Arbeiten während des Urlaubs

Ich werde normalerweise komisch angeschaut, wenn ich sage, dass ich im Urlaub gerne arbeite.

Und Menschen, die mich nicht besonders gut kennen, empfehlen mir häufig einen dringenden Besuch beim Psychiater, denn etwas kann bei mir einfach nicht stimmen.

Meistens lachen wir dann ein wenig miteinander, besonders wenn ich erwähne, dass sämtliche Psychiater im Moment ausgebucht sind, aber dann leite ich das Gespräch in eine andere Richtung und stelle dann ich eine ernsthafte Frage.

Warum soll man während eines Urlaubs eigentlich NICHT arbeiten?

Die Antwort lautet normalerweise:

„Urlaub ist zum Entspannen da und nicht zum Arbeiten.“

Das stimmt, aber nur zum Teil.

Gemeint ist meistens der Erholungsurlaub, der nicht nur gesetzlich geregelt ist, sondern auch für jeden wichtig ist, wobei die Betonung auf dem ersten Teil des Wortes liegt: ERHOLUNG.

Es ist die Erholung von der Arbeit, die tatsächlich jeder Mensch benötigt. Je nach Tätigkeit und Beanspruchung auch in unterschiedlichen Längen und Intensitäten.

Was ist aber, wenn die Arbeit Spaß macht oder wenn sie zwar anstrengend ist, aber man sich trotzdem dabei entspannen kann? Ist Erholung immer noch notwendig oder ist vielleicht etwas anderes gemeint?

Erholung hat immer etwas mit Abwechslung zu tun.

Etwas anders machen oder tun. An einem anderen Ort sein. Ein anderes Klima erleben. Etwas anders Essen. Oder einfach gar nichts machen (auch gut)!

Es ist die Abwechslung, die uns die Erholung bietet und nicht unbedingt der Urlaub.

Wir bringen beide Begriffe zusammen, aber sie haben unterschiedliche Bedeutungen, auch für unsere Erholung.

War der Urlaub verregnet und daher vielleicht nicht besonders oder sogar schlecht?

In einem solchen Fall wurde trotzdem Urlaub genommen, die Frage ist nur, ob die gewünschte Erholung auch eingetreten ist und darum geht es in diesem Beitrag. Vielleicht ja und vielleicht nein.

Erholung entsteht durch Abwechslung.

Das Wort Urlaub kommt in diesem Satz nicht vor.

Ich entspanne mich im Urlaub am besten, wenn ich mich mit anderen Themen, Menschen oder Projekten beschäftige als sonst.

Ich arbeite somit immer gerne im Urlaub, nur anders.

Die Erholung ist garantiert.

Bewertung von schnellen Problemlösungen

Ob ein Problem schnell gelöst werden kann, hängt natürlich von vielen Faktoren ab und kann selbst in ähnlichen Situationen unterschiedlich viel Zeit in Anspruch nehmen.

Doch je schneller eine Lösung realistisch umsetzbar und wirksam ist, desto eher beruht sie auf Erfahrung und weniger auf Wissen allein.

Was sich logisch anhört, wird jedoch aufgrund der blendenden Wirkung von manchen Verkaufstaktiken gelegentlich übersehen.

Schnell zu sein und schnell zu handeln ist zunehmend Teil vieler Marketingmaßnahmen, aber dies ist fast nie eine Garantie für eine wirklich schnelle und effektive Problemlösung.

Die Erfahrung der Lösungsanbieter ist die einzige Grundlage für eine genaue Beurteilung, ob eine schnelle Lösung tatsächlich schnell und wirksam ist oder ob die einzige hohe Geschwindigkeit in der jeweiligen Lösung, die Verkaufstaktik ist.

Newsletter-Trick für die eigenen Beiträge

Die neuesten Köder-Taktiken für das Abonnieren eines Newsletters von bestimmten Anbietern werden immer raffinierter und gleichzeitig immer inhaltsleerer.

Leider.

Dieses Mal wurde im Austausch gegen eine wertvolle E-Mail (nämlich meine) ein „komplettes Informationspaket zum Herunterladen“ angeboten und natürlich ist man gleichzeitig für den Newsletter angemeldet.

Das übliche Tauschgeschäft. E-Mail gegen ein Freebie.

Aber das Thema war für mich tatsächlich interessant und das Tauschgeschäft wurde vorgenommen.

Dann erhielt ich zwei „Mach dich bereit für die Informationen, die du bestellt hast“ E-Mails, die für ihre eigenen Dienste warben.

Erst zwei Tage später kam der Link zum vollständigen Informationspaket.

Na endlich.

Es handelte sich um einen Link zu dem Blogbeitrag, der ohnehin öffentlich war und bereits vor zwei Jahren veröffentlicht wurde.

Ich suchte nach der Möglichkeit, das gesamte Paket herunterzuladen, und fand sie.

„Diese Seite als PDF speichern“ war das komplette Paket.

Ich muss zugeben, dass ich tatsächlich laut gelacht habe, denn eine solche Dreistigkeit und Sinnlosigkeit habe ich wirklich schon lange nicht mehr erlebt.

Für ein Lächeln war die Aktion in Ordnung, aber jeder seriöse Dienstleister kann ein Lächeln anbieten, ohne dumm und irreführend zu sein.

Aber wenn ich darüber nachdenke, waren sie vielleicht doch nicht so dumm, denn ich hatte mich angemeldet und sie bekamen, was sie wollten, meine E-Mail-Adresse.

Da die Abmeldung jedoch sofort erfolgte, bezweifle ich, dass derartige Maßnahmen in der heutigen Zeit sinnvoll oder nützlich sind oder jemals sein werden.

Die Menschen haben einfach etwas Besseres verdient.

Und ein Newsletter gehört dazu.