Der erste Schritt zur Innovation

Die Notwendigkeit von Innovationen zur Sicherung der Zukunft der deutschen Wirtschaft wird mittlerweile von den meisten Wirtschaftsprofessoren allgemein anerkannt.

Und diese Botschaft setzt sich nun auch bei den Unternehmen langsam durch.

Früher hätten wir vielleicht gesagt, wir sollten „schneller“, „effizienter“ oder sogar „nachhaltiger“ arbeiten, doch heutzutage ist „innovativer“ der Schlüssel zur Rettung der Wirtschaft.

Wie bei den meisten gut gemeinten Ratschlägen gilt auch hier: leichter gesagt als getan.

Dennoch gibt es keinen Fortschritt, ohne den ersten Schritt zu tun, und wenn es um Innovation geht, besteht der erste Schritt darin, sich überhaupt erst einmal der Notwendigkeit einer Veränderung bewusst zu werden.

Das ist oft nicht ganz so offensichtlich, wie man meinen könnte, denn wir Menschen sind Gewohnheitstiere und neigen dazu, am Status quo festzuhalten.

Der erste Schritt zur Innovation besteht darin, die Notwendigkeit von Veränderungen anzuerkennen, und NICHT darin, zu überlegen, welche neuen Entwicklungen oder Veränderungen herbeigeführt werden sollen.

Es reicht nicht aus, Veränderungen einfach nur zu begrüßen oder sie zu akzeptieren, wenn es gerade passt; vielmehr muss die Notwendigkeit von Veränderungen fest im Bewusstsein verankert sein.

Dies ist und bleibt der erste Schritt zur Innovation; viele weitere Schritte werden folgen, und es gibt niemals eine Erfolgsgarantie.

Ohne diesen ersten Schritt sind die nachfolgenden Schritte jedoch fast immer weniger wirksam, weniger breit akzeptiert, weniger erfolgreich und daher auch weniger innovativ.

Keine Innovation ohne Akzeptanz.

Keine Akzeptanz ohne Überzeugung.

Keine Überzeugung, ohne den ersten Schritt getan zu haben.