Er war stets bemüht

Es kann ganz schön demotivierend sein, wenn man sehr lange an einem Projekt oder an einer Aufgabe arbeitet, und es einfach nicht klappt, so wie man es sich erhofft hätte.

Einer der Hauptgründe, weshalb eine solche Erfahrung so demotivierend wirken kann, liegt an den Erwartungen.

Der berühmte Satz „Er war stets bemüht….“ aus Zeugnissen und Arbeitsbewertungen ist meistens lediglich eine nette Art und Weise zu schreiben, dass die betroffene Person, die Arbeit nicht wie erwartet oder vorgegeben, erledigt hat.

Und da sind wir wieder an dem Punkt – die Begriffe „erwartet“ oder „vorgegeben“.

Das bedeutet, dass die Bewertung aufgrund fremder Kriterien getroffen wurde, und im Alltag ist das üblich, denn Unternehmen müssen und dürfen Erwartungen an Arbeitsprozesse setzen und diese anschließend bewerten.

Diese Bewertung ist jedoch fehl am Platz bei privaten oder persönlichen Unternehmungen und Projekten, wie Hobbys.

Ob du bei privaten und persönlichen Tätigkeiten stets bemüht warst oder nicht, entscheidest du immer selbst.

Die entscheidende Frage ist, ob du, trotz der Tatsache, dass deine Tätigkeit manchmal nicht vorwärtskommt und demotivierend wirken kann, trotzdem im Großen und Ganzen glücklich bist.

Wenn die Glücklichkeit den gelegentlichen Frust allgemein überwiegt, dann kann diese Bewertung angepasst werden;

Ich war bisher stets bemüht, und ich werde jeden Tag ein wenig besser, und dafür bin ich, trotz Rückschlägen der Vergangenheit und der fehlenden Erreichung aller Ziele, glücklich, dass ich trotzdem nicht aufgegeben habe und weitermachen werde.

Das verleiht dem Begriff „stets bemüht“ doch eine neue Bedeutung, aber sie kommt in den meisten Zeugnissen und Bewertungen von fremden Unternehmen und Personen wenig vor.

Aber in den eigenen Bewertungen gehört sie rein und das hat nichts mit Sarkasmus zu tun.

Schnelle Tipps für mehr Motivation

Motivation ist kein flüchtiger Funke, sondern eine konstante Triebkraft. Sie wächst dort, wo Ziele klar sind, Fortschritte sichtbar sind und das, was wir tun, einen Sinn hat.

Findet eure innere Balance: Was wollt ihr wirklich erreichen und warum sind euch diese Ergebnisse wichtig?

Schreibt eure Motive auf, haltet kleine Erfolge fest und feiert sie – das stärkt euer Selbstvertrauen und hält eure Motivation aufrecht.

Hilfreiche Taktiken:

Setze dir konkrete, erreichbare Schritte statt vager Absichtserklärungen.

Etabliere regelmäßige Rituale, z. B. 10 Minuten konzentriertes Arbeiten am Morgen.

Suche Feedback und ein Umfeld, das dich vorantreibt, statt dich zu entmutigen.

Verbinde Aufgaben mit persönlichen Werten, damit du auch in schwierigen Zeiten daran festhältst.

Denke daran: Motivation ist wie ein Muskel. Du trainierst sie durch Wiederholung, Belohnung und Sinnhaftigkeit.

Die Pflicht der Verpflichtungen

Wir alle haben Verpflichtungen, die wir in unserem täglichen Leben erfüllen müssen.

Die wichtigste Frage ist, zu verstehen, warum wir sie als Verpflichtungen betrachten. 

Eine Verpflichtung muss immer zuerst akzeptiert werden, unabhängig davon, wie sie entstanden ist oder worauf sie beruht. 

Wir haben immer die Wahl — akzeptieren oder ablehnen. 

Es ist daher unsere Pflicht, diese Entscheidungsfreiheit zu verinnerlichen, denn jede Verpflichtung zum Handeln basiert auf einer vorherigen Entscheidung. 

Wir entscheiden immer selbst, welche Verpflichtungen wir eingehen; wir dürfen nur nicht vergessen, dass wir verpflichtet sind, dies zu verstehen. 

Denn die Alternative wäre der Verlust der eigenen Persönlichkeit und des eigenen Charakters.

Merry Christmas

Viele von uns verstehen die Bedeutung von „Merry Christmas“, aber wie sieht es mit einigen anderen Sprachen aus?

Feliz Navidad?

E schéine Chrëschtdag?

Vrolijk kerstfeest?

Crăciun fericit?

Feliz Natal?

Buon Natale?

God jul?

Die Sprachen ändern sich, aber die Bedeutung bleibt die gleiche.

So ist es auch mit Menschen, die die gleiche Sprache verwenden.

Die Botschaft zu verstehen, und was damit gemeint ist, ist oft wichtiger, als den Text genau zu kennen.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten.

Die Wahrheit über die Wahrheit

Die Wahrheit basiert immer auf unseren aktuellen Überzeugungen, und diese Überzeugungen können sich im Laufe der Zeit komplett ändern.

Wissen und Erfahrung bilden die Grundlagen für unser Verständnis von Wahrheit.

Die Wahrheit ist somit immer eine Spiegelung unseres bisherigen Wissens und unserer Erfahrungen.

Da wir sowohl unser Wissen erweitern als auch neue Erfahrungen erleben können, ist unser Verständnis von Wahrheit, immer eine Momentaufnahme.

Dazu gehört auch, dass selbst Tatsachen nicht immer als wahr erkannt werden müssen, und auch das ist unsere eigene Entscheidung.

Unsere Wahrheit ist unsere persönliche Entscheidung.

Wenn wir dies verinnerlichen, können wir die Wahrheit über die Wahrheit besser verstehen und mit Menschen, die eine andere Wahrheit vertreten als wir, besser, verständnisvoller und vielleicht sogar mitfühlender umgehen.

Und das ist die Wahrheit.