Herzlichen Glückwunsch Eintracht Frankfurt

Für die Fans von Eintracht Frankfurt, wozu ich auch gehöre, war das Spiel gestern ein Traum.

In der Commerzbank-Arena waren geschätzte 50.000 Menschen zusammengekommen, um das Spiel per Livestream anzuschauen. Die Stimmung war unglaublich.

Dabei waren unterschiedliche Nationalitäten vertreten. Männer, Frauen und Jugendliche waren alle dabei.

Das Bemerkenswerte?

Es gab keinen Stress. Keinen besonderen Streit zwischen Menschen. Keine großen Meinungsverschiedenheiten. Abgesehen von den üblichen Irritationen und Wartezeiten, die man bei allen Großevents immer erlebt, war alles relativ friedlich gelaufen.

Warum?

Weil die Fans vereint waren. Es gab ein gemeinsames Ziel. Wir waren nicht zerstritten.

Wir können im Leben sehr viel von Fußballspielen lernen.

Müdigkeit bekämpfen

Wenn man müde ist, soll man schlafen.

Dieser Spruch erinnert ein wenig an „Alle wollen zurück zur Natur, aber keiner will zu Fuß gehen“.

Beide Sprüche sind zwar nett gemeint, aber doch manchmal unrealistisch.  

Fakt ist, die beste Möglichkeit, Müdigkeit zu bekämpfen ist tatsächlich zu schlafen und dazu benötigen wir keine Wissenschaft. Nur was es möglich, wenn schlafen nicht gerade möglich ist?

Eine erprobte Möglichkeit ist die Ablenkung, sowohl körperlich als auch geistig. Gleichzeitig etwas Neues anzuschauen oder kurzfristig zu tun, kann Wunder wirken. Bei der Ablenkung tut man etwas zur gleichen Zeit, um sich auf andere Gedanken oder Erfahrungen zu lenken.

Eine weitere Möglichkeit ist die Abwechslung. Ähnlich wie die Ablenkung, aber die Abwechslung ändert die Richtung komplett. Neue Gedanken sollen her. Körperlich soll etwas ganz anders gemacht werden als bisher.

Müdigkeit bekämpfen bedeutet also, schlafen, ablenken oder abwechseln.

Wenn wir diese Punkte verinnerlichen, können wir viel Geld an weitere Bücher zu diesem Thema sparen.

Geben und Nehmen mit Ausgleich

Ein altes Sprichwort lautet, erst geben, dann nehmen.

An diesem Sprichwort ist was dran, aber wie in so vielen anderen Fällen, gibt es zahlreiche Ausnahmen und Sonderfälle.

Aber in allen Fällen geht es eigentlich darum, dass ein Ausgleich gewährleistet wird. Ob der Ausgleich jetzt oder später stattfindet, ist nicht zwangsläufig relevant. Dass der Ausgleich überhaupt stattfindet, ist entscheidend.

Was als Ausgleich akzeptiert wird, hängt von der jeweiligen Situation und von den gegenseitigen Erwartungen ab.

Es wird manchmal vorgetragen, dass man keine Erwartungen an einer Gegenleistung hat. Man gibt gerne, ohne dass etwas zurückgegeben wird, aber ist das wirklich so korrekt? Kann es sein, dass allein Anerkennung dadurch angestrebt wird? Oder kann es sein, dass man einfach ein gutes Gefühl dabei haben möchte?

Alle Antworten sind völlig in Ordnung, aber auch hier gibt es in allen Fällen einen Ausgleich.  

Wenn wir mehr Aufmerksamkeit auf den angestrebten Ausgleich beim Geben und Nehmen achten und wahrnehmen, dann können viele Enttäuschungen von vorne rein vermieden werden und das sorgt für Wiederholungen, denn wir werden das gerne machen, weil es einen Ausgleich gibt.

Kostenlose E-Mail-Kurse

Das Ende der E-Mails wurde schon vor vielen Jahren prophezeit, und zwar sogar lange vor der Erscheinung von Messenger-Diensten. Inzwischen sind jedoch E-Mails ein wesentlicher Bestandteil der Kommunikation im Alltag geworden und nicht mehr wegzudenken.

Es werden auch sehr viele interessante E-Mail-Kurse für verschiedene Zwecke angeboten. Meistens geht es um ein Kennenlernen und damit die eigenen Produkte oder Dienstleistungen verkauft werden können. Man trägt sich in eine Liste ein, dann kommen die E-Mails mit Informationen, verteilt über Tage, Wochen oder Monate.

Manchmal sind diese kleinen E-Mail-Kurse einigermaßen gut und informativ, meistens aber eher weniger optimal, denn anstatt die gewünschte Information unverzüglich und maßgeschneidert zu liefern, kommen kleine Informationshäppchen in regelmäßigen Abständen.

Diese Technik sorgt dafür, dass der Absender immer wieder in Erinnerung erscheint und das sorgt für Vertrauen durch Erfahrung. Das Problem hier ist das vorgetäuschte Vertrauen durch Bekanntheit, da die E-Mails über einen längeren Zeitraum immer wieder erscheinen. Man kennt sich eben. Dies ist eine übliche Verkaufstaktik und wird auch in anderen Bereichen verwendet.

Bekanntheit bedeutet nicht Vertrauen, aber das wird häufig suggeriert und ist mit Vorsicht zu genießen.

Das Ziel fast aller E-Mail-Kurse ist es, etwas zu verkaufen. Durch eine längere Interaktion miteinander wird Vertrauen und Expertise suggeriert. Wir verlassen uns auf unsere Erfahrungen und das ist grundsätzlich auch gut so.

Bei E-Mail-Kursen ist das Vertrauen und die Techniken für eine Erhöhung der Bekanntheit bereits im Vorfeld einkalkuliert. Wenn die Inhalte stimmen, dann ist alles nicht unbedingt ein Problem.

Wenn die Inhalte jedoch nicht stimmen oder passen, dann wissen wir was zu tun ist — abmelden.

Einzigartig und trotzdem artig

Einzelgänger und Menschen, die eben ein wenig „anders“ sind als andere Menschen, werden häufig in eine Schublade gesteckt mit der Überschrift: Merkwürdig.

Es sind jedoch fast immer genau diese Menschen, die sich nicht mit dem Status quo sich abgefunden haben oder neue Wege von allein gingen, die uns als Gesellschaft vorwärtsgebracht haben.

Es spricht aber auch nichts dagegen, wenn wir uns konform verhalten und es nicht wagen, neue Wege zu gehen oder neue Ideen zu probieren. Es ist nicht jedermanns Sache und das ist in Ordnung so.

Aber am Ende unserer Zeit und wenn wir auf unserem Sterbebett liegen, stellt sich die Frage, ob wir es bereuen, etwas nicht ausprobiert zu haben, als wesentlich wichtiger als die Frage, ob wir doch zu viele Fehler im Leben gemacht haben oder nicht.

Vorbereiten wir uns auf diese Frage jetzt schon.