Dass wir gelegentlich einen Schritt zurückgehen müssen, um vorwärtszukommen ist ein altes Sprichwort und den meisten Menschen bekannt.
Es ist interessant zu untersuchen, wie die Unterscheidung zwischen „vorwärts“ und „rückwärts“ in der Praxis getroffen wird.
Rückwärts ist rückwärts, keine Frage. Oder doch nicht? Denn wir sind vorwärtsgekommen, eben weil wir zunächst rückwärts gegangen sind.
Entscheidend ist, den gesamten Prozess als Ganzes zu betrachten und nicht nur seine einzelnen Teile.
In anderen Worten: Vorwärts und rückwärts ist nur dann relevant und zweckdienlich, wenn das Ganze im Blick behalten wird.
Denn erst, wenn wir vorwärtskommen, wird uns bewusst, wie wertvoll es war, einen Schritt zurückzutreten.