Montagsfrage 2

Jeden Montag wird eine neue Frage gestellt, die vielleicht dazu genutzt werden kann, die graue Masse zwischen den Ohren anzuregen und zu einem gedankenreichen Wochenstart zu verhelfen.

Die Montagsfrage heute lautet:

Wie viele Bücher hast du in deinem ganzen Leben bisher gelesen und von den ganzen Büchern, was ist bei dir in Erinnerung geblieben?

Was tun bei Bocklosigkeit?

Am 1. Januar dieses Jahres habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Die Absicht war, jeden einzelnen Tag einen kurzen und zum Denken anregenden Beitrag zu schreiben.

Um es umgangssprachlich und ganz offen zu formulieren, hatte ich heute einfach keinen Bock einen Blogbeitrag zu schreiben und ich weiß nicht so wirklich warum. Es gibt immer noch zahlreiche Themen, worüber ich schreiben möchte, aber irgendwie nicht heute.

Meine Finger haben sich mit der Tastatur nicht richtig bewegen können und meine Gedanken waren ohnehin in allen möglichen anderen Bereichen, nur nicht beim Blog.

Was war die Lösung in meinem Fall heute?

Genau über diese Bocklosigkeit zu schreiben.

Klingt ziemlich paradox, oder? Aber genau darin liegt die Moral der Geschichte.

Wenn du eine Phase der Bocklosigkeit hast, so wie ich heute, dann rede darüber mit anderen Menschen oder schreib darüber in deinem eigenen Blog oder in den sozialen Netzwerken.

Denn wie heißt es so schön?

Geteilte Bocklosigkeit ist halbe Bocklosigkeit.

Und ja, ich habe wieder Bock und es geht morgen weiter.

Weihnachtsmarkt besuchen

Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit finden wieder Veranstaltungen statt, die in den vergangenen zwei Jahren an vielen Orten leider nicht stattfinden dürften — Weihnachtsmärkte.

Es gibt viele Gründe, weshalb wir einen Weihnachtsmarkt besuchen. Meistens haben wir eine Vorstellung des Ablaufs oder einen Plan, was wir machen wollen. Möglicherweise haben wir auch bestimmte Erwartungen an einen guten Weihnachtsmarkt im Kopf.

Wir treffen vielleicht Freunde oder Bekannte und genehmigen uns gemeinsam einen Glühwein oder Wurst (mit oder ohne Pommes). Oder wir möchten nur durchlaufen, um die Verkaufsstände und die Dekoration anzuschauen.

In den meisten Fällen bietet ein Weihnachtsmarkt zumindest eine Abwechslung, unabhängig davon, wie der Besuch danach bewertet wird. Es ist aber genau diese Abwechslung, die uns anregt und motiviert, einen Besuch in Erwägung zu ziehen. Es ist etwas Neues, etwas Anders.

Es gibt gute und es gibt weniger gute Weihnachtsmärkte. Wir können einfach nicht vorab wirklich gut wissen, ob ein Besuch sich lohnt oder nicht, bevor wir es selbst herausgefunden haben. Auf Erfahrungsberichte anderer Menschen können und sollen wir Rücksicht nehmen.

Aber die Entscheidung hinzugehen, müssen wir selbst treffen. Wenn sonst nichts dabei rauskommt, ist eine Abwechslung garantiert und das allein kann sich oft lohnen.

Wie bekomme ich neue Ideen?

Diese Frage wird oft gestellt, wenn wir mit dem derzeitigen Zustand unzufrieden sind oder eine Veränderung wünschen. Eine neue Idee muss her, aber wie finden wir sie?

Neue Ideen entstehen oft durch Inspiration, und gelegentlich bekanntlich auch durch Perspiration, wenn zahlreiche Versuche in verschiedenen Richtungen unternommen werden.

Was hat die besten Erfolgsaussichten, um tatsächlich an neue Ideen zu gelingen?

Die Antwort lautet: Abwechslung.

Nur eine kleine Veränderung der Aufmerksamkeit und Umgebung kann bekanntlich Wunder wirken. Du kannst kurz spazieren gehen oder einen neuen Film anschauen. Ein Buch lesen oder sogar ein neues Videospiel spielen kann ebenfalls hilfreich sein.

Entscheidend ist, dass wir unsere Wahrnehmung kurz vom derzeitigen Zustand oder von der Umgebung entfernen. Dadurch werden wir zwangsläufig neue Impulse erleben und diese unterstützen neue Gedankenprozesse, die anschließend zu neuen Ideen führen können.

Wir dürfen aber nicht körperlich an einem anderen Ort sein oder eine andere Aktivität vornehmen und gleichzeitig unseren Kopf im alten Zustand mit den alten Gedanken behalten, denn das trübt unsere Kreativität und vermindert unsere Aufnahmefähigkeit für neue Impulse.

Nicht umsonst sollen wir eine Nacht darüber schlafen, bevor wir eine wichtige Entscheidung treffen. Der zeitliche Abstand hilft uns, Perspektive zu gewinnen und Alternative in Betracht zu ziehen.

Die Technik funktioniert ebenfalls hervorragend bei der Ideenfindung.

Das Geheimnis der Problemlösung

Es wird oft behauptet und vorgetragen, dass ein Problem am besten zu lösen ist, wenn die Ursache des Problems beseitigt wird. Diese Lösung kann zwar ein Problem lösen, sie ist aber nicht das Geheimnis der Problemlösung.

Es wird ebenfalls oft behauptet und vorgetragen, dass ein Problem am besten zu lösen ist, wenn die Auswirkungen des Problems gelöst werden. Auch diese Lösung kann zwar ein Problem lösen, sie ist aber auch nicht da Geheimnis der Problemlösung.

Da Geheimnis der Problemlösung ist korrekt festzustellen, was als Erstes behandelt werden soll: die Ursachen oder die Auswirkungen des Problems.

Die langjährige Praxis der Problemlösungen hat gezeigt, dass zunächst die Auswirkungen von Problemen behandelt werden müssen und anschließend die Ursachen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Wir können Ursachen kaum effektiv behandeln, wenn wir mit Auswirkungen beschäftigt sind.

Beim nächsten Problem, anstatt die Ursachen des Problems gleich anzugehen, bitte das Geheimnis der Problemlösung nochmals in Erinnerung rufen und zunächst klären, ob die Ursachen oder doch die Auswirkungen als Erstes behandelt werden sollen.