Das Problem mit der Philosophie sind oft die Philosophen

Seit ich mich erinnern kann, habe ich mich für Philosophie interessiert, weil es mir einfach wichtig war, die menschliche Existenz zu erforschen, zu hinterfragen und zu verstehen.

Leider ist es schwer, allein von der Philosophie zu leben, und obwohl ich mich deshalb anderen Bereichen zugewandt habe, kehre ich doch immer wieder zu den Grundlagen der Philosophie als einer Art „Grundlage des Denkens“ zurück.

Ich mache das nun schon seit fast vierzig Jahren, und eines habe ich in dieser Zeit gelernt.

Meiner Ansicht nach tut ein Philosoph der Philosophie keinen Gefallen, wenn er einen nicht dazu anregt, selbstständig zu denken – selbst wenn man seine Ansichten nicht teilt.

Belehrende Philosophen sind genauso inspirierend wie die Zollpfändung.

Neugier und Wissensdurst entstehen und werden durch Inspiration genährt; ohne diese Grundlage der Inspiration kann ein Philosoph schlichtweg nicht wirkungsvoll sein, und manchen Philosophen gelingt es einfach nicht, zu inspirieren und anzuregen.

Das ist zwar schade, aber nach vierzig Jahren Erfahrung mit der Philosophie ist das so ziemlich eine Tatsache.

Die Philosophie bildet oft die spätere Grundlage des eigenen Denkens.

Wenn dir die Philosophie nicht gefällt, probier es mit einem anderen Philosophen, aber gib niemals deine Suche nach Weisheit und dem Sinn des Lebens auf.