Fingerabdrücke bei der Arbeit

Wie wir unsere Arbeit definieren, hat nicht nur mit Vorgaben und Erwartungen zu tun. Unsere Arbeit hat immer eine persönliche Note, die ein Teil unserer Persönlichkeit ist und zeichnet unsere Arbeit aus.

Regelmäßige oder routinemäßige Arbeiten und Tätigkeiten sind auch mit unserem Fingerabdruck und somit mit einem Teil unserer Persönlichkeit und unserer Arbeitseinstellung verbunden.

Wenn wir geistige Handschuhe anziehen und eine Arbeit machen, die nicht zu uns oder unserer Persönlichkeit passt, dann ist das eine entfremdende Leistung.

Fingerabdrücke zu hinterlassen, zeichnet uns und unsere Arbeit aus.

Wenn sich die Arbeit lohnt, dann ist sie es auch wert, Fingerabdrücke zu hinterlassen.

Was zählt, ist das, was geliefert wird

Die besten Pläne und Vorbereitungen haben effektiv keinen Nutzen, wenn am Ende nicht geliefert wird. Ein Vorhaben, welches nicht zumindest ansatzweise umgesetzt wird, bleibt lediglich Wunschdenken.

Es sind die Ergebnisse, die zählen.

Ergebnisse sind messbar, überprüfbar und bewertbar. Es sind aber auch genau diese Eigenschaften, die einige Menschen davon abhalten, Ergebnisse zu liefern. Teilweise aus Angst, Unsicherheit oder aus angeblichen zeitlichen Gründen. Diese drei Gründe sind jedoch Ausreden und haben ihren Ursprung in unserer Erziehung und in unserer Gesellschaft.

Wir haben gelernt, dass Scheitern etwas Schlechtes ist und von der Gesellschaft belächelt wird. Obwohl wir wissen, dass Scheitern ein Lernprozess und ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs ist, bleibt die negative Assoziation mit ihm bestehen.

Wir betrachten und sehen hauptsächlich nur die Menschen und Unternehmen, die erfolgreich sind, und wenn gelegentlich über weniger erfolgreiche Menschen und Unternehmen berichtet wird, dann meist, weil irgendwo ein finanzieller Verlust entstanden ist. Damit haben wir einen weiteren Grund, keine Ergebnisse zu liefern.

Scheitern gehört aber zum Leben dazu. Immer. Ohne Ausnahme.

Die Angst vor einem möglichen Scheitern muss jedoch erst gelernt werden.

Das Streben nach Mittelmäßigkeit

Es kann ziemlich anstrengend sein, ein außergewöhnlicher Mensch zu sein und nach den eigenen Überzeugungen und Vorstellungen zu leben und zu handeln.

Noch anstrengender ist es jedoch, nach Mittelmäßigkeit zu streben.

Wir sind nicht auf dieser Welt, um mittelmäßig oder durchschnittlich zu sein, sondern um außergewöhnlich zu sein.

Wir alle sind einzigartig. Diese Eigenschaft kommt automatisch mit unserer Geburt und erfordert kein Handeln unsererseits.

Außergewöhnlichkeit erfordert jedoch eine aktive Entscheidung und ein Versprechen an sich selbst, außergewöhnlich zu sein. Dieses Versprechen erfordert eine Tätigkeit, die regelmäßig ausgeübt werden muss, bis man vom Mittelmaß weit entfernt und nicht mehr der Gefahr ausgesetzt ist, wieder mittelmäßig zu sein.

Außergewöhnlich zu sein bedeutet nicht unbedingt, dass man automatisch erfolgreich ist, aber Mittelmäßigkeit ist schwieriger aufrechtzuerhalten und die Erfolgschancen sind tatsächlich viel geringer.

Welcher Weg ist nun einfacher und leichter zu gehen?

Online-Coaching der Krankenkassen

Es muss nicht immer für Online-Coachings bezahlt werden, denn viele Krankenkassen bieten solche Leistungen für ihre Mitglieder kostenlos an.

Es kann sich lohnen, zumindest einen Blick auf diese Angebote zu werfen, bevor man ein kostenpflichtiges Angebot in Anspruch nimmt.

Du musst deine Krankenkasse selbst fragen, ob sie ein solches Online-Coaching anbietet. Aber hier sind die Links zu drei Krankenkassen, die solche Dienste anbieten:

DAK
https://www.dak.de/dak/leistungen/online-coachings_20916

TK
https://www.tk.de/techniker/leistungen-und-mitgliedschaft/online-services-versicherte/online-trainer-kurse-bonuspunkte-2067428?tkcm=ab

AOK
https://www.aok.de/pk/gesundheitskurse/online/liveonline/

Schlechte Dinge erinnern uns oft an gute Dinge

Der Geschirrspüler hat uns jahrelang gute Dienste geleistet, und niemand in der Familie hat sich groß Gedanken über dieses Gerät gemacht. Höchstens, wenn kein Spülmittel mehr da war, aber sonst eigentlich nie.

Gestern ging der Geschirrspüler kaputt. Seltsame Geräusche waren das letzte Lebenszeichen dieses Geräts und dann war Schluss. Es passierte nichts mehr.

Erst dann haben wir angefangen, über das Gerät nachzudenken. Wann haben wir eigentlich diesen Geschirrspüler gekauft? So lange kann das doch nicht her sein.

Meine Frau erzählte mir dann, dass sie das Gerät schon vor unserer Heirat gekauft hatte.

Wir sind dieses Jahr 34 Jahre verheiratet.

Mir war das Alter des Geräts nicht bewusst, besonders nach so vielen Jahren.

Wieder war es etwas Schlechtes (der Geschirrspüler ging kaputt), das mich an etwas Gutes erinnerte (der Geschirrspüler lief mehr als 34 Jahre lang und überlebte den Bedarf an sauberem Geschirr von vier Kindern).

Es gibt sehr viel Gutes um uns herum, manchmal müssen wir nur hinschauen (oder einfach warten, bis etwas kaputtgeht), damit wir alles wahrnehmen können.

Übrigens, ohne Werbung zu machen, aber für den Fall, dass es jemanden interessiert, welche Marke der Geschirrspüler war, es war ein Miele.