Unverständnis verstehen

Unterschiedliche Meinungen werden häufig mit Ablehnung und Unverständnis begegnet.

Eine Meinung kann man jedoch jederzeit ablehnen und das ist vollkommen in Ordnung.

Das Problem beginnt, wenn man nicht versteht, warum und wie Menschen zu unterschiedlichen Meinungen gelangen.

Es herrscht dann oft einfach Unverständnis und Unverständnis bedeutet, dass man selbst nicht weiß, warum sein Gesprächspartner anderer Meinung ist, nur dass er anderer Meinung ist.

Unterschiedliche Meinung zu haben ist fast immer vorteilhaft, auch wenn eine Einigung dadurch gelegentlich verlangsamt oder erschwert wird, denn unterschiedliche Meinungen sind Kontrollinstanzen, die unsere eigenen Meinungen prüfen, validieren oder verändern können.

Entscheidend ist daher, dass wir die unterschiedlichen Meinungen zunächst verstehen, auch wenn wir nicht damit einverstanden sind, denn erst dann können wir entsprechend intelligent und im Interesse aller Beteiligten handeln.

Doch zunächst müssen wir unser Unverständnis verstehen.

Produktive Produktivität

Produktive Produktivität ist eine Beschreibung für eine beabsichtigte und selbst-angestrebte Produktivität.

Mit anderen Worten: Nicht jede Produktivität ist tatsächlich produktiv, denn Produktivität kann auch sinnlos oder erzwungen sein.

Wenn sich Unternehmen fragen, warum ihre Mitarbeiter nicht mehr so produktiv sind wie früher, liegt die Antwort oft in einem Mangel an produktiver Produktivität.

Die gesunde Beziehung zu sich selbst

Die wichtigste Beziehung im Leben ist zunächst die Beziehung zu sich selbst, denn erst mit einer gesunden Beziehung zu sich selbst ist eine gesunde Beziehung zu anderen Menschen möglich.

Jeder Mensch hat immer eine Beziehung zu sich selbst, die Frage ist stets, ob diese Beziehung gerade gesund ist oder ob vielleicht eine kleine Auszeit benötigt wird, um sich wieder zu erholen oder sich neu zu orientieren.

Manchmal ist es vorteilhaft, zunächst an sich selbst zu arbeiten, bevor man mit anderen Menschen anfängt.

Die Bereitschaft, Risiken einzugehen

Die Bereitschaft, Risiken im Leben einzugehen, wird durch zwei Faktoren erheblich verstärkt:

  1. Es ist einem egal, wie das Ergebnis aussieht;
  2. Man hat nichts mehr zu verlieren.

Zwar kann die Erwartung eines positiven Ergebnisses der eingegangenen Risiken die Risikobereitschaft erhöhen, doch tut sie dies nicht in demselben Maße wie die beiden oben genannten Faktoren.

Wenn wir besser verstehen wollen, warum Menschen bestimmte Risiken eingehen, kann es manchmal hilfreich sein, zu untersuchen, ob einer dieser beiden Faktoren eine Rolle gespielt hat.

Je besser wir die Beweggründe der Menschen verstehen, desto besser können wir ihr Handeln nachvollziehen.

Die wichtigste Entscheidung

Man kann gar nicht genug betonen, dass die wichtigste Entscheidung im Leben immer die Entscheidung ist, bewusst eine Entscheidung treffen zu wollen.

Und nicht, weil man eine Entscheidung treffen muss, sondern weil man eine Entscheidung treffen will.

Selbst die Entscheidung, keine Entscheidung zu treffen, kann die wichtigste Entscheidung sein – allerdings nur, wenn diese Entscheidung bewusst getroffen wurde und nicht, weil man sich dazu gezwungen fühlte.