Die Vergangenheit nach vorn holen

Dieser Prozess ist meistens selektiv, denn wir möchten selbst entscheiden, welche Erfahrungen und Erlebnisse wir auf unserem weiteren Lebensweg mitnehmen und uns gegenwärtig dienlich oder nützlich sind.

Es ist der Prozess des Aussortierens, der für die meisten Menschen problematisch ist.

Manche Erfahrungen und Erlebnisse möchten wir zwar hinter uns lassen und teilweise vielleicht komplett vergessen, aber leicht ist das nicht.

Unsere Vergangenheit prägt uns, sowohl die guten als auch die weniger guten Erfahrungen.

Die Vergangenheit kann jedoch nützlich sein, wenn man diese alten Erfahrungen gezielt auf die aktuelle Lebenssituation anwendet und nicht versucht, lediglich die gewünschten Aspekte davon zu behalten.

Denn wir selbst entscheiden noch in der Gegenwart, wie wir mit der Vergangenheit umgehen.

Und damit wir in der Gegenwart intelligente Entscheidungen treffen können, müssen wir unsere gesamte Vergangenheit im Gepäck haben, nicht nur Teile davon.

Die eigene Orientierung gelegentlich überprüfen

Diese Empfehlung sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, wird aber im Allgemeinen viel zu wenig praktiziert.

Unsere eigene Orientierung ist eine kognitive Fähigkeit, die es uns ermöglicht, uns in Bezug auf unser eigenes Zeit-, Raum- und Personenempfinden zu orientieren.

Mit anderen Worten:

Man kann sich fragen: Bin ich noch auf dem für mich richtigen Lebensweg? Habe ich noch genügend Zeit? Bin ich in der richtigen Umgebung? Möchte ich weitermachen wie bisher?

Die eigene Orientierung wird meistens daher nicht überprüft, weil wir in Gewohnheiten gefangen sind, ohne es häufig selbst zu bemerken.

Ein altes Sprichwort kann diese Aussage vielleicht bekräftigen:

Auch die längste Reise beginnt zwar mit dem ersten Schritt, aber es ist immer hilfreich, wenn die Richtung von Anfang an auch stimmt.

Eine gelegentliche Überprüfung der Orientierung kann uns dabei unterstützen, stets auf dem richtigen Weg zu bleiben.

Montagsfrage 113

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Was genau damit gemeint ist, wissen wir bereits.

Wir müssen nur einen Moment darüber nachdenken.

Schreiben und sprechen

Die derzeit laufende Grippewelle hat inzwischen auch mich erwischt und verhindert ein ordentliches schreiben am Schreibtisch, da ich dir ganze Zeit nur im Bett liege.

Eine für mich passende Lösung war die Spracheingabe von meinen Sätzen ins Handy, die anschließend in Texten umgewandelt werden, wie das gerade jetzt der Fall ist.

Ein netter Nebeneffekt von dieser Vorgehensweise ist die Tatsache, dass der gesamte Satz im Voraus ausgedacht werden muss bevor er ausgesprochen wird, sonst funktioniert das System nicht richtig.

Und das ist nicht immer so einfach wie es vielleicht erscheinen mag, weil diese Vorgehensweise ein Denken im voraus erfordert und zwar in ganzen Sätzen

Wer viel schreibt, sollte diese Übung gelegentlich auch mal probieren.

Denn wie wir denken, sprechen und auch schreiben sind immer miteinander verbunden.