Wenn etwas unmöglich ist

Wenn etwas unmöglich ist, stellt sich die Frage: Warum glauben wir das?

Ist es tatsächlich wissenschaftlich und rechnerisch unmöglich, oder ist es moralisch unmöglich? Vielleicht beides?

In allen Fällen wurde diese Unmöglichkeit mit Grenzen versehen, unabhängig davon, ob diese Grenzen wissenschaftlich, rechnerisch oder moralisch begründet sind.

Wenn etwas unmöglich ist, dann stellt sich die Frage nach den Grenzen.

Je gründlicher und tiefer wir diese Grenzen verstehen, desto besser können wir einschätzen, ob sie wirklich unüberwindbar sind oder ob sie ein Produkt unserer eigenen Glaubenssätze und derzeitigen Erkenntnisse sind.

Frag nicht, warum etwas unmöglich ist, sondern frag, wo die Grenzen liegen, die es unmöglich machen.

Das hilft uns, besser zu erkennen und zu verstehen, wann etwas wirklich unmöglich ist oder ob diese Einschränkung in unseren eigenen Grenzen liegt.

Die tägliche Vereinfachung des eigenen Lebens

Täglich putzen wir unsere Zähne (oder sollten wir es zumindest regelmäßig tun).

Täglich essen und/oder trinken wir etwas (medizinische Ausnahmen und Fastenzeiten ausgeschlossen).

Und dazu gibt es zahlreiche weitere Tätigkeiten, Gewohnheiten und Aktivitäten, die wir immer wieder regelmäßig und auch täglich vornehmen.

In unserer zunehmend komplizierten Welt, soll eine tägliche Vereinfachung des eigenen Lebens zur sonst täglichen Routine hinzugefügt werden.

Nur eine Kleinigkeit vereinfachen, aber täglich.

Was diese Kleinigkeit sein kann und wie sie vereinfacht werden kann, ist immer individuell und kann nicht pauschal beantwortet werden.

Wir wissen jedoch meistens selbst, wo es ein wenig zu kompliziert in unserem Leben geworden ist, und genau dort können wir unsere Gedanken zunächst richten.

Die großen Veränderungen und Vereinfachungen müssen nicht unbedingt angestrebt werden, nur eine Kleinigkeit, aber jeden Tag.

Die Vereinfachung des eigenen Lebens ist ein Prozess und kein Ziel.

Wie beim Zähneputzen, Essen, Trinken und Schlafen: Wir machen diese Dinge täglich und die tägliche Vereinfachung des eigenen Lebens gehört dazu.

Wer verlinkt, hat es geliked

Das Einfügen eines Links zu etwas in einem Blogbeitrag oder einem Beitrag in den sozialen Medien gilt als ein „Like“ (Gefällt mir), auch wenn der Link lediglich dazu diente, auf ein Problem aufmerksam zu machen.

Das Internet lebt von Aufmerksamkeit, und ein Link im Netz trägt zu dieser Aufmerksamkeit bei und wird daher als ein „Like“ betrachtet und von den Suchmaschinen und KI entsprechend bewertet.

Wir sollten vorsichtig sein, worauf wir verlinken.

Und da dieser Beitrag in einem verenglischten Stil verfasst wurde, hier noch ein letzter, einfacher Satz, der dir vielleicht im Gedächtnis bleibt, bevor du das nächste Mal einen Link teilst.

Wer linkt, liked.

Montagsfrage 172

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Wenn du in einem einzigen Satz beschreiben müsstest, was du dir im Leben generell erhoffst, ohne ins Detail zu gehen oder eine lange Antwort zu geben, wie würdest du antworten?

Nimm dir ruhig eine gewisse Zeit, um darüber nachzudenken.

Falls es hilft, möchte ich den einen Satz nennen, der zusammenfasst, was ich mir im Leben generell erhoffe.

„Ich möchte die Welt ein wenig besser hinterlassen, als ich sie vorgefunden habe.“

Der Satz ist auch nicht mal von mir, sondern von Robert Baden-Powell, aber es steckt viel Wahrheit und Inhalt drin.

In nur einem einzigen Satz.

Wie sieht es bei dir aus?

Man findet, was man sucht

Das gilt auch für Nachrichten und welche Themen in den Nachrichten gesucht werden.

Aber die Suche ist nur der erste Schritt, denn man findet bekanntlich immer, was gesucht wird.

Entscheidend ist daher immer zu verinnerlichen, dass die Suche an sich genauso relevant, wenn nicht sogar wichtiger ist, als die Ergebnisse selbst.

Wenn immer wieder ähnliche Ergebnisse geliefert werden, dann tendieren wir dazu, zu glauben, dass sie der Wahrheit entsprechen.

Das nennt sich aus dem Englischen „Confirmation Bias“, und das ist eine kognitive Verzerrung, bei der Menschen Informationen bewusst oder unbewusst so auswählen, interpretieren und erinnern, dass sie ihre eigenen bestehenden Überzeugungen, Annahmen oder Hypothesen bestätigen.

Wichtig ist das Wort „Verzerrung“, denn das bedeutet, dass wir die Nachrichten so anpassen und nur welche annehmen, die wir haben möchten, unabhängig davon, ob sie einer nachweisbaren Wahrheit entsprechen oder nicht.

Lasst uns bewusst darauf achten, wonach wir suchen, denn oft sind es gerade die Ergebnisse, die wir zunächst nicht glauben oder nicht anerkennen wollen, die das vollständige Bild der Informationen vermitteln, nach denen wir suchen.