Weniger Technikprovider beruhigt

Wir haben zu viel Technik in unserer digitalen Welt um uns herum, womit wir uns beschäftigen müssen.

Als Einzelunternehmer habe ich selbst:

  1. Zwei Webprovider für Internetauftritte (all-inkl.com und netcup.de)
  2. Zwei Provider für E-Mails (mailbox.org und posteo.de)
  3. Zwei Provider für verschlüsselte Cloud-Speicher (filen.io und luckycloud.de)
  4. Zwei Provider für Notizen (standardnotes.com und joplinapp.org/de/)

Und noch zahlreiche weitere Nischenanbieter für unterschiedliche Zwecke und Projekte.

Inzwischen versuche ich, weniger unterschiedliche Technikprovider benutzen zu müssen und die Anforderungen für unterschiedliche Zwecke zusammenzufassen.

Ich nenne diese Vorgehensweise die Technikkonsolidierung.

Jede Veränderung erfordert meist eine etwas längere Planung im Voraus, denn die Integration mit der eigenen Arbeitsweise wird oft als selbstverständlich betrachtet und daher merkt man oft nicht, wie abhängig (teilweise aus Gewohnheit) man tatsächlich von einem Anbieter ist — bis gewechselt wird.

Versuch und Irrtum gehören daher dazu, denn trotz der besten Planung können alle Eventualitäten niemals komplett ausgeschlossen werden.

Trotzdem lohnt es sich, wo es möglich ist, zu reduzieren und die Technik, wo möglich, bei den Providern zu kombinieren.

Müssen wir so viele unterschiedliche Anbieter für alle unterschiedlichen Zwecke immer haben, oder können mehrere Aufgaben doch mit einem (oder weniger) Anbieter erledigt werden?

Ich habe inzwischen bereits zwei Provider kündigen können, weil ich ähnliche Leistungen bei anderen Anbietern realisieren und somit kombinieren konnte.

Nichts gegen die Provider, die ich gekündigt habe, denn sie sind sehr sympathisch und leistungsfähig.

Doch in einer Welt voller Stress brauchen wir manchmal einfach ein bisschen Ruhe.

Und weniger Provider zu haben, trägt zu mehr Ruhe bei.