Es gibt immer etwas hier oder dort zu optimieren.
Den einen Satz im Blog ein wenig verständlicher, detaillierter oder komplett anders zu verfassen, bevor er veröffentlicht wird, geht immer.
Wenn man eine Party mit Freunden organisiert, gibt es immer etwas, das überprüft oder erledigt werden muss, damit es eine wirklich gelungene Party wird.
Bei der persönlichen Weiterbildung gibt es bekanntlich ein lebenslanges Optimierungspotenzial.
Die Frage ist immer, wann genug, genug ist, und das ist nicht immer leicht zu erkennen und in der Regel noch schwieriger umzusetzen.
Der Optimierungswahn kann jedoch tatsächlich optimiert werden, wenn man bereit ist, etwas zu akzeptieren, was vielleicht doch nicht so optimal ist.
Verständnis dafür zu haben, dass optimal nicht immer optimal sein muss, um optimal zu sein.
Das ist auch keine Wortspielerei, sondern eine Anregung, darüber nachzudenken, ob das Optimale wirklich optimal ist, oder ob etwas Suboptimales doch tatsächlich optimal wäre.
Das ist übrigens meistens der Fall, denn suboptimal kann man erreichen, optimal hingegen ist ein Prozess, der immer wieder stattfinden wird.
Die Frage bleibt zu stellen, wann genug, genug ist.
Dann kann das Optimum erreicht werden, ohne dass man unter einer endlosen Besessenheit von Optimierung leiden muss.