Keine Ahnung ist auch eine Ahnung

Viele Entscheidungsprozesse beginnen mit dem ersten Schritt, und manche Menschen sind oft überrascht zu erfahren, dass Ahnungslosigkeit häufig Teil des Prozesses ist.

Denn nur wenn wir erkennen, dass wir keine Ahnung haben, können wir diesen Zustand als das erkennen, was er ist: eine realistische Wahrnehmung.

Wenn wir erkennen und wahrnehmen, dass wir in einem bestimmten Bereich keine Ahnung haben, sind wir offener für neue Vorschläge und Ideen. Wenn wir bereits Ideen und Vorschläge in einem bestimmten Bereich haben, dann sind wir weniger offen für andere Meinungen und Vorschläge.

Es gibt Menschen, die nicht erkennen können oder wollen, dass sie in einem Bereich einfach keine Ahnung haben, weil es nicht immer leicht ist, sich selbst einzugestehen, dass einem die nötigen Kenntnisse oder Fähigkeiten fehlen.

Aber sie ahnen es, garantiert, auch wenn sie keine Ahnung haben.

Offen und ehrlich in der Informationsflut

In der heutigen Informationsflut ist es wichtiger geworden, Aufmerksamkeit zu erregen, als einfach nur offen und ehrlich zu sein. Offenheit und Ehrlichkeit sind nette Ergänzungen des täglichen Lebens, aber sie sind keineswegs notwendig, um aufzufallen.

Immer wieder wird versucht, Offenheit und Ehrlichkeit mit Achtsamkeit zu verbinden. Und mit wenigen Ausnahmen scheitern diese Versuche immer wieder.

Das Problem dabei ist meist die Annahme, dass Offenheit und Ehrlichkeit einfach langweilige Themen sind. Wir wollen unterhalten werden und unsere Fragen beantwortet bekommen, ohne uns zu sehr anstrengen zu müssen. Es ist viel einfacher, wenn uns jemand sagt, was wir machen sollen, als wenn wir es selbst herausfinden müssen.

Offenheit und Ehrlichkeit sind jedoch Konstanten im Leben und können uns Richtung und Orientierung im Leben geben. Wir müssen jedoch selbst nach ihnen suchen und beurteilen, ob die gefundenen Quellen zu uns passen oder nicht.

Denk bitte daran: Offenheit und Ehrlichkeit sind in der Regel viel leiser und unauffälliger als aufmerksamkeitsorientierte Quellen, aber die beiden erstgenannten Begriffe gehören zum Kerngeschäft des Lebens und haben nichts mit Aufmerksamkeit zu tun.

Relative Ehrlichkeit

Wie wichtig ist Ehrlichkeit für dich? Gibt es unterschiedliche Erwartungen an Ehrlichkeit für verschiedene Menschen, Bedingungen und Umstände? Können sich diese Erwartungen mit der Zeit und der Erfahrung ändern?

Albert Einstein hat es mit seiner Relativitätstheorie zutreffend formuliert:

{\displaystyle E=m\cdot c^{2}}

Diese Formel besagt, dass die Masse {\displaystyle m} und die Ruheenergie {\displaystyle E} eines Objekts zueinander proportional sind, wobei {\displaystyle c} die Lichtgeschwindigkeit ist.

Die meisten von uns kennen diese Formel oder haben etwas davon gehört.

Was viele Menschen und auch Albert Einstein selbst nicht wussten, war seine Anwendbarkeit bei der Berechnung der relativen Ehrlichkeit.

Die Formel ist dieselbe, aber die mathematischen Zeichen haben eine andere Bedeutung (bitte verzeiht meine Interpretation dieser Mathematik, liebe Mathematiker).

In unserer Formel ist {\displaystyle E} die Ehrlichkeit und {\displaystyle m} der Mensch, wobei {\displaystyle c} das Chat-Bedürfnis (auch bekannte als Redebedürfnis) des jeweiligen Menschen ist.

