Schreibblockaden lösen

Wenn du etwas aufschreiben willst oder auf das Schreiben angewiesen bist, dann kommst du früher oder später nicht herum, eine Schreibblockade zu erleben. Du willst etwas schreiben, aber es kommt einfach nichts raus. Du fängst vielleicht an, dann starrst du auf deinen Bildschirm für die nächsten 10 Minuten und nichts passiert.

Ein bekanntes Problem.

Es gibt zwar zahlreiche Vorschläge und Ideen, die das Schreiben wieder anspornen sollen, aber war funktioniert wirklich?

Für mich sind drei Techniken hilfreich:

  1. Schreib Quatsch. Egal, was. Bewege deine Finger und fang an zu schreiben. Dadurch aktivierst du deine Kreativität und kommst auf ungeahnte Ideen oder Anregungen, die das Schreiben wieder erleichtern.
  2. Beweg dich. Steh auf und lauf ein wenig herum. Beweg deine Beine im Sitzen. Strecke deine Arme ganz nach vorne und hinten. Die Bewegung hilft.
  3. Hör Musik, am besten ein gutes Lied. Laut. Spiel Luftgitarre, wenn es dir danach ist.

Die EINE Technik für eine Schreibblockade gibt es nicht, denn sie sind genauso individuell wie dein eigener Schreibstil. Aber versuch die ersten drei obigen Möglichkeiten das nächste Mal, wenn du mit dem Schreiben nicht weiterkommst.

Es geht nicht, um das Richtige zu tun, sondern um das Richtige für dich zu finden. Und was dir hilft, ist das Richtige.

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Wartezimmer

Wenn du einen festen wirtschaftlichen Termin hast (beim Steuerberater, Notar, Geschäftspartner usw.) und musst einen Moment vorher im Wartezimmer verbringen, dann sitze nicht. Bleib stehen. Auch wenn andere Leute schon sitzen und einen Sitzplatz ist frei, bleib trotzdem stehen.

Wenn du stehenbleibst, erzeugt dein Verhalten eine gewisse Wichtigkeit und Selbstverständlichkeit. Dieses Verhalt wirkt alles andere als übertrieben oder arrogant. Deine Zeit ist kostbar. Du hast einen konkreten Termin.  Das soll und muss respektiert werden.

Wenn die Sekretärin dich anschaut, während du stehst, weiß sie ganz genau, dass du erwartest, selbstverständlich termingerecht behandelt zu werden.  Warum würdest du sonst da stehen?

Diese Regelung setzt voraus, dass du einen festen Termin hast und ist nicht geeignet für Wartezeiten beim Arzt oder Krankenhaus.

Für eine erfolgreiche Wirtschaft ist Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit selbstverständlich.  Gib dich nicht mit weniger zufrieden.

Bleib stehen im Wartezimmer.

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Kopfnicken

Du redest mit jemandem und er nickt mit dem Kopf hoch und runter.

Die meisten von uns werden das Verhalten als Verständnis oder Zustimmung bewerten.

Oder war es nur aus Höflichkeit dir gegenüber, um deine Gefühle nicht zu verletzen? Dein Gesprächspartner ist sowieso nicht mit dem, was du erzählst einverstanden, aber durch das Nicken ist alles viel schneller vorbei, denn es gibt keine Gründe für Diskussionen oder Argumente mehr.

Beide Szenarien sind möglich.

Die Untersuchungen zu den Themen Kopfnicken und Kopfschütteln sind ausführlich und detailliert niedergeschrieben worden. Aber was nutzen wir wirklich im Alltag?

Es wird Zustimmung beim Nicken vermutet.  

Wenn du daher sicher sein willst, dass dein Gesprächspartner deinen Ausführungen oder Erzählungen wirklich zustimmt, dann frag einfach danach, um sicher zu sein.

Kann die Frage schaden?

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Ein Wunsch frei

Wenn du plötzlich die Möglichkeit hättest, einen Wunsch erfüllt zu bekommen, egal was, was würdest du dir wünschen?

Bist du dir auch wirklich sicher, dass dein Wunsch keine Nachteile hat? Vielleicht jetzt nicht, aber später? Oder nimmst du diese eventuellen Nachteile in Kauf?

Diese einfache Frage ist eine hervorragende Übung, um die eigenen Gedanken zu hinterfragen, erweitern und ergänzen. Als zusätzliches Bonus macht die Übung in der Regel auch Spaß.

Probiere es jetzt aus.

Wunsche dir was.

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Zähneputzen mit der anderen Hand

Wenn du Rechtshänder bist, dann putz du deine Zähne wahrscheinlich auch mit der rechten Hand. Linkshänder putzen in der Regel mit der linken Hand. Wie immer, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Das Zähneputzen an sich läuft ziemlich automatisiert ab. Wir wissen und nehmen wahr, dass wir unsere Zähne putzen, aber so richtige Aufmerksamkeit schenken wir dieser Aufgabe nicht.

Versuche ab morgen die Zähne mit der anderen Hand zu putzen und ich meine es ernst. Bitte nicht lachen. Nicht denken, dass es sinnlos wäre. Probiere es, und zwar eine Woche lang mit der anderen Hand die Zähne zu putzen.

Das Putzen mit der anderen Hand wird dir wahrscheinlich am Anfang schwerfallen und es wird zumindest sehr gewöhnungsbedürftig für dich sein, aber bleib dran.

Warum diese Übung?

Das Zähneputzen mit der anderen Hand verlangt Konzentration und Aufmerksamkeit, weil die Tätigkeit ungewohnt ist. Dadurch werden unterschiedliche Bereiche im Gehirn aktiviert und beansprucht, als wenn du mit der üblichen Hand die Zähne geputzt hättest.

Allein die Tatsache, dass du etwas anders machst, erweiterst du deinen Horizont. Nicht umsonst machen Leute einen Spaziergang, um auf neue Gedanken oder Ideen zu kommen. Es ist etwas anders als sonst. Etwas Neues.

Probiere es, bevor du vielleicht voreilig denkst, dass es Quatsch ist. Ich muss gestehen, ich war auch skeptisch. Dann habe ich es eine Woche lang probiert. Eine interessante Erfahrung in der Tat.

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