Die egoistische Aussage im Blog: „Aber dazu später mehr …“

Eine solche Aussage hat nichts mit dem Nutzen zu tun, den sie den Lesern eines Blogs bietet, sondern vielmehr mit dem Wunsch des Autors, die Leser länger an den Beitrag zu binden.

Gestern habe ich schon wieder einen längeren Blogbeitrag gelesen, in dem der Satz „Aber dazu später mehr …“ bereits dreimal vorkam, und zwar gleich zu Beginn des Beitrages.

Das ist nichts weiter als Eigenwerbung und dient einzig und allein dazu, die Leser länger bei der Stange zu halten – ganz im Interesse des Blogautors.

Dieser Ansatz lässt sich auch als „Cliffhanger“ bezeichnen, da das aufgeworfene Thema erst zu einem späteren Zeitpunkt behandelt wird.

Dieser Ansatz dient ausschließlich eigenen Interessen und lässt sich leicht vermeiden, indem man andere Methoden anwendet, beispielsweise indem man ein Inhaltsverzeichnis am Anfang des Blogbeitrags einfügt oder den Beitrag in mehrere Abschnitte unterteilt.

„Aber dazu später mehr …“ als eine Textpassage in einem Blogbeitrag zu schreiben, ist nicht mehr zeitgemäß, und wenn ich darüber nachdenke, ist eine solche Vorgehensweise niemals für die Leser sinnvoll gewesen.

Wenn Blogs mehr Nutzen bieten und sich gegen die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz besser behaupten wollen, dann müssen solche Praktiken komplett ausradiert werden.

Oder hast du jemals als KI-Antwort „Aber dazu später mehr …“ als Teil der Text-Antwort gelesen?

Komm zur Sache, sag, was du zu sagen hast, und halte dich aber kurz.

KI macht das bereits und das kommt bei den Menschen an.

Als Blogger müssen wir aus den technologischen Entwicklungen lernen, die wir uns selbst zuzuschreiben haben.