Absichtliche Unwissenheit beschreibt den Zustand einer getroffenen Entscheidung, etwas nicht wissen zu wollen.
Man entscheidet sich aktiv gegen die Zunahme von Wissen oder Erfahrung in einem bestimmten Bereich oder Lebensabschnitt.
Da diese Entscheidung aktiv ist und daher immer bewusst getroffen werden muss, muss sie auch immer wieder aufrechterhalten werden, um zu vermeiden, dass man doch nicht an Wissen oder Erfahrung aus Versehen gelangt.
Die bewusste Entscheidung, etwas nicht zu wissen oder zu lernen, kann auch gewisse Vorteile mit sich bringen, denn wenn man etwas nicht weiß, ist man mit weniger Informationen konfrontiert, was die Entscheidungsfindung oft erleichtert.
Wichtig ist zu wissen und zu verstehen, weshalb man auf Wissen oder Erfahrung verzichtet.
In den meisten Fällen basiert die Entscheidung darauf, dass die Vorteile die Nachteile überwiegen.
Zu verstehen, wo die Vor- und Nachteile solcher Entscheidungen liegen und weshalb sie begründet sind, kann uns unterstützen, lange auf Wissen und Erfahrungen in bestimmten Bereichen zu verzichten.
Die absichtliche Unwissenheit, bewusst und gezielt angewendet, kann uns oft mehr dienen als schaden, denn wir müssen und können ohnehin nicht immer alles wissen.
Entscheiden wir für das Wesentliche, für das Nützliche und für das Zweckdienliche.
Dabei kann uns die absichtliche Unwissenheit unterstützen.