Ehrlichkeit ist also definitiv relativ und hängt sowohl von der Person als auch von ihren Chat-Bedürfnissen ab, denn je mehr eine Person redet, desto wahrscheinlicher ist es, dass etwas anderes als die Wahrheit gesagt wird.

Einstein wusste wahrscheinlich nicht, auf wie viele verschiedene Bereiche sich seine Theorien tatsächlich anwenden lassen!

Die relative Ehrlichkeit eines Menschen kann mit dieser Formel häufig zutreffend bewertet werden und Ausnahmen betätigen die Regel.

Aufmerksamkeit bewusst lenken

In unserer heutigen Gesellschaft sind die Bemühungen, unsere Aufmerksamkeit zu gewinnen, so groß wie nie zuvor. Ständig werden neue Techniken und Methoden entwickelt und erforscht, um unsere Aufmerksamkeit zu gewinnen, und sei es nur für einen kurzen Moment.

Diese Techniken und Methoden werden von einer milliardenschweren Industrie finanziert. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass wir gegen diesen Einfluss vollkommen immun sind, aber das bedeutet nicht, dass der Einfluss immer schlecht ist.

Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir die Kontrolle über unsere Aufmerksamkeit behalten und bewusst handeln. Das bedeutet auch, dass wir Fehler machen werden, aber die Vorteile überwiegen bei Weitem die Nachteile.

Der erste Schritt besteht darin zu erkennen, was wir für uns selbst entscheiden können und was andere Einflüsse für uns entscheiden, ohne dass wir es überhaupt merken.

Wenn du das nächste Mal eine Entscheidung triffst, frage dich, warum du diese Entscheidung triffst. Ist es wirklich deine eigene Entscheidung oder ist es eine Entscheidung, die durch andere Dinge oder Menschen herbeigeführt wurde?

Auf diese Weise stärken wir unsere Aufmerksamkeit und können sie bewusst lenken, anstatt dass sie ohne unsere Erlaubnis oder unser Bewusstsein fremdgesteuert wird.

Gespeicherte Dankbarkeit für andere Menschen

Es gibt einige verbreitete Vorstellungen und Überzeugungen über Dankbarkeit, die uns allen bekannt sind.

Erstens die weitverbreitete Annahme, dass Dankbarkeit gerechtfertigt oder verdient sein muss, bevor sie ausgedrückt wird, da sie sonst unangebracht ist.

Ebenso die Vorstellung, dass übermäßige Dankbarkeit kontraproduktiv ist und in der Regel dazu führt, dass andere Menschen einem gegenüber misstrauisch werden.

Weiterhin ist Dankbarkeit eine Frage des richtigen Zeitpunkts. Wenn sie zu spät kommt, ist die Wirkung nicht optimal und im schlimmsten Fall kontraproduktiv.

All diese Faktoren beeinflussen die Wirksamkeit und Glaubwürdigkeit von Dankbarkeit, aber eine Sache ist bisher nicht geklärt.

Wenn jemand gelegentlich seelische Streicheleinheiten und Dankbarkeit benötigt.

Dieses Bedürfnis nach Dankbarkeit kann sich einstellen, wenn man einen schlechten Tag hat, und wir alle haben sie gelegentlich. Dankbarkeit wird auch oft mit Wertschätzung assoziiert, und es schadet sicher nicht, sie in solchen Fällen zu zeigen, aber nur, wenn sie ehrlich, aufrichtig und nicht übertrieben ist.

Das Problem bei der Verbreitung von Dankbarkeit ist unser Gedächtnis. Schlechte Dinge vergessen wir fast nie, aber gute Ereignisse verblassen meist viel schneller aus unserem Gedächtnis.

Es kann daher sinnvoll sein, Gründe für Dankbarkeit im Voraus zu speichern. Das bedeutet, dass du dir Notizen machst oder auf andere Weise festhältst, welche positiven Dinge andere Menschen zu dir gesagt, getan oder gemacht haben. Somit kannst du diese Gründe später bei Bedarf wieder verwenden, um Dankbarkeit zu zeigen, wenn sie benötigt wird.