Geld wird oft als eine Motivationsmaßnahme für mehr Leistung im Beruf, aber diese Motivation ist nur auf kurze Dauer und nur bis zu einem bestimmten Grad tatsächlich motivierend.
Es ist der Grad der Zufriedenheit, der maßgeblich bestimmt, ob mehr Leistung wirklich erbracht wird oder nicht.
Und Zufriedenheit hat ihre Grenzen, wenn es um den Nutzen geht.
Geld ist ein Mittel. Ein Mittel zum Zweck. Die Frage ist immer, welcher Zweck damit erreicht oder erfüllt werden soll.
Sobald der Zweck erfüllt oder erreicht ist, lässt die Motivation nach.
Man freut sich vielleicht über ein zusätzliches Weihnachtsgeld in der Regel mehr, als wenn der gleiche Betrag über zwölf Monate anteilig ausbezahlt wird, auch wenn steuerliche Auswirkungen und die entsprechenden Abzüge bei einer Einmalzahlung meistens härter ausfallen.
Sogar kleine Einmalzahlungen sind meistens effektiver und motivierender als eine monatliche Gehaltserhöhung.
Was regelmäßig kommt, wird eines Tages zur Gewohnheit und Geld gehört dazu.