Der Titel für eine geleistete Arbeit ist meistens nur ein Oberbegriff für die gesamte Arbeit an sich, und dient einer vereinfachten Orientierung und Zuordnung der Tätigkeit insgesamt.
Ein Titel wird dann problematisch zu beschreiben, wenn durch die Arbeit unterschiedliche oder vielfältige Tätigkeiten erbracht werden.
Alle Anwälte, die ich kenne, haben eine gewisse Orientierung oder bevorzugte Richtung für ihre Arbeit, unabhängig davon, ob sie zusätzlich einen Titel als Fachanwalt in einem bestimmten Bereich haben oder nicht.
Auch Steuerberater haben fast alle eine Orientierung oder Präferenz für die Arbeit, die sie leisten. Möglicherweise eine Richtung oder einen Schwerpunkt. Vielleicht auch eine gewisse Bevorzugung für bestimmte Mandanten, die sie aus Erfahrung besser betreuen können.
Das Gleiche gilt auch für Ärzte und viele andere Berufe.
Der Titel dient am Anfang zunächst immer nur der Orientierung.
Ob der Anwalt, der Steuerberater, der Arzt, der Berater oder der Coach die erwünschte Leistung tatsächlich erbringen kann, ist immer durch Nachfragen sicherzustellen, und zwar bevor die Leistung beantragt wird.
Ich bin selbst Life-Coach, würde mich aber niemals so bezeichnen, obwohl das meine Arbeit ist. Ich bin auch Berater für kleine und mittlere Unternehmen, würde mich aber ebenfalls niemals als Berater bezeichnen.
Meine Arbeit ist fast immer eine Mischung aus verschiedenen und oft unterschiedlichen Fähigkeiten.
Der Titel für meine Arbeit ist auch nicht Life-Coach oder Berater.
Der Titel ist David Blaz.
Obwohl dies insbesondere zu Beginn nicht besonders aussagekräftig ist, umfasst meine Arbeit fast immer Elemente sowohl des Life Coachings als auch der Beratung.
Wie bei anderen Berufen auch erfährt man dies jedoch nur, wenn man nachfragt oder etwas recherchiert.