Was am Ende unseres Lebens wichtig ist

Ist es dein Haus, dein Auto oder deine letzte Arbeitsstelle? Vielleicht ist dein Ehepartner das Wichtigste? Möglicherweise deine Kinder oder vielleicht sogar deine ganze Familie?  Oder ist das Wichtigste vielleicht das, was du hinterlassen hast?

Die Antworten sind so unterschiedlich, wie die Menschen es selbst sind.

Interessant sind aber die Gemeinsamkeiten.

Die meisten Menschen möchten etwas hinterlassen und nicht umsonst gelebt zu haben.

Das Problem? Die meisten von uns werden keine bahnbrechenden Entdeckungen machen oder geniale Produkte erfinden. Unser Einfluss bleibt also räumlich und auch zeitlich begrenzt. Was tatsächlich aber immer übrig bleibt, sind die Erinnerungen.

Am Ende deiner Zeit, was soll in den Köpfen der Menschen bleiben, die dich kannten?

Die Zeit darüber nachzudenken ist, offen gestanden, gerade jetzt, denn nur jetzt hast du die Möglichkeit etwas dafür zu tun und eine Garantie für später gibt es leider nicht.

Die täglichen Kleinigkeiten

Es sind oft die Kleinigkeiten im Leben, die das Leben lebenswert machen. Diese Kleinigkeiten werden aber gelegentlich übersehen oder als eine Selbstverständlichkeit betrachtet.

Das kann ein Dankeschön sein, weil du eine Tür für den Nächsten offengehalten oder weil dein Partner dir eine zusätzliche Portion Spaghetti gekocht hast, weil er oder sie ganz genau weißt, wir gerne du sie isst.  

Wenn wir etwas übersehen, dann resultiert das meistens aus Gewohnheit oder Unaufmerksamkeit. Wenn wir etwas als eine Selbstverständlichkeit betrachten, dann meistens, weil wir Erwartungen damit verknüpft haben und das Ergebnis daher erwarten.

Viele Kleinigkeiten im Leben übersehen wir oder betrachten wir als selbstverständlich, bis sie nicht mehr da sind oder nicht mehr vorkommen. Dann plötzlich merken wir, dass etwas fehlt.

Es sind aber oft genau diese Kleinigkeiten, die uns durch schwierige Zeiten begleiten und stärken können, wenn wir sie wahrnehmen.

Ja, wenn wir sie wahrnehmen.

Der Überraschungsanruf

Wenn ich weiß, dass du mich anrufen wirst, dann freue ich mich darüber und warte darauf, bis es bei mir klingelt. Wir haben dann meistens ein gutes und entspanntes Gespräch und machen in der Regel auch paar Witze dabei. Dann legen wir auf und gehen unsere eigenen Wege weiter.

Ich habe mich über das Gespräch bereits im Voraus gefreut und ich lasse es gerne bei mir in Erinnerung bleiben.

Das Gespräch war aber erwartet. Wir haben im Vorfeld vereinbart, miteinander zu sprechen.

Gestern habe ich einen Menschen angerufen, den ich seit knapp zwei Jahren nicht mehr gesehen habe, einfach so. Er kam mir einfach in den Kopf und ich habe die Gelegenheit benutzt, ihn einfach anzurufen, bevor 100 andere Dinge in meinen Kopf kommen und ich vergesse wieder die Idee.

Er war geschockt und völlig begeistert, dass ich mich einfach so gemeldet habe, nur um Hallo zu sagen und um zu fragen, wie es ihm so geht.

Wir hätten genauso gut das Gespräch im Vorfeld vereinbaren können, aber es war die Überraschung an sich, die die große Wirkung bei diesem Gespräch ausgelöst hatte. Einfach eine unerwartete Freude.

Tätige heute einen Überraschungsanruf bei einem alten Freund oder Bekannten. Einfach so.

Nicht die Idee als gut empfinden und dann weiter im Netz surfen oder etwas anders machen.

Greif jetzt zum Telefon und tätige den Überraschungsanruf, denn wenn er nicht jetzt gemacht wird, ist die Chance später wesentlich geringer, dass er tatsächlich gemacht wird und das wäre schade.

Wie lange sollen wir unsere Zähne putzen?

Die kurze Antwort und auch die Empfehlung der meisten Experten in diesem Bereich ist:

Circa zwei Minuten.

Zu langes und druckvolles Putzen wirkt sich ungünstig auf den Zahnschmelz aus und ist daher zu vermeiden.

