Schneller lesen und verstehen

Es gibt unterschiedliche Hinweise und Empfehlungen darüber, wie man schneller lesen kann, aber was funktioniert tatsächlich? Unter den vielen unterschiedlichen Empfehlungen hierzu gibt es auch Gemeinsamkeiten.

Die meisten Empfehlungen beinhalten Elemente von Zusammenfassungen. Anstatt jedes einzelne Wort explizit und genau wahrzunehmen, werden bestimmte Aspekte und Begriffe von Sätzen gelesen. Diese Technik kann man tatsächlich üben.

Ich selbst lese gerne und versuche, jeden Monat mindestens ein neues Buch zu lesen. Leider schaffe ich das oft nicht, denn ich habe einfach nicht immer genügend Zeit dafür und irgendwann muss ich auch schlafen. Daher habe ich mich mit den Techniken des schnelleren Lesens lange beschäftigt und unterschiedliche Empfehlungen ausprobiert.

Nicht alles hat bei mir funktioniert und das zusätzliche Lesen von rechts nach links hat mir sogar Kopfschmerzen bereitet.

Was zuverlässig funktionierte, waren die Zusammenfassungen von Paragrafen. Ich überfliege jeden Paragrafen und suche Schlüsselworte heraus. Es ist erstaunlich, wie viel Verständnis damit gewonnen werden kann, wenn nur auf Begriffe und Zusammenhänge geachtet wird. Es ist einfach nicht erforderlich, jedes einzelne Wort ganz genau zu lesen, um zu verstehen, was ein Paragraf im Buch uns mitteilen will.

Entgegen vielen Empfehlungen habe ich aber auch die Tendenz, Texte nochmals zu lesen, wenn etwas mich besonders interessiert oder wenn ich langsam den Pfaden verliere und nicht mehr genau nachvollziehen kann, worum es eigentlich ging.

Paragrafen zu überfliegen, auf Schlüsselworte zu achten und bei Bedarf einfach nochmals langsamer zu lesen, hat zumindest bei mir sehr geholfen, schneller zu lesen und verstehen.

Montagsfrage 22

Jeden Montag wird eine neue Frage gestellt, die dazu genutzt werden kann, die graue Masse zwischen den Ohren anzuregen und die Woche gedanklich aktiv zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet daher:

Wann hörst du damit auf?

Jetzt kommt vermutlich die Frage: womit?

Und genau darum geht es bei dieser Montagsfrage, denn es gibt immer etwas, das wir entweder komplett ablegen oder weniger machen wollen.

Die Frage ist nur, was? Und wenn du noch nicht damit aufgehört hast, dann wann? Was hält dich ab, dies zu tun?

Negativität mit Datenschutzblogs

Es ist inzwischen eine echte Herausforderung geworden, positive Meldungen bei Datenschutzblogs zu finden. Solche Blogs scheinen ausschließlich damit beschäftigt zu sein, darüber zu berichten, was schlecht ist und warum dies und jenes nicht datenschutzkonform ist.

Das Problem sind die fehlenden Alternativen.

Diese sind entweder überhaupt nicht im Alltag nützlich oder schwer zu konfigurieren und benutzen. Und wir haben gar nicht von Kompatibilitätsproblemen mit anderen Anwendungen gesprochen.

Anstatt dauerhaft darüber zu berichten, was schlecht ist, wie wäre es, mit positiven Beispielen, die im Alltag nützlich sind, vorzutragen? Die Antwort ist relativ einfach: Es gibt fast keine.

Fast alle Datenschutzblogs drohen auch mit Gefahren und wie schlimm und verheerend es ist, Alltagsanwendungen zu benutzen.

Wie immer, auch in anderen Bereichen, es ist immer etwas dran. Die Berichterstattung an sich ist nicht verkehrt, die Ausrichtung an alles, was falsch ist, schon.

Man ist gut beraten worden, positive Beispiele für datenschutzkonformen Anwendungen zu suchen. Die Auswahl ist wesentlich weniger, aber es gibt sie.

Meistens sind solche Berichte jedoch NICHT zu finden bei Datenschutzblogs, sondern bei anderen Blogs, die oft nicht unbedingt etwas mit Datenschutz zu tun haben. Einfache Berichterstattungen von Menschen, die andere Apps und Programme verwenden als der Mainstream.

