Emotionales Gleichgewicht – kurz erklärt

Emotionales Gleichgewicht beschreibt einen Zustand der Ausgeglichenheit zwischen den zahlreichen Emotionen, die wir jeden Tag empfinden und erleben.

Manchmal vergessen wir jedoch, dass wir ohne negative Gefühle die positiven Gefühle in unserem Leben nicht würdigen oder richtig einschätzen können.

Es sind die negativen Erfahrungen in unserem Leben, die uns emotionales Gleichgewicht ermöglichen, weil sie für Ausgeglichenheit sorgen.

Wir alle kennen Menschen, die erfolgreich sind, viel Geld haben und stets ihre Ziele erreichen und bekommen, was sie wollen – und dennoch nicht glücklich sind.

In solchen Fällen fehlt es oft an einem emotionalen Gleichgewicht.

Natürlich trifft dies nicht immer auf alle zu, aber diese Einschätzung ist oft zutreffend und kann uns Anlass zum Nachdenken geben.

Das Beste, was du heute machen kannst

Es kostet doch nichts.

Aber manchmal haben wir keine Lust, dies zu machen.

Es kommt auch vor, dass wir keinen Anlass dafür haben, dies zu tun.

Trotzdem ist es das Beste, was du heute machen kannst.

Schenke jemandem ein Lächeln.

Und bevor du gleich denkst, dass dieser Vorschlag banal, selbstverständlich oder nicht das Beste ist, was du heute machen könntest, denke bitte nochmals darüber nach.

Du kannst heute immer noch extrem leistungsfähig und erfolgreich sein, aber es ist weiterhin nicht das Beste, was du heute machen kannst.

Übrigens steht nirgendwo geschrieben, dass dies das Beste ist, was man jeden Tag für den Rest seines Lebens tun kann; wir sprechen hier nur über den heutigen Tag.

Das ist das Beste, was du heute machen kannst.

Ist das Bloggen am Ende?

Immer wieder lese ich in Blogs, wie schwer es geworden ist, Leser zu gewinnen und Umsätze zu erzielen.

Die Tatsache, dass „Leser gewinnen“ und „Umsatz erzielen“ ständig miteinander verknüpft werden, ist meiner Meinung nach Teil des Problems.

Ich habe in anderen Blogs gelesen, dass sie nicht mehr so oft Beiträge veröffentlichen wie früher, weil ihre Suchmaschinen-Rankings zurückgegangen sind und ihre Beiträge nicht mehr so leicht zu finden sind wie früher.

In der Vergangenheit gab es Zeiten, in denen Bloggen beliebt war, und Zeiten, in denen es nicht ganz so angesagt war.

Heute ist künstliche Intelligenz (KI) das Hauptproblem für viele Blogger, da die Menschen nicht mehr individuell nach Informationen suchen, sondern sich auf zusammengefasste Informationen verlassen. Die KI macht die Arbeit, untersucht die Blogs, und liefert die Ergebnisse.

Ist das nicht das, was Google und Co. schon gemacht haben mit Suchmaschinen? War das nicht eine geniale Sache, um schnell an Ergebnisse zu kommen?

Meiner Meinung nach ist und war das Hauptproblem bei Blogs schon immer die Aktualität und Länge der Beiträge.

Eine typische Taktik für alte Beiträge besteht darin, sie zu aktualisieren und sie so quasi als neue (aktualisierte) Beiträge erneut zu präsentieren. Es erinnert mich ein wenig an bereits gekauten Kaugummi, den ich wieder in den Mund stecke, nachdem ich ein wenig damit herumgespielt habe.

Die Länge von Beiträgen war mir schon immer ein Dorn im Auge, da die Länge fast nie zu einem tieferen Verständnis des Themas beiträgt, wenn man nicht versucht, verschiedene Themen gleichzeitig zu behandeln.

Die Tatsache, dass Blog-Leser heute weder die Zeit noch die Lust haben, sich durch alte Blogs mit veralteten Informationen zu scrollen und 15 Minuten lang einen Blogbeitrag zu lesen, der sich in zwei Minuten zusammenfassen lässt, ist eine positive Entwicklung und sollte begrüßt werden.

Die Zeiten ändern sich, und wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Das Bloggen ist somit ganz und gar nicht am Ende, sondern am Anfang einer neuen Entwicklung.

Weg von mehr, mehr, und noch mehr, und hin zu weniger und relevanter.

KI macht das schon, die Blogger müssen nur noch nachholen.

Montagsfrage 169

Jeden Montag gibt es eine neue Frage, um die grauen Zellen zwischen den Ohren in Schwung zu bringen und die Woche mit einem aktiven Geist zu beginnen.

Die heutige Montagsfrage lautet:

Denke an etwas, von dem du einfach nicht genug bekommen kannst, und immer danach strebst, mehr davon zu bekommen.

Wann weißt du, dass du genug davon hast?

Die entscheidende Frage ist natürlich: Wovon?

Menschen, die nach mehr Geld streben, werden vielleicht sagen: „Es kann niemals genug sein“, und obwohl diese Antwort nachvollziehbar ist, stellt sich trotzdem die Frage, ob diese Einstellung tatsächlich realistisch ist und für Zufriedenheit sorgt.

Und wenn die Antwort „Liebe“ lautet, dann stellt sich die Frage: Wann kann man wissen, dass man in einem bestimmten Moment „genug“ Liebe hat?

Genug zu haben, ist oft nur ein momentaner Zustand, sowohl mit Geld, als auch in der Liebe.

Aber wenn du nicht weißt, ob du genug hast, wie kannst du dann wissen, ob du im Moment etwas unternehmen musst oder nicht?

Wenn es im Angebot ist, war es vorher zu teuer?

Diese Frage stelle ich mir fast jedes Mal, wenn ich ein Angebot sehe.

Noch dazu sind alle Angebote eben zeitlich begrenzt, was ebenfalls eine bekannte Verkaufstaktik ist.

Ein Angebot im Verkauf bedeutet immer weniger Umsatz und dadurch auch weniger Gewinn, obwohl in Lieferketten der Gewinn oft beim Produzenten gleichbleibt. Es sind dann die Beteiligten in den Lieferketten, die oft weniger Gewinn erzielen können bei Angeboten.

Es bleibt trotzdem eine Grundsatzfrage, wenn man Angebote sieht, einen Moment zu überlegen, ob das ein Hinweis ist, dass der normale Preis von Anfang an, einfach zu hoch war.

Ich kenne Menschen, die Produkte nur dann einkaufen, wenn sie im Angebot sind, und ich glaube, es gibt viele Menschen, die ähnlich denken und handeln.

Es geht hier nicht darum, Angebote zu verteufeln oder Preise an sich zu bemängeln, sondern einen Moment darüber nachzudenken, weshalb etwas gerade im Angebot ist und was der Preisunterschied zu vorher ist.

Das liegt daran, dass der Angebotspreis näher am realistischen Preis für den Käufer liegt und der Normalpreis näher am gewünschten Gewinn für den Hersteller.

Wir gehen alle einkaufen oder lassen liefern.

Wenn wir uns das nächste Mal Preise und mögliche Angebote ansehen, lasst uns über diese Ideen nachdenken.