Um diesen Beitrag im Sinne dieses Blogs zu halten und langwierige Erklärungen zu vermeiden, müssen einige Aspekte des Sachverhaltes, wie eine Erklärung des sogenannten „Herdenverhaltens“ oder eine Erläuterung der psychologischen subjektiven Normen usw., weggelassen werden.
Das hat zwar seine Vor- und Nachteile, aber für ein grundlegendes Verständnis der Botschaft dieses Beitrages und als Einstiegspunkt für weitere Überlegungen oder Nachforschungen, reicht diese kurze Erklärung aus.
„Der Masse zu folgen“ hat evolutionäre Wurzeln, die einst dazu beigetragen haben, das Überleben so gut wie möglich zu sichern.
Heutzutage schließen sich die Menschen der Masse an, entweder um sich nicht isoliert zu fühlen oder aus Unsicherheit.
An sich ist nichts Falsches daran, der Masse zu folgen, um nicht isoliert zu sein.
Das kann jedoch problematisch sein, wenn man aus Unsicherheit der Masse folgt.
Es lohnt sich daher zu fragen: Folge ich selbst der Masse, bewusst oder unbewusst? Welche Masse? Warum? Wozu? Kann ich mich mit dieser Masse identifizieren?
Das klingt fast wie eine „Montagsfrage“, und vielleicht wird es bald eine hierzu geben.
Der Masse zu folgen hat somit Vor- und Nachteile.
Entscheidend ist, dass die Vorteile die Nachteile überwiegen, und um das zu erreichen, müssen wir uns einen Moment Zeit nehmen, um über unser Verhalten nachzudenken, darüber, was wir tun, wie wir es tun, und mit wem wir es tun.
Das war eine kurze Erklärung, und ich hoffe, sie war hilfreich für dich und gibt dir Denkanstöße – und inspiriert dich vielleicht sogar dazu, aktiv zu werden, wenn du das Gefühl hast, dass es das Richtige ist.