Wie immer, man findet im Netz, was man sucht. Falls du einen Blog betreibst und arbeitest mit Open-Source-Software, bitte berichte darüber. Erkläre nicht etwas über den Datenschutz, sondern erkläre lieber, wie du damit arbeitest und warum diese Wahl für dich funktioniert.

Zahlreiche Datenschutzblogs werden dir danken.

Warum Verständnis über Sympathie zu haben so wichtig ist

Wenn dir ein Mensch unsympathisch ist, dann bist du automatisch auf Abwehr. Du hörst nicht wirklich hin, wenn er oder sie etwas zu dir sagt. Und wenn diese unsympathische Person dein Vorgesetzter ist, dann beißen die meisten Menschen die Zähne und tun nur das Nötigste und was sie machen müssen. Mehr aber nicht.

Ist dir dieser Mensch aber sympathisch, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du auch Sachen machen wurdest, die du sonst nicht gemacht hättest.

Sympathie ist nicht mit Vertrauen zu verwechseln.

Wer auf uns sympathisch wirkt, hat meistens entweder etwas mit uns gemeinsam oder erfüllt eine persönliche Erwartung.

Ein Bayern München Fan wirkt meistens sympathisch auf andere Bayern München Fans. Ein Vortragsredner, der mit einer für dich wunderbaren Stimme spricht, wirkt auch sympathischer als ein Redner, der mit einem irritierenden Dialekt spricht.

Man kann auch mit unsympathischen Menschen umgehen und häufig ist das auch notwendig, nur der Weg ist länger und steiniger als wenn Sympathie vorhanden ist.

Niemand hätte etwas dagegen, wenn ein vollkommen unsympathischer Arzt das eigene Leben rettet. Für eine lange Behandlung danach, vielleicht aber schon.

Gleichzeitig sollte niemals wichtige Entscheidungen getroffen werden, nur weil ein sympathischer Mensch dazu geraten hat.

Mehr Verständnis über die Auswirkungen von Sympathie kann uns helfen, bessere Entscheidungen zu treffen, und vor allem, mit wem.

Sicherheit in unsicheren Zeiten

Bevor du nach Lösungen suchst, soll zunächst geklärt werden, warum du diese Zeiten überhaupt als unsicher betrachtest. Je genauer du die Gründe dafür identifizieren kannst, desto besser und geeigneter werden die Lösungen dafür sein.

In meinen Beratungen bei Unternehmenskrisen und auch sogar bei Scheidungen gibt es jedoch Gemeinsamkeiten, wie unsichere Zeiten definiert werden, und zwar in fast allen Fällen.

Eine unsichere Zeit ist eine, die mit einem möglichen Verlust zusammenhängt.

Wie ein Verlust definiert und empfunden wird, ist ebenfalls individuell und meistens unterschiedlich. Daher ist die Feststellung der Gründe für diese nun festgestellten Verlustängste so entscheidend für die Lösungsansätze. Ein Unternehmen kann vielleicht einen finanziellen Verlust oder einen Image-Schaden erleiden. Bei Scheidungen ist der Schaden, sowohl finanziell als auch psychologisch, meistens umfangreicher.

Die Vorgehensweisen, um für ein wenig mehr Sicherheit in unsicheren Zeiten zu sorgen, sind jedoch gleich.

Es geht darum, Alternative zu finden, zu akzeptieren und dann, bei Bedarf, umzusetzen. Man kann diese Vorgehensweise als eine Art „Plan B“ betrachten.

Wenn ein Plan B nicht funktioniert, dann liegt das meistens daran, dass nicht ordentlich und ausreichend vorab geklärt wurde, weshalb diese Zeiten als unsicher betrachtet werden. Es geht hier nicht um den Erfolg an sich, sondern an eine Form der Sicherheit in unsicheren Zeiten.

Der Plan B muss erst für Sicherheit sorgen und anschließend für den Erfolg, falls der erste Plan nicht funktioniert.

Diese Vorgehensweise sorgt garantiert für mehr Sicherheit in unsicheren Zeiten und begünstigt gleichzeitig das Eingehen von Risiken in unsicheren Zeiten.

Nicht vergessen, wie man sich dabei fühlt, ist meistens wichtiger als, was tatsächlich passiert.