Falls du ein elektrisches Gerät zum Zähneputzen benutzt, kann sich diese Zeit ein wenig verlängern, bevor alle Stellen gründlich gereinigt werden können.

Es gibt aber unterschiedliche Meinungen zu der Frage, wie oft wir täglich die Zähne putzen sollen. Der eine Experte sagt nur einmal täglich (was ich seit Jahren selbst praktiziere) und der andere Experte empfiehlt zweimal am Tag. Hier kann sich vermutlich jeder für sich selbst entscheiden, was gut und sinnvoll ist.

Manche Themen sind vielleicht wichtiger als sich um das Thema Dauer des Zähneputzens lange und ausführlich zu beschäftigen (Ausnahmen bestätigen die Regel), aber ich bin selbst tatsächlich mehrmals zu diesem Thema befragt worden.

Daher die einfache Antwort und Empfehlung.

Glücklicherweise sind diese Blogbeiträge immer so kurz, was? 🙂

Wie viel Wasser sollen wir wirklich täglich trinken?

Die Wichtigkeit des Wassertrinkens hat sich herumgesprochen und dürfte überall bekannt sein.

Die Frage ist oft, wie viel Wasser wir eigentlich jeden Tag benötigen?

Vor ein paar Jahren habe ich sogar drei unterschiedliche Apps gehabt, die mich täglich daran erinnert haben, noch ein Glas Wasser zu trinken. Zeitweilig habe ich das auch gemacht.

Das Problem war die Menge.

In allen Apps war meine empfohlene Trinkmenge, basierend auf meinem Gewicht und meiner Tätigkeit, mit knapp 3,5 Litern täglich bemessen.

Ganz ehrlich? Ich habe mich wirklich angestrengt, diese Menge zu trinken. Mehrfach versucht über mehrere Tage.

Ich habe versagt. Ja, sogar vollkommen versagt.

An keinem einzigen Tag war ich in der Lage, so viel Wasser im Laufe eines Tages zu trinken, egal was ich gemacht habe. Noch schlimmer war die Tatsache, dass ich noch mehr Wasser hätte trinken müssen, wenn ich mich mehr bewegen würde als jetzt in meiner Tätigkeit als Coach und Unternehmensberater.

Dann habe ich versucht, mein normales Trinkverhalten (ohne Anstrengungen) zu dokumentieren. Auf einem einfachen Blatt Papier. Kaffee habe ich dazugezählt (auch ein No-Go bei vielen Wassertrinkern).

Das Ergebnis nach fast einem Monat? Ich trinke circa 1,5 Liter täglich und das reicht mir, damit ich leistungsfähig und kreativ bleiben kann.

Die Menschen, die ich kenne, trinken auch durchschnittlich 1,5 Liter Flüssigkeit täglich. Und nein, ich kenne leider keine Hochleistungssportler und kann sie daher nicht befragen, was sie denn trinken, mit Sicherheit aber viel mehr. Aber für alle anderen durchschnittlichen Menschen bleiben wir bei 1,5 Liter.

Dann habe ich nachrecherchiert und diesen Satz im Internet bei der AOK-Krankenkasse gefunden:

„Das Bundesministerium für Ernährung empfiehlt Erwachsenen, im Durchschnitt 1,5 Liter täglich zu trinken. Deutlich höher sollte die Trinkmenge bei trockener Luft, Hitze und bei Erkrankungen wie Fieber und Durchfall sein.“

AOK Krankenkasse

Was für ein Zufall! Ausnahmsweise widerspiegeln die Empfehlungen der Wissenschaft die Erfahrungen aus der Praxis. Bitte mehr davon liefern, auch in anderen Bereichen!

Du darfst jetzt abwägen, ob du deine Wasser-Apps auf deinem Handy noch behalten willst oder sie lieber löschst, damit du mehr Platz für wichtigere Sachen hast.

Die Antwort auf die obige Frage lautet daher: 1,5 Liter täglich, plus/minus je nach Tätigkeit, Alter und Gesundheit.

Und ja, jetzt muss dieser Satz auch noch kommen:

Ich bin kein Arzt. Diese Aussagen spiegeln mein Wissen und meine eigenen Erfahrungen wider und sind daher lediglich meine persönlichen Empfehlungen für die Trinkmenge eines durchschnittlichen und gesunden Menschen. Für eine für dich persönlich geeignete Trinkmenge konsultiere immer einen Arzt.