Was ist die beste Lösung aller Zeiten?

Ich wurde schon einmal gefragt, was die beste Lösung aller Zeiten wäre und ob es eine solche Lösung überhaupt gibt.

Das war vor einigen Jahren und gerade vor ein paar Tagen wurde ich nochmals danach gefragt.

Ich musste ein wenig schmunzeln, denn die Antwort war die gleiche wie vor einigen Jahren.

Ja, es gibt tatsächlich die beste Lösung aller Zeiten und sie lautet:

Die beste Lösung aller Zeiten löst immer ein Problem, das gar nicht existiert.

Und bevor du denkst, dass es keine Lösung geben kann für Probleme, die gar nicht existieren, kann ich dir versichern, dass das nicht stimmt, denn solche Lösungen werden irrtümlicherweise oft als Vorschläge oder Empfehlungen präsentiert.

Viele Vorschläge und Empfehlungen sind daher sogenannte „getarnte Lösungen“.

Trotzdem lösen solche getarnte Lösungen ein Problem oder ein Bedürfnis, und daher kommen sie nicht in Betracht, die beste Lösung aller Zeiten zu sein.

Da diese beste Lösung aller Zeiten immer ein Problem löst, das gar nicht existiert, kann sie überall, jederzeit und in jeder Gesellschaft angewendet werden, da sie immer gültig ist.

Und diese Lösung löst auch das Problem bei der Suche nach der Antwort auf die Frage, was die beste Lösung aller Zeiten ist, und ist somit keine getarnte Lösung.

Alle anderen Lösungen müssen immer angepasst, relativiert und maßgeschneidert werden, bevor sie als eine Lösung in Betracht kommen können.

Aber nicht die beste Lösung aller Zeiten.

Montagsfrage 143

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Was könnte in deinem Leben einfach per „Knopfdruck“ erledigt werden?

Es geht um Abläufe, Aufgaben oder Tätigkeiten, die vereinfacht werden können, damit sie einfacher und bequemer erledigt werden können.

Schreib- oder Gedankenblockade?

Menschen, die viel schreiben, kennen das Problem mit einer Schreibblockade.

Um es einfach zu beschreiben — man sitzt vor dem Bildschirm und es kommt einfach nichts raus.

Man hat wohl eine Schreibblockade.

Aber die Realität ist meistens eine andere.

Wenn man die Sache näher betrachtet, ist es keine Schreibblockade, sondern eine Gedankenblockade.

Man kann die erwünschten Gedanken nicht in Texte übertragen.

Wie bei den meisten Problemen im Leben ist es wichtig, genau zu wissen, wo die Ursachen eines Problems liegen, bevor man nach Lösungen sucht.

Man sagt eben einfach, dass man gerade eine Schreibblockade hat, und obwohl die Aussage eine verständliche Redewendung ist, kann man eine solche Blockade eher bekämpfen, wenn man die Ursachen untersucht.

Und oft liegen sie nicht im Schreiben.

Kenne deine Farben

Farben können unser Verhalten und unsere Einstellung mehr beeinflussen, als wir denken.

Die eine Farbe finden wir entspannend, die andere hingegen ist vielleicht nicht so unser Ding.

Auch die Zusammenhänge für die Farben spielen eine Rolle.

Ein schwarzes Kleid mag vielleicht ganz in Ordnung sein, aber ein schwarzes Auto ist nicht jedermanns Sache.

Wenn wir sowohl das Verhalten von anderen Menschen, als auch unser eigenes Verhalten besser verstehen möchten, dann ist die Bedeutung von Farben für die Menschen ein wesentlicher Aspekt dazu.

Kenne nicht nur deine eigenen Farben, sondern auch die von den Menschen, die dir wichtig sind.

Somit kommen wir noch einen weiteren Schritt näher, uns alle ein wenig besser zu kennen.

Wir brauchen nur unsere Farben zu kennen.

Den Kopf freimachen

Eine der einfachsten Methoden, um den Kopf frei zu bekommen, besteht darin, zunächst alle Gedanken zu übertragen.

Übertragen bedeutet, entweder aufs Papier zu bringen oder digital zu erfassen.

Sämtliche Gedanken, Gefühle und Emotionen sollen erfasst werden.

Anschließend sollte ein bestimmter Termin für die Überprüfung dieser Liste und deren Einteilung in Kategorien festgelegt werden.

Kategorien können etwa als Aufgaben, Termine, Notizen oder Gedanken betitelt werden, nur um ein paar Beispiele zu nennen. Entscheidend dabei ist, dass die Kategorien für dich Sinn ergeben und die Bedeutung verständlich ist.

Das war es.

Hast du jetzt bemerkt, dass außer die Gedanken zu übertragen und sie anschließend zu sortieren, noch gar nichts gemacht wurde?

So ist es auch richtig, wenn es darum geht, den Kopf freizumachen.

Das Gehirn benötigt manchmal Zuordnung, gewissermaßen so etwas wie ein System, und die Übertragung von Gedanken, Problemen und Überlegungen hilft dabei, das Gehirn zu entlasten und den Kopf frei zu bekommen.

Es geht hier übrigens nicht darum, Sachen schneller zu erledigen oder weniger Aufgaben zu haben, sondern lediglich darum, den Kopf erst frei zu bekommen, damit man eben später mehr und effektiver Sachen erledigen kann.

Die Technik funktioniert bei mir auf jeden Fall, auch bei einigen meiner Kunden.

Einfach selbst ausprobieren!