Der Weg und das Ziel

Es wird oft behauptet, dass der Weg das Ziel ist, aber diese Einstellung kann ich nicht teilen, denn das sind zwei unterschiedliche „Dinge“, um mich fachlich auszudrücken.

Der Weg ist der Weg und das Ziel ist das Ziel.

Der Weg kann zwar geplant und die einzelnen Schritte können akribisch vorgenommen werden, aber es bleibt immer die Möglichkeit, dass der Weg im Laufe der Zeit geändert werden muss.

Das Ziel kann zwar ebenfalls im Laufe der Zeit angepasst werden, wenn unter anderem neue Informationen hinzukommen oder man seine Meinung einfach ändert, aber es ist und bleibt das Ziel.

Aber wenn der Weg das Ziel ist, dann kann das Ziel nicht erreicht werden, denn wir sind ununterbrochen mit dem Weg beschäftigt und können somit nicht wissen, wann das wirkliche Ziel erreicht wurde.

Der Weg erfordert oft Planung, aber das Ziel ist ein Ereignis. Ja oder nein. Erreicht oder nicht.

Wir können vielleicht behaupten, dass das Ziel darin besteht, einen guten Weg für unser Vorhaben zu finden.

Aber es bleibt die Frage — der Weg wohin? Was möchten wir mit dem Weg erreichen?

Die Trennung zwischen Weg und Ziel sorgt für eine bestmögliche Erreichung unserer Ziele.

Die zwei Arten des Wissens für Problemlösungen

Es gibt in der Praxis nur zwei Arten des Wissens für die Lösung von Problemen.

Entweder ist das Wissen bereits vorhanden oder man weiß, wo man das Wissen finden kann, wenn es benötigt wird.

Übrigens hat sich eine einfache Online-Suche als recht fehleranfällig erwiesen, vor allem wenn man es eilig hat und kompetente Antworten und Lösungen sucht.

Eine Online-Suche dient höchstens der Orientierung für die Suche nach weiteren Wissensquellen.

Man kann zwar nicht immer im Voraus wissen, welche Probleme auf uns zukommen und welche Informationen benötigt werden.

Aber die Suche und Einsammeln von zuverlässigen und vertrauenswürdigen Quellen des Wissens, welche man nach Bedarf konsultieren kann, trägt oft mehr zu Wissen bei als eine Suche, wenn der Bedarf schon da ist.

Selbstdarstellungen

Ich versuche, jeden Tag ein bisschen weniger dumm zu sein.

Diese Aussage ist umgangssprachlich formuliert und entspricht vielleicht nicht unbedingt den Vorstellungen mancher Menschen, aber für mich ist diese Aussage sehr sympathisch, denn sie wirkt sowohl realistisch als auch selbstkritisch und daher vertrauenswürdig.

Die meisten Selbstdarstellungen werden eher formuliert, um die Vorteile oder Vorzüge einer Person in den Mittelpunkt zu stellen.

Man möchte ja nur das Beste von sich darstellen.

Diese Vorstellung ist aber nicht, was uns zu Menschen macht.

Wir wollen mit echten, sympathischen und ehrlichen Menschen zu tun haben, und eine Selbstdarstellung, die nur positiv ist, ist einfach nicht realistisch und daher nicht glaubwürdig.

Eine solche Darstellung ist nicht anders als Werbung, und ich denke, wir alle haben bereits genug davon.

Selbstverständlich sollen die Vorzüge und positive Aspekte eines Menschen mit einer Selbstdarstellung angegeben werden, aber glaubwürdiger und menschlicher ist es, wenn auch die negativen Aspekte ebenfalls aufgelistet werden, und wie sie vielleicht überwunden oder beseitigt wurden.

Menschen wollen mit Menschen arbeiten und makellose oder perfekte Selbstdarstellungen, die lediglich die positiven Aspekte darstellen, können genauso gut eine Maschine sein.

Wir sind jetzt nicht so weit davon entfernt.

Lassen wir menschlich bleiben und unsere Selbstdarstellungen menschlich gestalten.

Wir alle machen Fehler, und das macht uns menschlich.

Es gibt keinen Grund, Fehler im Leben in einer Selbstdarstellung zu verstecken.

Erzähl, was du aus deinen Fehlern gelernt hast. Was machst du jetzt besser als früher? Wie hast du deine Probleme überwunden?

Sehr menschlich. Sehr sympathisch.

Sonst können wir komplett auf Maschinen umstellen.

Übrigens: Jeder einzelne Schritt beginnt bei uns selbst.

Wenn wir selbst nicht anfangen, wer soll das denn tun?

Das Teilen und Verlinken von Nachrichten

Blogs und Nachrichtenportale, die Artikel vor allem veröffentlichen, um Nachrichten zu erwähnen und zu verlinken, die bereits anderswo erschienen sind, sind nicht mehr zeitgemäß, mit zwei Ausnahmen:

  1. Es wird etwas Relevantes und Nützliches zum ursprünglichen Beitrag hinzugefügt. Etwas, was nicht im ursprünglichen Beitrag vorkommt.

  2. Das Teilen oder die Verlinkung mit anderen Beiträgen erfolgt zur Unterstützung oder Rechtfertigung des eigenen Artikels.

Das Teilen und Verlinken von anderen Artikeln wird ansonsten immer unwichtiger, sowohl für die Platzierung in Suchmaschinen als auch für die Bewertung durch Algorithmen der künstlichen Intelligenz.

Maßstäbe vergleichen

Ein Maßstab ist nichts anderes als eine Bewertungsgrundlage, die sich in der Regel aus Vorstellungen und/oder Erfahrungen ergibt.

Es gibt sowohl die Maßstäbe der anderen als auch unsere eigenen, und die sind in der Regel nicht dieselben.

Es kann sich gelegentlich lohnen, unsere eigenen Maßstäbe mit denen anderer Menschen zu vergleichen.

Diese Übung kann uns helfen zu erkennen, ob wir manchmal zu streng mit uns selbst sind oder ob unsere eigenen Maßstäbe in unserem eigenen Interesse ein wenig angepasst werden müssen.