Der Kuchen, der gut aussah, aber nicht schmeckte

Die 60. Geburtstagsfeier wurde ausführlich geplant und hervorragend organisiert. Es gab zahlreiche Kleinigkeiten zum Naschen und genügend zu trinken. Dann wurde der Kuchen präsentiert.

Ein Prachtstück mit drei unterschiedlichen Etagen und obendrauf war die Zahl 60 mit Kuchenglasur versehen. Erdbeeren, Schokolade und Zitrone haben den Kuchen einer besonderen Vielfalt gegeben.

Leider hat der Kuchen einfach niemanden geschmeckt, denn er war einfach nicht süß und der Zucker wurde bei der Vorbereitung einfach komplett vergessen. Es kann passieren und die Feier war trotzdem wunderschön und ein voller Erfolg. Wir haben sogar über den fehlenden Zucker herzlichst gelacht.

Sind nicht viele Websites wie dieser Kuchen?

Sie sehen schon hervorragend aus mit vielen Farben, Optionen und Möglichkeiten zum Anklicken.

Aber inhaltlich fehlt einfach der Zucker.

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Wenn die Suche nach Maßnahmen gegen Stress stressig wird

Manchmal erleben wir alle ein wenig mehr Stress als üblich und wir sind damit besonders belastet. Oder der Stress dauert einfach zu lange an und wir suchen nach einer Lösung oder zumindest paar Anregungen, was wir dagegen machen können.

Ich hatte auch einen solchen Tag.

Onkel Google und Tante Bing sind zwei gesprächige Ratgeber, wenn es um die Suche nach Maßnahmen gegen Stress geht. Und beide haben auch viel zu sagen, denn wenn wir die ersten Suchergebnisse durchgeblättert haben, fangen wir an zu begreifen, wie viele Fachleute es plötzlich im Internet gibt, die uns unterstützen können, wenn wir übermäßig gestresst sind.

Eine kleine Auswahl der Aussagen vom Onkel Google und Tante Bing:

„19 Möglichkeiten gegen Stress und Burn-out“
„7 Tipps, wie Sie Stress abbauen können“
„14 Methoden, um mit Stress besser umzugehen“

Die Listen gingen als weiter und am Ende ist gekommen, was kommen musste.

Ich war mehr gestresst als bevor ich mit der Suche überhaupt angefangen hatte.

Es gab so derart viele Optionen, Möglichkeiten und Empfehlungen von „Experten“, dass der Überblick schon längst verloren gegangen war.

Die Suche nach Stresslösungen war stressiger als der Stress selbst.

Die Lösung liegt in der Vorbereitung. Wir können uns zwar nicht auf alles vorbereiten, aber wenn wir zu erhöhten Stressbelastungen gelegentlich neigen (wie ich es tue), dann wissen wir meistens schon im Voraus, was uns hilft. In meinem Fall war es eine kurze Pause in der Sonne von gerade 5 Minuten. Ich war weniger gestresst und konnte weitermachen.

Jeder hat seine eigene Lösung. Behalte diese Lösung im Kopf, denn wenn es so weit ist, helfen dir die Onkel und Tanten im Netz nicht unbedingt weiter.

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Wenn du nicht der beste Kunde bist

Der Newsletter kam per E-Mail von einem Unternehmen, das ich seit fast 25 Jahren persönlich kenne und zur damaligen Zeit unterstützt hatte aufzubauen. Es sind mehrere tausenden Empfänger dieser E-Mails.

In diesem Newsletter haben sie über ein großes und gemeinsames Essen berichtet, welches sie mit den „besten Kunden des Unternehmens“ veranstaltet haben.

Uff. Was sind die anderen Kunden, die nicht teilgenommen haben? Einfach nur Kunden, die das Unternehmen duldet, wenn es unbedingt sein muss? Welche Kriterien muss ein Unternehmen oder Person erfüllen, damit sie zu den „besten Kunden“ gehören? Mehr Umsatz? Mehr Gewinn? Mehr Einsatz?

Was ein Fehler in der Wortauswahl. Jetzt haben tausende Kunden die Gewissheit, dass das Unternehmen sie nicht zu den besten Kunden zählt.

Ein Unternehmen lebt von allen Kunden und nicht nur von den angeblich besten. Wie ein Unternehmen mit den kleinsten und umsatzschwächsten Kunden umgeht, verrät oft mehr über das Unternehmen selbst als 1000 Newsletter und Presseberichte es je machen könnten.

Übrigens, ich habe das Unternehmen bereits kontaktiert und sie haben den Fehler auch erkannt und arbeiten schon an der Lösung. In der nächsten Newsletter wird berichtet, dass nicht die „besten Kunden“ gemeint war, sondern eine „kleine Auswahl unserer geschätzten Kunden“.

Jetzt wissen die Kunden, dass sie vielleicht nicht zu den „besten“ gehören, aber sie werden wenigstens ordentlich geschätzt. Ein Schritt in die richtige Richtung. Trotzdem wird es eine Zeit lange benötigen, bis dieser Fehltritt wieder aufgearbeitet wird.

Übrigens, der beste Kunde ist immer der, mit dem das Unternehmen gerade zu tun hat. Bitte diese Tatsache nicht vergessen, besonders bevor du anfängst, den nächsten Newsletter zu schreiben.

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Montagsfrage 32

Jeden Montag wird eine neue Frage gestellt, die dazu genutzt werden kann, die graue Masse zwischen den Ohren anzuregen und die Woche gedanklich aktiv zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Hast du aktive Daueraufträge, die du immer noch bezahlst bis heute, obwohl du keinen Nutzen mehr davon hast?

Dazu gehören sowohl Zeitungen und Zeitschriften, als auch Vereine und Institutionen. Ob digital oder analog, sind tatsächlich alle Daueraufträge noch notwendig? Was hindert dich daran, noch heute zu kündigen?

Daueraufträge gehören zu den Gewohnheiten, die wir mit der zunehmenden Zeit nicht mehr wahrnehmen und häufig einfach vergessen. Später wundern wir uns, warum wir so lange dabei geblieben sind.

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Weniger ist mehr in Marketing

Erst wenn du bereit bist zuzuhören, kann dir etwas verkauft werden. Und wenn das Produkt oder Dienstleistung dir nicht gefällt, dann hat sich die Sache erledigt.

Die meisten Menschen in Marketing verstehen die Bedeutung des Timings. Das ist die Zeit, wenn du eher zuhören würdest oder aufmerksamer bist als sonst. Die Werbung im Fernsehen, die sofort ohne Unterbrechung genau dann erscheint, als der Film so richtig spannend wird, ist ein Beispiel davon. Du bist ohnehin mit dem Fernsehen beschäftigt und du wirst die Werbung sehen, auch wenn sie dir gar nicht gefällt, zumindest der Anfang.

Das mit dem Gefallen ist schwieriger zu gestalten. Da die Menschen unterschiedlich sind, müssen unterschiedliche Bedürfnisse befriedigt werden. Je mehr Menschen du versuchst zu gefallen, desto weniger Menschen werden dich mögen. Diese Tatsache gilt auch für Werbung und Marketing.

Je gezielter das Marketing vorangetrieben wird, desto effektiver ist es. Das bedeutet automatisch, dass auch weniger Menschen angesprochen werden, aber daher die richtigen.

Übrigens, das funktioniert nicht nur mit Marketing, sondern auch mit unseren Freunden und Bekannten.

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