Es wird oft behauptet, dass der Weg das Ziel ist, aber diese Einstellung kann ich nicht teilen, denn das sind zwei unterschiedliche „Dinge“, um mich fachlich auszudrücken.
Der Weg ist der Weg und das Ziel ist das Ziel.
Der Weg kann zwar geplant und die einzelnen Schritte können akribisch vorgenommen werden, aber es bleibt immer die Möglichkeit, dass der Weg im Laufe der Zeit geändert werden muss.
Das Ziel kann zwar ebenfalls im Laufe der Zeit angepasst werden, wenn unter anderem neue Informationen hinzukommen oder man seine Meinung einfach ändert, aber es ist und bleibt das Ziel.
Aber wenn der Weg das Ziel ist, dann kann das Ziel nicht erreicht werden, denn wir sind ununterbrochen mit dem Weg beschäftigt und können somit nicht wissen, wann das wirkliche Ziel erreicht wurde.
Der Weg erfordert oft Planung, aber das Ziel ist ein Ereignis. Ja oder nein. Erreicht oder nicht.
Wir können vielleicht behaupten, dass das Ziel darin besteht, einen guten Weg für unser Vorhaben zu finden.
Aber es bleibt die Frage — der Weg wohin? Was möchten wir mit dem Weg erreichen?
Die Trennung zwischen Weg und Ziel sorgt für eine bestmögliche Erreichung unserer Ziele.