Ob man ein Konzept, eine Idee oder eine Lebensweise als realistisch oder unrealistisch betrachtet, basiert immer auf einer Bewertung.
Hat man selbst ungünstige Erfahrungen mit einem bestimmten Konzept in der Vergangenheit gemacht, werden diese Erfahrungen in die Bewertung einfließen.
Wenn sich eine ähnliche Idee bereits als vielversprechend oder vielleicht sogar lukrativ erwiesen hat, werden diese Erfahrungen und Erkenntnisse ebenfalls in die Bewertung einfließen.
Und wenn man sein Glück als Künstler mit dem Schaffen origineller Gemälde versucht hat und nicht so erfolgreich war wie erwartet, dann wird diese Lebensweise auch in Zukunft mit Skepsis betrachtet.
Es sind unsere bisherigen Erfahrungen, die uns Anhaltspunkte dafür geben, ob etwas realistisch ist oder nicht.
Und wo Erfahrung fehlt, werden stattdessen Annahmen getroffen.
Das Problem ist immer, dass sowohl Erfahrungen als auch Annahmen nicht immer in Stein gemeißelt sind, da sie auf individuellen Ereignissen und Erfahrungen aus der Vergangenheit basieren und niemals eine Garantie für die Zukunft bieten können.
Es sind jedoch oft unsere eigenen Konzepte, Ideen und Lebensweisen, die zunächst als unrealistisch von anderen Menschen bewertet werden.
Bis wir unsere eigenen Konzepte, Ideen und Lebensweisen selbst ausprobiert haben.
Dann sind es unsere eigenen Bewertungen, die die endgültige Antwort darauf liefern, ob es realistisch war oder nicht.
Es wäre auch unrealistisch, etwas anderes zu denken.