Mehr oder weniger

Mehr Regen hilft dem Landwirt, wenn er sein Maisfeld ordentlich ernten will. Zu viel Regen hingegen kann alles ruinieren.

Eine größere Vielfalt bei der Auswahl kann eine wohlüberlegte Entscheidung fördern. Eine zu große Vielfalt hingegen kann die Entscheidungsfindung extrem erschweren.

Mehr oder weniger ist ein relatives Gefühl, das sich jederzeit ändern kann.

Manchmal kann man etwas dafür tun, und manchmal sind es äußere Umstände, die Veränderungen bewirken.

Wir sollten uns jedoch auf die Dinge konzentrieren, die wir mehr oder weniger selbst kontrollieren können, denn nur bei diesen Dingen können wir tatsächlich selbst entscheiden, ob wir mehr oder weniger davon wollen.

Bei den anderen Dingen hängt unsere Entscheidung davon ab, wie wir mit ihnen umgehen, und nicht von der Veränderung selbst.

Keine Zeit?

In unserer viel beschäftigten Welt kommt es immer wieder vor, dass wir einfach keine Zeit haben.

Termine, Erwartungen, Fristen.

Manchmal läppern sich die Aufgaben ganz schön.

Abgesehen von den zahlreichen Ratgebern, Methoden und Techniken des Zeitmanagements, gibt es eine einfache und bewährte Methode, um ein wenig mehr Zeit zu gewinnen.

Kurze Pause machen, und zwar, obwohl man keine Zeit hat.

Eine kurze Pause verschafft oft mentalen Abstand von den zeitlichen Anforderungen, ermöglicht einen besseren Überblick über alle Details und regt die Kreativität an.

Und dafür gibt es immer Zeit.

Montagsfrage 95

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Was und deine Lieblingsfarbe und weißt du, warum?

Unsere Lieblingsfarbe hat fast immer etwas mit Assoziationen und Erfahrungen aus unserer Vergangenheit zu tun.

Wenn wir die Gründe für unsere Vorlieben kennen, können wir besser verstehen, warum wir heute bestimmte Entscheidungen treffen.

Selbstverständlich nicht

Meist bemerkt man Selbstverständlichkeiten erst dann, wenn sie nicht mehr da sind.

Es fällt eben auf, dass etwas nicht so ist wie früher.

Etwas ist doch nicht mehr selbstverständlich.

Meistens ist es jedoch zu diesem Zeitpunkt zu spät, um etwas daran zu ändern.

Selbstverständlichkeiten sind nicht selbstverständlich, nur weil wir uns daran gewöhnt haben, denn das sind nur Erwartungen.

Es kann uns die Augen öffnen, wenn wir kurz darüber nachdenken, was wir tatsächlich als selbstverständlich ansehen und was lediglich eine Erwartung ist.

Abhängigkeiten reduzieren im Blog

In der Blogger-Welt wird häufig behauptet, man müsse eindeutig und explizit nur für den Leser schreiben und nicht, was man selbst vielleicht gerne lesen möchte.

Wenn man einen Blog schreiben will, nur um etwas zu verkaufen, dann kann diese Einstellung vielleicht stimmen. Wer etwas sucht und bei einem Blog landet, der rein zufällig auch das passende Produkt verkauft, ist letztlich das Ziel sämtlicher Marketingmaßnahmen und SEO-Maßnahmen.

Wer aber unabhängiger von solchen Maßnahmen und dadurch mehr Freiraum für die eigene Kreativität erlangen möchte, muss zwei Dinge in Kauf nehmen:

  1. Du wirst weniger Besucher auf deinem Blog haben.
  2. Die Anzahl der Menschen, die nicht mögen, worüber du schreibst, wird zunehmen.

Die Vorteile der Unabhängigkeit von Erwartungen, Tendenzen und Vorstellungen sind aber nicht zu unterschätzen; nur manchmal dauert es ein wenig länger, bis die passenden Menschen auf dich aufmerksam werden.

Aber genau das sind oft die Menschen, auf die es sich lohnt, noch ein wenig länger zu warten.