Montagsfrage 185

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Was könntest du heute anders essen oder trinken, was du schon lange nicht mehr gegessen oder getrunken hast, um ein wenig mehr Vielfalt in dein Leben zu bringen?

Je früher du diesen Beitrag am Tag liest, desto mehr Zeit hast du, entsprechend zu handeln.

Und wenn es schon zu spät ist, um heute etwas zu ändern, wie sieht es dann morgen mit ein wenig mehr Vielfalt aus?

Aufgaben schrittweise erledigen

Für die Erledigung meiner zahlreichen Aufgaben, versuche ich immer, die einfachste Methode zu benutzen.

Nach der Prüfung zahlreicher Methoden für die Aufgabeverwaltung, habe ich meine eigene APNA-Methode entwickelt, die ich bis heute noch benutze.

Diese Methode eignet sich, sowohl für Notizen, als auch für Aufgaben.

Anstatt mich dauerhaft mit einem System für die Verwaltung von Aufgaben zu beschäftigen, habe ich somit lediglich eine To-do-Liste mit allen Vor- und Nachteilen, die einfache und nicht strukturierte Listen mit sich bringen.

Wichtig für die Aufgabenbewältigung mit Listen ist, die einzelnen Schritte immer zu notieren, damit nicht vergessen wird, was, wann und wie etwas gemacht wird oder noch gemacht werden soll.

Hat eine Aufgabe ein bestimmtes oder festes Datum, dann ist sie ein Termin mit Fälligkeitsdatum und es erfolgt ein Eintrag in den Kalender.

Aber für die zahlreichen weiteren Aufgaben, die nicht zeitlich gebunden sind, bleibt oft eine längere Aufgabenliste übrig.

Hilfreich für die Erledigung solcher Aufgaben ist, die Gewohnheit zu entwickeln, jeden einzelnen Tag etwas für eine Aufgabe zu tun.

Die Aufgabe muss nicht komplett erledigt werden und es müssen nicht mehrere Aufgaben bearbeitet werden, sondern nur eine einzige Aufgabe, jeden Tag, mit einer Notiz dazu, was gemacht wurde und wann.

Die Erfahrung mit dieser Vorgehensweise hat gezeigt, dass diese kleinen, täglichen Schritte oft entscheidend für die Bewältigung von vielen Aufgaben waren.

Zunächst, weil man sich täglich mit allen Aufgaben beschäftigt (anstatt Zeit zu verbringen, sie kompliziert zu verwalten) und die täglichen Schritte sich mit der Zeit addieren.

Täglich etwas für die Aufgaben zu tun, bringt in der Regel mehr, als Zeit mit deren Verwaltung zu verbringen.

Aufgaben schrittweise zu erledigen, kann für überraschend schnelle Ergebnisse sorgen.

Man muss sie nur schrittweise erledigen.

Die manchmal fehlerhafte, aber daher authentische Schreibweise

Solange ich mich erinnern kann, verwende ich verschiedene Rechtschreibprogramme, um meine Texte halbwegs grammatikalisch korrekt zu schreiben.

Und wenn manche Texte unverständlich sind, dann liegt das meistens nicht an der Schreibweise, sondern an der Ausdrucksweise und Authentizität.

Sarkasmus ist oft mit Vorsicht zu genießen, denn beim Lesen allein, kann die Intention nicht immer gleich als eine sarkastische Aussage verstanden werden.

Hilfreich in solchen Fällen können Zeichen wie 😉 oder 🙁 sein.

Authentisch zu schreiben bedeutet für mich, so zu schreiben, wie ich selbst schreiben würde, und nicht wie ein Rechtschreib- oder Grammatikprogramm es mir vorschlagen würde.

Das ist auch der Unterschied zwischen KI und Mensch — die Menschlichkeit, Individualität und Fehleranfälligkeit. Solche Begriffe kennt die KI beim Schreiben nicht.

