Jahresrückblick 2025

Ein weiteres Jahr ist vergangen, und wie schnell die Zeit doch verging.

Wie jedes Jahr gab es Hochs und Tiefs, freudige Ereignisse und auch Enttäuschungen.

Man versucht natürlich, die freudigen Ereignisse in den gedanklichen Vordergrund zu stellen, und aus den Enttäuschungen der Vergangenheit zu lernen, aber das klappt nicht immer.

Lange sind die Zeiten vorbei, als ich dachte, wie tragisch es wäre, denselben Fehler zweimal zu machen. Inzwischen bin ich der Meinung, dass wir oft mehr aus wiederholt gemachten Fehlern lernen können, als wenn wir zu hartnäckig versuchen würden, sie niemals ein zweites Mal zu begehen. Die Betonung liegt auf „zu hartnäckig“.

Auch hier auf blaz.de wurde jeden Tag im Jahr 2025 gebloggt, ohne Ausnahme.

Angefangen habe ich genau am 1. Januar 2022 und bis heute jeden Tag etwas gepostet. Und ich versuche nicht, Beiträge mit Unsinn oder Füllmaterial zu füllen, nur damit ich jeden Tag etwas schreiben kann, sondern hoffentlich etwas Nützliches, Sinnvolles oder Nachdenkliches.

Bis jetzt und ohne diesen Beitrag wurden 1460 Beiträge veröffentlicht. Das sind 1460 Tage durchgehend.

Insgesamt wurden 263.741 Wörter in Beiträgen geschrieben, ohne feste Seiten wie Datenschutz oder Impressum zu zählen.

Die durchschnittliche Wortzahl pro Beitrag beträgt 181 Wörter und das entspricht weiterhin meinen Vorstellungen, kurz, kompakt und auf den Punkt zu schreiben.

Es wurde keine störende Werbung eingeblendet und keine Cookies eingesetzt, die man mit einem Button akzeptieren, ablehnen oder anpassen muss. Gar keine Cookies.

Auch weiterhin wurden keine sozialen Medien eingesetzt oder verwendet, um angebliche Reichweite zu gewinnen. Gar keine sozialen Medien wurden benutzt.

Nur bestmöglich versucht, Wissen und Erfahrungen so nützlich und verständlich wie möglich zu vermitteln.

Hier und nur hier, auf blaz.de.

Wer ein Zuhause hat, braucht nicht überall zu wohnen. Diese Aussage beinhaltet für mich gewisse Parallelen zu unserer digitalen Welt, in der viele Leute glauben, überall aktiv sein zu müssen, um erfolgreich zu sein, oder überhaupt gesehen zu werden.

Dass es anders geht, erlebt ihr gerade hier.

Rückblickend betrachtet war es ein turbulentes Jahr, aber wenn ich darüber nachdenke, waren die meisten Jahre meiner bisher 30-jährigen Tätigkeit als selbstständiger Coach und Berater für Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMU) im Rhein-Main-Gebiet, mehr oder weniger immer turbulent.

Ich frage mich manchmal, ob ich mich an turbulente Jahre irgendwann gewöhnen werde. Aber dann denke ich nochmals darüber nach und erkenne, dass es die turbulenten Jahre waren, die uns die meiste Bewegung in unsere Gesellschaft gebracht haben, denn wenn es uns „zu gut“ geht, dann passiert weniger, weil es keinen Bedarf dazu gibt.

In diesem Sinne freue ich mich doch auf weitere turbulente Jahre, denn erst wenn wir uns weiterentwickeln, können wir alle besser werden. Und manchmal benötigt man dafür ein wenig Turbulenz. Aber es muss nicht übertrieben sein, ja?

Danke für das Lesen und für die Treue im vergangenen Jahr.

Ich wünsche alles erdenklich Gute für das neue Jahr, mit viel Glück, Erfolg und vor allem Gelassenheit und bestmöglicher Ausgeglichenheit im Alltag.

Bleib gesund.

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Eine jährliche Reflexion

Am Ende jedes Jahres kann es sehr hilfreich sein, das Jahr kurz Revue passieren zu lassen und sich die wichtigsten Erfahrungen und Ereignisse in Erinnerung zu rufen.

Dieses Jahr hat mir ein Bloggerkollege freundlicherweise die Erlaubnis erteilt, seine eigene Liste für seine jährliche Rückschau hier zu veröffentlichen. Ich finde diese Liste zum Nachdenken anregend, inspirierend und aufschlussreich und habe sie aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt. 

Vielen Dank an Rohan Rajiv für diese Liste aus seinem inspirierenden Blog „A Learning a Day”:

1. Was sind die zwei wichtigsten Themen/Erinnerungen/Momente, an die ich mich im Jahr 2025 erinnern werde?

2. Was waren die zwei wichtigsten Lektionen, die ich 2025 gelernt habe?

3. Wir lernen aus einer Mischung aus drei Quellen: a) Handeln und Reflektieren unserer Erfahrungen, b) Menschen und c) Bücher/Kurse oder zusammengefasste Informationen. Wie sah meine Mischung im Jahr 2025 aus?

a) Handeln + Reflexion:

b) Menschen:

ci) Bücher/zusammengefasste Informationen:

4. Wenn ich auf mein Jahr 2025 zurückblicke: Was waren die beiden wichtigsten Themen/Bereiche und Prozesse/Ergebnisse, denen ich Priorität eingeräumt habe (Beispiele: Karriere – Priorität für das ABC-Projekt oder eine Gehaltserhöhung, Gesundheit – Priorität für mehr Bewegung im Freien oder 10 Kilo abnehmen)? Entsprachen meine Prioritäten meinen Absichten oder gab es Überraschungen?

