Digitale und analoge Notizen

Ich verwende digitale Notizen mit der APNA-Methode für die Erledigung und langfristige Speicherung von Notizen und Aufgaben seit Jahren, und dieses System ist für mich in Ordnung und hat sich als effektiv erwiesen.

Aber dieses System hat seine Grenzen und Nutzbarkeit im Alltag, insbesondere wenn es stressig wird und verschiedene Aufgaben schnell erledigt werden müssen.

In solchen Fällen habe ich die Tendenz, einfach oder schnelle Notizen auf einem Stück Papier zu schreiben.

Das Aufschreiben auf Papier ist in solchen Fällen nicht nur praktisch, sondern zwingt mich, meine Gedanken ein wenig langsamer zu verfassen. Das liegt daran, dass ich später auch lesen und verstehen möchte, was ich soeben selbst geschrieben haben und daher auf eine ordentliche Schreibweise achten muss.

Viele dieser analogen Notizen bleiben auf dem Papier, andere hingegen werden zusammenfassend in digitale Notizen gespeichert.

Es ist diese Zusammenfassung von aufgeschriebenen Notizen, die für mich einen weiteren Vorteil ergeben, denn obwohl ich mich nun zweimal mit einer Notiz beschäftigen muss (Papier und Digital), habe ich ein tieferes Verständnis des Sachverhaltes dadurch.

Manche Notizen auf Papier bleiben aber auch auf Papier und werden nicht digitalisiert, denn manchmal ist eine Digitalisierung einfach nicht erforderlich oder zweckdienlich. Das Gleiche gilt auch für manchen digitalen Notizen, die später aus verschiedenen Gründen, gelöscht werden können, sollen oder müssen.

Es ist diese Kombination von digitalen und analogen Notizen, die ein Gesamtpaket der Notizverwaltung darstellen.