Der Titel und die Arbeit

Der Titel für eine geleistete Arbeit ist meistens nur ein Oberbegriff für die gesamte Arbeit an sich, und dient einer vereinfachten Orientierung und Zuordnung der Tätigkeit insgesamt.

Ein Titel wird dann problematisch zu beschreiben, wenn durch die Arbeit unterschiedliche oder vielfältige Tätigkeiten erbracht werden.

Alle Anwälte, die ich kenne, haben eine gewisse Orientierung oder bevorzugte Richtung für ihre Arbeit, unabhängig davon, ob sie zusätzlich einen Titel als Fachanwalt in einem bestimmten Bereich haben oder nicht.

Auch Steuerberater haben fast alle eine Orientierung oder Präferenz für die Arbeit, die sie leisten. Möglicherweise eine Richtung oder einen Schwerpunkt. Vielleicht auch eine gewisse Bevorzugung für bestimmte Mandanten, die sie aus Erfahrung besser betreuen können.

Das Gleiche gilt auch für Ärzte und viele andere Berufe.

Der Titel dient am Anfang zunächst immer nur der Orientierung.

Ob der Anwalt, der Steuerberater, der Arzt, der Berater oder der Coach die erwünschte Leistung tatsächlich erbringen kann, ist immer durch Nachfragen sicherzustellen, und zwar bevor die Leistung beantragt wird.

Ich bin selbst Life-Coach, würde mich aber niemals so bezeichnen, obwohl das meine Arbeit ist. Ich bin auch Berater für kleine und mittlere Unternehmen, würde mich aber ebenfalls niemals als Berater bezeichnen.

Meine Arbeit ist fast immer eine Mischung aus verschiedenen und oft unterschiedlichen Fähigkeiten.

Der Titel für meine Arbeit ist auch nicht Life-Coach oder Berater.

Der Titel ist David Blaz.

Obwohl dies insbesondere zu Beginn nicht besonders aussagekräftig ist, umfasst meine Arbeit fast immer Elemente sowohl des Life Coachings als auch der Beratung.

Wie bei anderen Berufen auch erfährt man dies jedoch nur, wenn man nachfragt oder etwas recherchiert.

Absichtliche Unwissenheit

Absichtliche Unwissenheit beschreibt den Zustand einer getroffenen Entscheidung, etwas nicht wissen zu wollen.

Man entscheidet sich aktiv gegen die Zunahme von Wissen oder Erfahrung in einem bestimmten Bereich oder Lebensabschnitt.

Da diese Entscheidung aktiv ist und daher immer bewusst getroffen werden muss, muss sie auch immer wieder aufrechterhalten werden, um zu vermeiden, dass man doch nicht an Wissen oder Erfahrung aus Versehen gelangt.

Die bewusste Entscheidung, etwas nicht zu wissen oder zu lernen, kann auch gewisse Vorteile mit sich bringen, denn wenn man etwas nicht weiß, ist man mit weniger Informationen konfrontiert, was die Entscheidungsfindung oft erleichtert.

Wichtig ist zu wissen und zu verstehen, weshalb man auf Wissen oder Erfahrung verzichtet.

In den meisten Fällen basiert die Entscheidung darauf, dass die Vorteile die Nachteile überwiegen.

Zu verstehen, wo die Vor- und Nachteile solcher Entscheidungen liegen und weshalb sie begründet sind, kann uns unterstützen, lange auf Wissen und Erfahrungen in bestimmten Bereichen zu verzichten.

Die absichtliche Unwissenheit, bewusst und gezielt angewendet, kann uns oft mehr dienen als schaden, denn wir müssen und können ohnehin nicht immer alles wissen.

Entscheiden wir für das Wesentliche, für das Nützliche und für das Zweckdienliche.

Dabei kann uns die absichtliche Unwissenheit unterstützen.

Emotionales Gleichgewicht – kurz erklärt

Emotionales Gleichgewicht beschreibt einen Zustand der Ausgeglichenheit zwischen den zahlreichen Emotionen, die wir jeden Tag empfinden und erleben.

Manchmal vergessen wir jedoch, dass wir ohne negative Gefühle die positiven Gefühle in unserem Leben nicht würdigen oder richtig einschätzen können.

