Den Kugelschreiber vorher aufwärmen

Es kommt immer wieder vor, dass wir etwas unterschreiben müssen. Der Kugelschreiber wird uns gereicht und wir leisten unsere Unterschrift.

Hast du schon mal bemerkt, was passiert in sehr vielen Fällen?

Die Tinte im Kugelschreiber fängt nicht gleich an zu fließen und die ersten Zeichnungen oder Bewegungen sind nicht ganz lesbar. Das muss nicht unbedingt tragisch sein, aber wenn du eine Telefonnummer aufschreiben willst, aber später nicht alle Ziffern komplett lesen kannst, dann sieht die Sache ein wenig anders aus.

Bevor du den Kugelschreiber benutzt, soll er aufgewärmt werden, und zwar durch kreisende Bewegungen auf einem anderen Blatt Papier. Keine Linien, sondern Kreise sorgen dafür am besten, dass der Kugelschreiber am zuverlässigsten funktioniert.

Wenn du am Schreibtisch sitzt, dann lege ein Schmierblatt zur Seite und zeichne ein paar Kreiseln, bevor du anfängst, etwas anders auf einem anderen Blatt zu schreiben oder zu notieren.

Dieser Tipp wird zwar die Welt nicht verändern, aber es sind manchmal die Kleinigkeiten im Alltag, die unseren Alltag tatsächlich doch ein wenig erleichtern können.

Die Macht der Nachahmung

Einer der wichtigsten Bausteine für eine erhöhte Sympathieempfindung ist die Nachahmung. Eine übertriebene oder künstliche Nachahmung dagegen sorgt in der Regel jedoch für Irritation.

Die Nachahmung muss sowohl subtil als auch ehrlich sein.

Wenn dir eine Nachahmung nicht liegt, dann soll sie lieber ebenfalls nicht benutzt werden.

Kleinigkeiten haben oft große Auswirkungen.

Wenn dein Gesprächspartner sich zurücklehnt, mache das Gleiche ebenfalls. Lehnt er oder sie sich vor, mache das auch.

Wenn dein Gegenüber die Hände viel bewegt, dann sollst du das ebenfalls.

Nochmals zur Verdeutlichung: weniger ist fast immer mehr.

Übrigens, die Nachahmung geht auch andersherum. Wenn dein Gesprächspartner deine Bewegungen und Gesten widerspiegelt, dann kannst du davon ausgehen, dass er oder sie einen guten Eindruck bei dir machen will (oder etwas anders erreichen möchte).

Aber allein die Tatsache, dass du gemerkt hast, dass dein Gesprächspartner dich nachahmt, gibt dir bestimmte Vorteile, die du später im Umgang miteinander benutzen kannst.

Denn die optimale Nachahmung merkt man gar nicht.

Der Kaffeetrick im Alltag

Wer Kaffee trinkt, hat meistens entweder eine Lieblingssorte oder hat sich einfach daran gewöhnt, das zu trinken, was da ist.

Der Kaffeetrick im Alltag ist leicht zu erklären und kann mit einem Wort beschrieben werden.

Abwechslung.

Abwechslung muss nicht zwangsläufig bedeuten, die Kaffeesorte zu wechseln, sondern einfach etwas ein klein wenig beim Kaffeetrinken zu verändern.

Was verändert wird, ist nicht unbedingt wichtig. Hauptsache, etwas wird verändert. Weniger Zucker als sonst, Milch oder weniger als sonst, vielleicht dieses Mal schwarz oder doch sehr dünn, fast wie Wasser?

Warum die Abwechslung ein Trick ist, kann leicht erklärt werden.

Durch diese Veränderungen nimmst du den Kaffee unterschiedlich wahr und diese Abwechslung sorgt für eine erhöhte Wahrnehmung des Kaffeetrinkens im Gehirn. Dein Gehirn muss nun diese abweichende Kaffeevariante neu bewerten, egal ob die Bewertung besser oder schlechter ausfällt.

Dieser Bewertungsprozess nimmt die Gewohnheiten aus dem Kaffeetrinken kurzzeitig weg und ist der Trick für das Kaffeetrinken im Alltag.

Wenn die Veränderung dir doch schmeckt, dann nimmst du vielleicht das nächste Mal die gleiche Mischung. Und wenn nicht, dann freust du dich umso mehr, wenn deine alte Kaffeesorte wieder über die Lippen fließt.

Montagsfrage 16

Jeden Montag wird eine neue Frage gestellt, die dazu genutzt werden kann, die graue Masse zwischen den Ohren anzuregen und die Woche gedanklich aktiv zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet daher:

Was ist deine Lieblingsfarbe und warum?

Was unsere Lieblingsfarbe ist, können wir meistens schnell beantworten.

Warum diese unsere Lieblingsfarbe ist, fällt uns in der Regel schwieriger zu beantworten.

Es lohnt sich darüber nachzudenken, was deine Lieblingsfarbe ist oder sein konnte und vor allem warum, denn es gibt Gründe warum und wenn wir wissen, welche das sind, erlaubt uns dieses Wissen tiefere Einblicke in uns selbst.

Was du nicht sagen sollst, wenn ein Mensch stirbt

Es gibt bereits zahlreiche Hinweise und Vorschläge, was du sagen kannst oder sollst, wenn ein Mensch stirbt. Die meisten dieser Vorschläge beschreiben das empfohlene Verhalten, entweder wenn du eine Trauerrede halten sollst oder wie du dich bei den Hinterbliebenen am höflichsten verhalten kannst.

Was du sagen kannst oder sollst, ist immer sehr individuell. Diese Entscheidung hängt von der jeweiligen Situation ab und wie gut du den Verstorbenen kanntest, um nur zwei der entscheidenden Faktoren zu nennen.

Wesentlich wichtiger als, was du sagst, ist jedoch, was du nicht sagen sollst.

Auch hier gibt es zahlreiche Hinweise und Vorschläge für Dinge zu finden, die du nicht sagen sollst, wenn ein Mensch stirbt. Und auch hier sind die meisten gut gemeinte Hinweise und Vorschläge, situationsbedingt und hängen von der jeweiligen Situation ab.

Also, Grundregeln sind schwierig, allgemein festzulegen.

Schwierig, aber trotzdem nicht unmöglich, denn es gibt etwas, was du nicht sagen sollst, über verstorbene Menschen.

Schlechtes, um nur Schlechtes zu sagen.

Wenn du nichts anders als Schlechtes sagen kannst, denn sage lieber gar nichts.

Jeder Mensch hat etwas Schlechtes an sich. Nach dem Tod sind diese Eigenschaften nicht mehr sonderlich zu erwähnen, wenn sie nicht im Zusammenhang mit etwas Positivem stehen.

Diese Empfehlung ist eine allgemeingültige und menschliche Empfehlung, die ich getrost aussprechen kann, ohne vorherige Untersuchung der betroffenen Person, und zwar in allen Fällen.