Termine kurzfristig absagen oder verlegen

Wer bereits im Außendienst gearbeitet hat, kennt das Phänomen vielleicht am besten: Termine werden kurzfristig abgesagt oder verlegt. Viele Außendienstler werden vermutlich behaupten, dass es immerhin besser ist, wenn der Kunde absagt hat, als vor einer geschlossenen Tür zu stehen und es macht keiner auf.

Termine einzuhalten ist ein Zeichen des Respekts für die Zeit von anderen Personen. Es kann immer etwas ausnahmsweise dazwischen kommen und ein Termin muss abgesagt werden.

Aber wenn deine Termine immer wieder kurzfristig abgesagt werden, dann ist das meistens ein Zeichen der fehlenden Wertschätzung deiner Zeit und deiner Person.

Ohne gegenseitige Wertschätzung stellt sich die Frage, ob der abgesagte Termin neu terminiert werden oder ob er lieber komplett ausfallen soll, ohne Ersatztermin.

Wir können uns sehr viel Zeit und Mühen sparen, wenn wir uns diese Frage ehrlich und offen stellen, und zwar bevor wir einen weiteren Termin vereinbaren.

Mitteilungsbedürfnisse berücksichtigen

Zwei Brüder sitzen im Auto auf dem Weg zu einer Familienfeier und es gab plötzlich eine Panne.

Das Problem war aber nicht die Panne an sich, sondern die Tatsache, dass beide Brüder langjährige Automechaniker waren. Als sie den Motor inspiziert haben, um das Problem zu identifizieren, kam, was kommen musste – zwei unterschiedliche Vorschläge für die Vorgehensweise, um das Problem zu beheben.

Die Zeit war knapp und sie wollten unbedingt pünktlich zur Familienfeier erscheinen. Jeder Bruder wollte auch später bei der Familienfeier berichten, dass er derjenige war, der dazu beigetragen hat, dass sie pünktlich erscheinen könnten.

Der erste Bruder hat eine Idee und hat sofort angefangen zu arbeiten. Der zweite Bruder war irritiert, weil er seinen Vorschlag ebenfalls vortragen wollte, aber der erste Bruder hat schon mit seiner Vorgehensweise begonnen. Je länger der zweite Bruder zuschaute, umso mehr hat er sich irritiert.

Der erste Bruder hat die Unruhe des zweiten Bruders mitbekommen und hat den zweiten Bruder daher gebeten, ihm seine Idee doch vorzutragen. Der erste Bruder hat aufmerksam zugehört, was der zweite Bruder vorschlug, bis er fertig war und er hat sich für den guten Vorschlag bedankt.

Am Ende haben sie dann entschieden, die erste Vorgehensweise zu Ende zu führen, weil sie ohnehin bereits begonnen wurde. Falls es nicht klappt, dann wird mit der zweiten Lösung sofort begonnen.

Beide waren einverstanden und der Motor konnte mit der ersten Lösung doch repariert werden und beide kamen pünktlich zur Familienfeier an und es wurde über die Panne vor vorhin berichtet. Ein Familienmitglied hat gefragt, wessen Idee es war, den Motor so zu reparieren.

Der erste Bruder sagte, es war die Idee des zweiten Bruders. Der zweite Bruder sagt, es war die Idee des ersten Bruders.

Bis heute wissen die Familienmitglieder nicht, wessen Idee es tatsächlich war, den Motor so zu reparieren. Für sie waren es beide Bruder gemeinsam.

Hätte der erste Bruder den zweiten Bruder aber nicht ausreden lassen, wäre die Geschichte wahrscheinlich ein wenig anders ausgegangen.

Montagsfrage 13

Jeden Montag wird eine neue Frage gestellt, die dazu genutzt werden kann, die graue Masse zwischen den Ohren anzuregen und die Woche gedanklich aktiv zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Wer bist du?

Beschreibe mir bitte, wer du bist, und zwar in einem einzigen Satz.

Ist der Beruf nun wirklich so wichtig oder eher die Familie?

Nur ein einziger Satz ist erlaubt und das bedeutet, du musst sorgfältig überlegen, was dich am verständlichsten beschreibt.

Diese Aufgabe gehört für viele Menschen zu den schwierigsten Aufgaben überhaupt, aber die Mühe lohnt sich, denn die Antworten offenbaren mehr über uns, als uns selbst oft bewusst ist.

Keine Beratung oder Coaching ohne vorherige Untersuchung

Diese Aussage ist der Grundsatz aller professionellen und vertrauenswürdigen Berater und Coaches.

Leider gibt es im Internet zahlreiche Anbieter, die allgemeine Lösungen anbieten und viel für Werbeausgaben bezahlen, damit diese Lösungen effektiv erscheinen.

Auch kostenlose Angebote wie E-Mail-Kurse und andere Verbindlichkeiten wie das Downloaden von PDF-Dateien im Austausch für die eigene E-Mail-Adresse gehören dazu.

Es wird eine Lösung oder eine mögliche Lösung unterbreitet, ohne vorherige Untersuchung der Gegebenheiten und Bedürfnisse der betroffenen Person. Dieses Verhalten schadet mehr als der Nutzen.

Oder gehen wir zum Arzt und erwarten eine wichtige Behandlung, ohne dass der Arzt uns vorher untersucht hat?

Eine 1, 2, 3 Anleitung funktioniert ohne Untersuchung aber schon in anderen Fällen. Wenn wir einen Schrank von IKEA zusammenbauen wollen, dann ist eine Anleitung doch völlig in Ordnung.

Wir als Menschen sind aber nicht IKEA Möbel.

Wer Beratungen, Coachings oder Anleitungen vorgefertigt anbietet, ohne dich vorher zu befragen und untersuchen, ist mit extremer Vorsicht zu genießen. Meistens steckt hier lediglich der Verkauf im Vordergrund.

Die schnellste Möglichkeit, Besucher länger auf deiner Website zu halten

Wir reden hier nicht über irgendwelche merkwürdigen und dauerhaft wechselnden SEO-Maßnahmen, die schon wieder mehrfach optimiert werden sollen.

Auch nicht über mehr Inhalt, Inhalt, Inhalt, die auch selbst ernannte Marketingexperten immer wieder empfehlen.

Die schnellste Möglichkeit, Besucher länger auf deine Website zu behalten, ist:

Schalte Cookies ab!

Cookies haben ausgedient und das Wegklicken von Cookie-Zustimmungen, Anpassungen oder Ablehnungen, ist ein Todesurteil für Besucher deiner Website, die nur kurz eine Information abrufen möchten.

Cookies haben ausgedient. Viele Betreiber von Websites haben das aber noch nicht verstanden, aber mit der zunehmenden Zeit, werden sie diese Entwicklung ebenfalls wahrnehmen.

Es gibt andere Möglichkeiten der Auswertung von Besucherzahlen, die weder zustimmungspflichtige Cookies erfordern noch gegen die gültigen Datenschutzbestimmungen in Deutschland verstoßen.