Es sind die negativen Erfahrungen in unserem Leben, die uns emotionales Gleichgewicht ermöglichen, weil sie für Ausgeglichenheit sorgen.

Wir alle kennen Menschen, die erfolgreich sind, viel Geld haben und stets ihre Ziele erreichen und bekommen, was sie wollen – und dennoch nicht glücklich sind.

In solchen Fällen fehlt es oft an einem emotionalen Gleichgewicht.

Natürlich trifft dies nicht immer auf alle zu, aber diese Einschätzung ist oft zutreffend und kann uns Anlass zum Nachdenken geben.

Das Beste, was du heute machen kannst

Es kostet doch nichts.

Aber manchmal haben wir keine Lust, dies zu machen.

Es kommt auch vor, dass wir keinen Anlass dafür haben, dies zu tun.

Trotzdem ist es das Beste, was du heute machen kannst.

Schenke jemandem ein Lächeln.

Und bevor du gleich denkst, dass dieser Vorschlag banal, selbstverständlich oder nicht das Beste ist, was du heute machen könntest, denke bitte nochmals darüber nach.

Du kannst heute immer noch extrem leistungsfähig und erfolgreich sein, aber es ist weiterhin nicht das Beste, was du heute machen kannst.

Übrigens steht nirgendwo geschrieben, dass dies das Beste ist, was man jeden Tag für den Rest seines Lebens tun kann; wir sprechen hier nur über den heutigen Tag.

Das ist das Beste, was du heute machen kannst.

Ist das Bloggen am Ende?

Immer wieder lese ich in Blogs, wie schwer es geworden ist, Leser zu gewinnen und Umsätze zu erzielen.

Die Tatsache, dass „Leser gewinnen“ und „Umsatz erzielen“ ständig miteinander verknüpft werden, ist meiner Meinung nach Teil des Problems.

Ich habe in anderen Blogs gelesen, dass sie nicht mehr so oft Beiträge veröffentlichen wie früher, weil ihre Suchmaschinen-Rankings zurückgegangen sind und ihre Beiträge nicht mehr so leicht zu finden sind wie früher.

In der Vergangenheit gab es Zeiten, in denen Bloggen beliebt war, und Zeiten, in denen es nicht ganz so angesagt war.

Heute ist künstliche Intelligenz (KI) das Hauptproblem für viele Blogger, da die Menschen nicht mehr individuell nach Informationen suchen, sondern sich auf zusammengefasste Informationen verlassen. Die KI macht die Arbeit, untersucht die Blogs, und liefert die Ergebnisse.

Ist das nicht das, was Google und Co. schon gemacht haben mit Suchmaschinen? War das nicht eine geniale Sache, um schnell an Ergebnisse zu kommen?

Meiner Meinung nach ist und war das Hauptproblem bei Blogs schon immer die Aktualität und Länge der Beiträge.

Eine typische Taktik für alte Beiträge besteht darin, sie zu aktualisieren und sie so quasi als neue (aktualisierte) Beiträge erneut zu präsentieren. Es erinnert mich ein wenig an bereits gekauten Kaugummi, den ich wieder in den Mund stecke, nachdem ich ein wenig damit herumgespielt habe.

Die Länge von Beiträgen war mir schon immer ein Dorn im Auge, da die Länge fast nie zu einem tieferen Verständnis des Themas beiträgt, wenn man nicht versucht, verschiedene Themen gleichzeitig zu behandeln.

Die Tatsache, dass Blog-Leser heute weder die Zeit noch die Lust haben, sich durch alte Blogs mit veralteten Informationen zu scrollen und 15 Minuten lang einen Blogbeitrag zu lesen, der sich in zwei Minuten zusammenfassen lässt, ist eine positive Entwicklung und sollte begrüßt werden.

Die Zeiten ändern sich, und wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Das Bloggen ist somit ganz und gar nicht am Ende, sondern am Anfang einer neuen Entwicklung.

Weg von mehr, mehr, und noch mehr, und hin zu weniger und relevanter.

KI macht das schon, die Blogger müssen nur noch nachholen.