Es wird oft vergessen, dass jeder Entscheidung, etwas später zu tun, immer eine Entscheidung vorausgeht, die jetzt getroffen wird.
Der Schlüssel zur Beurteilung der Sinnhaftigkeit solcher Entscheidungen liegt darin, zu verstehen, ob die nun getroffene Entscheidung hinsichtlich des Zeitpunkts vorteilhaft ist.
Manche Entscheidungen, etwas später zu tun, erfordern mehr Zeit zum Nachdenken und Planen, wann und wie man es später tun soll, als wenn man die Aktivität sofort ausführen würde.
Natürlich bedeutet „aufgeschoben“ nicht „aufgehoben“, aber wenn die Planung und Organisation dessen, was später zu tun ist, mehr Zeit in Anspruch nehmen als die sofortige Erledigung, dann ist es in der Regel besser, zu überdenken, ob das, was für später geplant ist, nicht doch sofort erledigt werden sollte.
Diese Botschaft ist nicht neu und wird von vielen Ratgebern auch empfohlen, in verschiedenen Variationen und mit unterschiedlichen Methoden.
Trotzdem bleibt die Kernbotschaft immer die gleiche:
„Was du heute kannst besorgen, das verschiebst du nicht auf morgen.“
Viele Ratgeber und Techniken benötigt man eigentlich nicht, nur ein wenig Nachdenkvermögen, und zwar bevor man etwas für später verschiebt.
Die Zeit dafür haben wir immer.