Es ist manchmal eine fehlerhafte Schreibweise, die darauf hinweisen kann, dass ein echter Mensch dahintersteht.

Und gelegentliche Fehler sind daher authentisch und für mich, auch sympathisch.

Explizit implizit

„Explizit“ bedeutet, dass etwas klar und eindeutig formuliert ist, ohne Missverständnisse. Der Ausdruck wird benutzt, um zu zeigen, dass etwas deutlich und unmissverständlich gesagt wurde, ohne Platz für Missverständnisse oder verschiedene Deutungen zu lassen.

Im Gegensatz dazu bedeutet „implizit“ „indirekt mitgemeint“, „unausgesprochen enthalten“ oder „nicht explizit genannt“. Implizite Aussagen oder Bedeutungen werden zwar nicht direkt ausgedrückt, lassen sich jedoch aus dem Kontext entnehmen.

Im Allgemeinen lässt sich festhalten, dass Fähigkeiten in der Regel implizit erlernt werden, während Fakten in der Regel explizit erworben werden. Ausnahmen bestätigen die Regel. 

„Explizit implizit“ kann daher auch bedeuten, dass etwas explizit und eindeutig mehr bedeuten und andeuten kann, als es für sich genommen tut.

Viele Beiträge hier im Blog sind explizit implizit, denn die Bedeutung und der Nutzen sind oft weitreichender und tiefgründiger, als die Botschaft selbst.

Die Qual der Wahl mit der Technik

Freiheit in der Auswahl der benutzten Technik am Arbeitsplatz oder zu Hause zu haben, klingt überzeugend.

Was bedeutet hier Technik?

In diesem Beitrag ist Technik die Bezeichnung für eine Methode , welche für die Verarbeitung von digitalen Inhalten zuständig ist.

Dazu gehören sowohl Hardware- als auch Softwarekomponenten.

Android oder Apple? Linux oder Windows? Outlook oder Thunderbird?

Je mehr Auswahl wir haben, desto schwieriger wird es, eine Entscheidung zu treffen, denn wir wollen immer die bestmögliche Entscheidung treffen und keinen Fehler machen.

Ich habe mehr als 40 Jahre lang mit der Qual der Wahl mit der Technik gekämpft und zahlreiche Betriebssysteme und Anwendungen ausprobiert und damit experimentiert.

Erst mit DRDOS gegen MSDOS (kennt jemand diese Begriffe noch?), dann Windows gegen OS/2, dann unzählige Jahre mit Windows gegen Linux, nur um ein paar Beispiele von vielen zu nennen.

An dieser Stelle kommen Hunderte Anwendungen und Apps ins Spiel. Damals handelte es sich oft um Freeware oder Shareware; heute sind es Open-Source- oder proprietäre Anwendungen.

Die Qual der Wahl kann als eine stetige Suche nach etwas Besserem bezeichnet werden.

An sich ist es nichts Falsches, nach etwas Besserem zu suchen; die Frage ist lediglich, ob es sich lohnt, diese ständige Suche fortzusetzen.

In meiner Arbeit haben sich sogenannte „Zwischenstufen“ in der Technik etabliert.

Man kann sie auch als eine vorübergehende Haltestelle auf dem Weg nach etwas Besserem bezeichnen.

Auf diesen Zwischenstufen gibt es immer eine gewisse Zufriedenheit mit etwas in der jeweiligen Technik.

Diese Zufriedenheit ist jedoch niemals auf Dauer, daher ist diese Zwischenstufe oder Haltestelle, nur vorübergehend.

Doch gerade diese vorübergehende Befreiung von dem technischen Dilemma, aus zu vielen Optionen wählen zu müssen, führt nicht nur zu besseren Ergebnissen, sondern auch zu einer gewissen Zufriedenheit mit den bereits getroffenen Entscheidungen.

Das mag zwar einen hohen Preis an Zeit und Nerven kosten, aber die Ergebnisse können es wert sein.

Es muss nur klar sein, wofür man bereit ist zu bezahlen.