5. Was sind die beiden wichtigsten Themen/Bereiche und Prozesse/Ergebnisse, die ich 2026 priorisieren möchte?

6. Was sind 1–2 Dinge, die ich aus dem Jahr 2025 mitnehmen werde, und was sind 1–2 Dinge, die ich zurücklassen werde?

7. Was muss ich 2026 am dringendsten lernen und wie plane ich dies zu tun (Gewohnheiten/Kontrollpunkte usw.)?

8. Was habe ich für 2026 geplant, um mich auf Erneuerung und unvergessliche Erlebnisse zu konzentrieren (z. B. Urlaubspläne, Wochenendaktivitäten, Hobbys)?

9. Gesundheit, enge Beziehungen und Geld sind grundlegend für unsere Lebensqualität. Was sind meine Leitprinzipien oder Gewohnheiten, wenn ich über diese Aspekte im Hinblick auf das Jahr 2026 nachdenke?

Gesundheit:​

Enge Beziehungen:​

Geld:​

10. Welche 2 bis 5 Grundsätze und/oder Werte/Tugenden möchte ich in meinem Leben beherzigen? Hinweis: Hier kannst du deine Notizen aus der vorherigen Frage einfließen lassen. Speichere diese am besten auf deinem Handy, damit du sie morgens als Erstes lesen kannst.

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Montagsfrage 161

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Hast du Neujahrsvorsätze für das bevorstehende neue Jahr schon gemacht?

Wenn ja: Warum hast du sie nicht vorher gemacht und wieso verknüpfst du diese Vorsätze mit einem neuen Jahr?

Wenn nein: Was hält dich davon ab, neue Vorsätze jetzt zu machen und schon jetzt anzufangen, sie umzusetzen, anstatt auf einen bestimmten Zeitpunkt zu warten?

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Er war stets bemüht

Es kann ganz schön demotivierend sein, wenn man sehr lange an einem Projekt oder an einer Aufgabe arbeitet, und es einfach nicht klappt, so wie man es sich erhofft hätte.

Einer der Hauptgründe, weshalb eine solche Erfahrung so demotivierend wirken kann, liegt an den Erwartungen.

Der berühmte Satz „Er war stets bemüht….“ aus Zeugnissen und Arbeitsbewertungen ist meistens lediglich eine nette Art und Weise zu schreiben, dass die betroffene Person, die Arbeit nicht wie erwartet oder vorgegeben, erledigt hat.

Und da sind wir wieder an dem Punkt – die Begriffe „erwartet“ oder „vorgegeben“.

Das bedeutet, dass die Bewertung aufgrund fremder Kriterien getroffen wurde, und im Alltag ist das üblich, denn Unternehmen müssen und dürfen Erwartungen an Arbeitsprozesse setzen und diese anschließend bewerten.

Diese Bewertung ist jedoch fehl am Platz bei privaten oder persönlichen Unternehmungen und Projekten, wie Hobbys.

Ob du bei privaten und persönlichen Tätigkeiten stets bemüht warst oder nicht, entscheidest du immer selbst.

Die entscheidende Frage ist, ob du, trotz der Tatsache, dass deine Tätigkeit manchmal nicht vorwärtskommt und demotivierend wirken kann, trotzdem im Großen und Ganzen glücklich bist.

Wenn die Glücklichkeit den gelegentlichen Frust allgemein überwiegt, dann kann diese Bewertung angepasst werden;

Ich war bisher stets bemüht, und ich werde jeden Tag ein wenig besser, und dafür bin ich, trotz Rückschlägen der Vergangenheit und der fehlenden Erreichung aller Ziele, glücklich, dass ich trotzdem nicht aufgegeben habe und weitermachen werde.

Das verleiht dem Begriff „stets bemüht“ doch eine neue Bedeutung, aber sie kommt in den meisten Zeugnissen und Bewertungen von fremden Unternehmen und Personen wenig vor.

Aber in den eigenen Bewertungen gehört sie rein und das hat nichts mit Sarkasmus zu tun.

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Schnelle Tipps für mehr Motivation

Motivation ist kein flüchtiger Funke, sondern eine konstante Triebkraft. Sie wächst dort, wo Ziele klar sind, Fortschritte sichtbar sind und das, was wir tun, einen Sinn hat.

Findet eure innere Balance: Was wollt ihr wirklich erreichen und warum sind euch diese Ergebnisse wichtig?

Schreibt eure Motive auf, haltet kleine Erfolge fest und feiert sie – das stärkt euer Selbstvertrauen und hält eure Motivation aufrecht.

Hilfreiche Taktiken:

Setze dir konkrete, erreichbare Schritte statt vager Absichtserklärungen.

Etabliere regelmäßige Rituale, z. B. 10 Minuten konzentriertes Arbeiten am Morgen.

Suche Feedback und ein Umfeld, das dich vorantreibt, statt dich zu entmutigen.

Verbinde Aufgaben mit persönlichen Werten, damit du auch in schwierigen Zeiten daran festhältst.

Denke daran: Motivation ist wie ein Muskel. Du trainierst sie durch Wiederholung, Belohnung und Sinnhaftigkeit.

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