Angst anzufangen

Wer Angst hat, etwas zu beginnen, hat fast immer Schwierigkeiten mit den eigenen Erwartungen.

Die Angst vor Enttäuschungen ist auch ein Grund, warum man Angst haben kann, etwas zu beginnen, aber sie bleibt an zweiter Stelle, hinter den eigenen Erwartungen.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass viele Ängste, die aufgrund der eigenen Erwartungen entstanden sind, verschwinden können, sobald man angefangen hat.

Wie bei so vielen anderen Ängsten auch, liegt die Lösung zur Bekämpfung vieler Ängste darin, sich ihnen zu stellen.

Und das beginnt immer mit einem ersten kleinen Schritt.

Tunnelblick-Denken

Ohne etwas tiefer in die psychologische Definition dieses Begriffs zu gehen oder die Erklärung der sogenannten kognitiven Verzerrung zu erläutern, versuche ich die Sache einfach zu machen.

Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen Tunnelblick-Denken und fokussiertes Denken.

Wenn wir ganz konzentriert und vielleicht sogar im „Flow“ sind, dann bekommen wir weniger von unserer Umgebung mit. Das ist im Sinne dieses Beitrags fokussiertes Denken. Das entscheidende Wort bei dieser Definition des Begriffs ist „weniger“.

Beim Tunnelblick-Denken findet eine Wahrnehmung der Umgebung gar nicht statt.

Die Begriffe und Auswirkungen sind fast identisch, nur beim Tunnelblick-Denken ist eine zusätzliche Wahrnehmung anderer Ereignisse und Informationen nicht möglich.

Tunnelblick-Denken kann vorteilhaft sein, wenn Störungen von Außen die erwünschten Denkprozesse stören, aber hierzu reicht fast immer ein fokussiertes Denken, und zwar für fast alle Tätigkeiten.

Da Tunnelblick-Denken die Reize und Informationen von Außen nicht aufnehmen kann, dann ist das eine weitere Erklärung (unter anderem), weshalb Menschen ihre Meinung so schwer ändern können, obwohl sie mit korrekten Fakten konfrontiert wurden.

Es ist fast immer wesentlich produktiver und gesunder, fokussiert zu denken und zu handeln.

Der Tunnelblick ist meistens wesentlich gefährlicher, denn wir bekommen die Gefahren, die um uns herum sind, gar nicht mit und haben keinen Vorteil mit unserer Produktivität oder Denkweise damit.

Was am schnellsten ansteckend ist…

… ist ein Lächeln.

Und das Beste mit einem Lächeln ist die Geschwindigkeit des möglichen Ansteckens.

Selbstverständlich gibt es auch Menschen, die aus verschiedenen Gründen völlig immun gegen die Ansteckungsgefahr eines Lächelns sein können, aber dieser Zustand ist meistens nur vorübergehender Natur.

Sogar die Liebe kann zwar sehr ansteckend sein, aber wenn wir einen Moment darüber nachdenken, war es nicht das schöne Lächeln, das unsere Aufmerksamkeit auf diese Person erst mal gelenkt hat, damit die Liebe später überhaupt entstehen konnte?

Pläne im Kopf

Alle Menschen haben Pläne für später oder für die Zukunft in ihrem Kopf, und wenn es lediglich darum geht, was man später essen möchte und vielleicht wo das sein soll.

Zu viele Pläne gleichzeitig im Kopf zu haben, ist jedoch nicht produktiv, denn eine wachsende Zahl von Plänen verstellt den Überblick und verhindert, dass man motiviert ist, einen von ihnen umzusetzen oder auszuprobieren.

Die Pläne in unserem Kopf müssen gelegentlich geleert werden, damit andere Pläne verwirklicht werden können.

Sonst bleiben die wirklich guten Pläne nur Träume.

Montagsfrage 135

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Hast du genug getrunken?

So banal wie diese Frage vielleicht erscheinen mag, ist sie nicht unbegründet.

Gerade jetzt und in der kommenden Woche ist eine Rekordhitze von fast 38 Grad angesagt, die den Flüssigkeitsbedarf zwangsläufig erhöht.

Alte Routine und Gewohnheiten für das Trinken gelten diese Woche und bei außergewöhnlichen Temperaturen nicht mehr.

Man muss sich anpassen und etwas mehr trinken, und zwar bevor man durstig wird.

Was hält dich davon ab, gerade jetzt noch etwas zu trinken, auch wenn du gerade nicht durstig bist?