Motivation ist wie ein Muskel – mit der Zeit wird sie müde und muss sich erholen. Ein konstantes Leistungsniveau aufrechtzuerhalten, ist bei der Motivation genauso unmöglich wie beim Krafttraining.
Überzeugungen können sich über Nacht ändern. Neue Erkenntnisse oder neues Wissen können unsere Überzeugungen jederzeit infrage stellen und verändern.
In allen Fällen bleibt jedoch die treibende Kraft weiterhin vorhanden, aber was ist diese treibende Kraft?
Ähnlich wie Motivation und Überzeugungen ist auch die treibende Kraft eine Quelle der Motivation und Inspiration.
Aber sie ist in der Regel tiefer in uns verwurzelt als die anderen Kräfte.
Es ist die treibende Kraft, die uns bleibt, wenn alle anderen Kräfte uns verlassen.
In schwierigen und äußerst herausfordernden Situationen lässt sich die eigene treibende Kraft am besten erkennen.
Das sind jene Situationen, in denen man einfach weitermacht und nicht aufgibt, auch wenn man eigentlich nicht mehr die Kraft oder die Motivation dazu hat.
Ob unsere eigene treibende Kraft ausschließlich aus der Notwendigkeit heraus entsteht oder aus einer Kombination verschiedener Quellen, ist immer eine individuelle Angelegenheit und wird oft von unseren Lebenserfahrungen geprägt.
Aber sie ist immer da und begleitet uns durch die schwierigsten Zeiten unseres Lebens, auch wenn uns die Motivation und Willenskraft versagen.
Manchmal können wir unsere eigene treibende Kraft nicht ganz nachvollziehen oder erklären, warum wir sie haben, aber es lohnt sich immer, einen Moment darüber nachzudenken, wie sie entstanden sein könnte und wie sie uns hilft, wenn es mal schwierig wird.
Übrigens: Die eigene treibende Kraft ist nicht zu verwechseln mit der sonst üblichen Antriebskraft, denn auch die eigene Antriebskraft ist ein Muskel und muss sich einmal erholen.
Die eigene treibende Kraft ist viel mehr.