Die erste Form ist die Affirmation.
Du schaffst das. Noch ein wenig mehr und du hast es geschafft. Gib nicht auf! Und so weiter.
Die zweite Form ist die Negation.
Das schaffst du nicht. Das ist dir zu schwer. Du sollst lieber aufhören. Und so weiter.
Die erste Form, die Affirmation, ist für die meisten Menschen klar, weshalb sie funktioniert, ohne weiter in die Erklärung zu gehen.
Es ist die zweite Form, die Negation, die häufig für Unverständnis sorgt, weshalb diese Form motivierend wirken kann.
Der Grund für einen Motivationsschub mit Negation hat meistens mit dem Wettbewerb zu tun, und zwar mit dem Innerlichen oder dem Äußerlichen.
Der äußerliche Wettbewerb:
Wenn du und ein Kollege die gleiche Arbeit machen wollen und der Kollege aufgibt, weil er es nicht mehr kann, dann ist das Aufgeben des Kollegen eine weitere Motivation, weil du besser werden willst. Die Motivation entsteht dadurch, dass du nicht enden möchtest wie dein Kollege. Das ist äußerlich.
Der innerliche Wettbewerb:
Dieser Wettbewerb ist der Kampf mit sich selbst, und der Mensch wird durch negative Bemerkungen oder Kommentare erst recht angespornt, noch leistungsfähiger zu sein als früher. Die Motivation entsteht dadurch, dass du deine eigene Messlatte gesetzt hast und dich selbst nicht enttäuschen willst. Das ist innerlich.
Das heißt im Klartext, dass wir sowohl die positive (Affirmation) als auch die negative (Negation) Motivation verwenden können, um einen Motivationsschub zu erhalten.
Denn wir können nicht immer aussuchen, welche Form der Motivation uns gerade zur Verfügung steht, wenn wir sie brauchen.